6 Schlüssel für einen leichteren Schulalltag: Du bist nicht falsch. Du bist überlastet

Shownotes

Du gibst dir Mühe. Du liest, du reflektierst, du nimmst dir Dinge vor und trotzdem landest du immer wieder an denselben Punkten. In dieser Folge erkläre ich, warum das nichts mit deinem Charakter zu tun hat. Wir schauen gemeinsam auf die Biologie dahinter: was in deinem Nervensystem passiert, wenn der Alltag dich überwältigt – und warum Veränderung nicht mit mehr Willenskraft beginnt, sondern mit einem anderen Blick.

Diese Folge ist Teil der Serie „Die 6 Schlüssel für einen leichteren Schulalltag", 6 Episoden, die dir zeigen, wie Familienalltag wirklich leichter wird. Weil es eine Serie ist, erscheinen alle Folgen im Schnelldurchlauf: 2 Wochen lang, jeden Montag, Mittwoch und Freitag. Am besten von Anfang an hören und mit Folge 231 starten!

Du erfährst heute:

  • Warum du trotz Wissen und gutem Willen immer wieder in dieselben Muster rutschst – und was das biologisch erklärt
  • Was der Elefant mit deinem Alltag zu tun hat: das Stammhirn-Modell einfach und klar erklärt
  • Warum Veränderung nicht durch Disziplin entsteht – sondern durch einen anderen Fokus
  • Was „Fokus schafft Realität" wirklich bedeutet (nicht positives Denken, sondern Nervensystem-Logik)
  • Wie zwei Mütter in exakt derselben Situation komplett unterschiedliche Ergebnisse erzielen – und warum
  • Drei Sätze, die du wie ein Geländer nutzen kannst, wenn der Alltag dich gerade nicht lässt
  • Warum ein kleiner, bewusster Moment mehr verändert als zehn gute Vorsätze

Wenn du merkst, dass dich dieses Thema tiefer zieht – nicht nur als Mutter, sondern als Pädagogin, Lehrkraft oder jemand anderes, der mit Kindern arbeitet – dann lade ich dich ein, ein persönliches Gespräch mit mir zu buchen. Wir schauen gemeinsam, ob die SmartKids Coach® Ausbildung dein nächster Schritt ist.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen und wie schön, dass du da bist.

00:00:04: Bevor wir in die heutige Folge einsteigen möchte ich dir ganz kurz erklären was dich in den nächsten Folgen erwartet denn das ist der Anfang einer kleinen Serie von sechs Folgen, die zusammengehören.

00:00:16: Ich habe mir nämlich in den letzten Monaten immer wieder die Frage gestellt was sind eigentlich die Dinge die wirklich etwas verändern?

00:00:23: Nicht die schnellen Tipps nicht die Methoden die eine Woche funktionieren und dann wieder verschwinden sondern Grundlagen!

00:00:29: Dinge, die ich in meiner Arbeit mit den Familien immer wieder sehe und die wirklich den Unterschied machen zwischen.

00:00:36: ich drehe mich im Kreis Und daraus habe ich diese Serie.

00:00:42: Ich hab sie Sechs Schlüssel genannt, denn jede Folge steht für sich und du kannst einsteigen wo du möchtest aber wenn du sie der Reihe nachhörst dann wirst du merken dass du eine kleine Reise mit mir machst von der Erschöpfung in die Führung und von der Frage warum schaffe ich das nicht zu der Erkenntnis?

00:00:59: Ah jetzt weiß ich was ich brauche!

00:01:03: Und damit fangen wir heute ein.

00:01:05: Hast du Lust bist Du dabei.

00:01:12: Schulerfolg einfach gemacht, das ist der Podcast vielleichtes Lernen.

00:01:17: Mein Name ist Petra Trautwein und ich freue mich, dass du heute da bist!

00:01:24: Ich möchte mit einer kleinen Geschichte starten an einen Nachmittag, an den ich mich noch ganz genau erinnere meine Tochter saß an ihrem Schreibtisch mal wieder Lateinburg habeln.

00:01:34: Sie hat gesagt wie immer sie kann sie und ich soll sie abfragen Und dann war da nix Keine einzige Vokabeln in ihrem Hirn angekommen.

00:01:44: Naja, vielleicht eine oder zwei aber nicht viele auf jeden Fall!

00:01:47: Ich habe dann angefangen ihr diesen Stoff nochmal zu erklären die Wörter zu erklären wie man das lernt ruhig und immer wieder und irgendwann nicht mehr so ruhig Und irgendwann habe ich einfach aufgehört.

00:02:00: Ich weiß gar nicht mehr bei welchem Wort es war.

00:02:03: Ich hab sie angeguckt und ich habe gesehen meine Tochter weint So ein erschöpftes Weinen von jemanden, der sich echt selber aufgegeben hat.

00:02:12: Total müde und das hat mir so weh getan!

00:02:16: Und ich habe mir gedacht in diesem Moment... Das kann nicht noch acht Jahre.

00:02:21: Nicht jeden Nachmittag dieses Gefühl.

00:02:23: Nicht dieses Bild von mir die erklärt und schiebt und antreibt und macht und tut uns sie, die immer kleiner wird Ihr dabei zuschauen, wie sie immer mehr an sich zweifelt.

00:02:34: Und jeden Nachmittag mit diesem Gefühl ich kann ihr nicht helfen obwohl ich immer so gut gelernt habe und genau weiß bis gehen würde.

00:02:42: Und ganz im Gegenteil Ich mache sogar dass Sie sich so fühlt, so schlecht fühlt!

00:02:49: Das hat für mich wirklich alles verändert und zwar nicht weil ich plötzlich eine Lösung hatte Sondern weil ich aufgehört habe zu tun, als ob das normal ist.

00:02:57: Als ob es lernen ist und ich habe angefangen eine Lösung einen anderen Weg zu suchen.

00:03:03: Ich bin dann auf Lerncoaching gestoßen und ich erinnere mich noch ganz genau, dass es wie ein Schlüssel war der ins Schluss passt.

00:03:10: Plötzlich habe ich verstanden was hinter dem Verhalten meiner Tochter steckt nicht Faulheit, Nichtstuhlheit sondern ein System das nicht zu ihr passt.

00:03:20: Sie hat einfach anders gelernt als ich.

00:03:22: Der Schlüssel ist manchmal diese Lerntypenanalyse natürlich nicht nur aber das war bei uns der Start Und wenn du mehr darüber hören möchtest, wie Katrin das erlebt hat, hör mal in die Folge mit Katrin rein.

00:03:35: Die genau das für ihre vier Kinder auch beschreibt.

00:03:38: und ich wusste natürlich auch ganz genau dass meine Tochter nicht dünmer ist als ihre Schwestern oder andere Kinder sondern einfach nur anders und dass wir einen Weg finden müssen wie sie es managen kann und das haben wir getan.

00:03:52: Das Verrückte war Als ich mein Blick verändert hat, hat auch sie sich verändert.

00:03:57: Das ging natürlich nicht über Nacht wobei die ersten Erfolge gerade mit diesem Lerntypen-Test relativ schnell waren.

00:04:03: aber es war sehr spürbar und ich erzählte das nicht weil ich dir meine Erfolgsgeschichte irgendwie präsentieren will sondern weil ich weiß Wie sich dieser Nachmittag am Schreibtisch anfühlt, dieses Gefühl.

00:04:18: so kann es nicht weitergehen und ich weiß dass das ganz ganz vielen so geht.

00:04:22: Ich war da, ich kenne das Und ich kende auch den Weg heraus und denen möchte ich dir gerne zeigen und deswegen sind wir heute hier Wenn ich mit Mamas arbeite fällt mir nämlich immer wieder was auf.

00:04:35: die Frauen Die Kommens sind nicht die, die sich keine Gedanken machen im ganzen Gegenteil.

00:04:40: Sie lesen sie reflektieren Sie kennen Bücher, sie hören Podcasts.

00:04:45: Sie nehmen sich Dinge vor und wissen eigentlich wie es sein sollte.

00:04:50: Und trotzdem stehen sie dann jeden Nachmittag wieder an diesem Punkt Hausaufgaben, Handy, Diskussion, Druckerschöpfung.

00:04:58: Und immer dieses Gefühl warum schaffe ich das nicht konsequent?

00:05:03: Warum kippe ich immer wieder um?

00:05:05: Ich weiß doch wie's laufen sollte!

00:05:07: Vielleicht kennst du das auch diese innere Stimme die dir am Abend sagt Morgen mache ich es anders.

00:05:14: Und dann kommt er morgen, zeigt Ruckschule Widerstand, Müdigkeit und du bist wieder mittendrin genau dem Ton den du eigentlich überhaupt nicht

00:05:23: wolltest.".

00:05:24: Und weißt du was ich an den Mamas beobachte?

00:05:27: Dass sie eigentlich genau wissen wer sie sein wollen und dass man ist nicht perfekt oder unfählbar sondern ruhig klar in Verbindung mit ihrem Kind Eine Mama, die nicht jede Situation kontrollieren will.

00:05:42: Sondern die einfach da ist, präsent ist, sicher ist, geerdet ist und das ihrem Kind auch mitgeben kann.

00:05:49: Eine Mama die ihrem Kind nicht hinterherläuft sondern die es führt und zwar liebevoll führt ohne hart zu werden.

00:05:56: Das geht nämlich!

00:05:58: Und dieses Bild trägst du in dir?

00:06:00: Und du weißt wahrscheinlich auch wie sich's anfühlen soll weil du das schon lange kennst.

00:06:05: Deswegen hörst du dir vielleicht auch um eine Podcast an, nicht weil du falsch bist sondern weil du gerne diesen Bild ein bisschen näher kommen möchtest dass du davon dir hast.

00:06:15: Deswegen starte ich jetzt heute nicht mit weiteren Tipps oder Methoden sondern wir starten mit was ganz Wichtigem erstmal mit einer Entlastung für dich und ich erkläre das ganz gerne mit einem Bild.

00:06:29: Das habe ich schon lange, das habe ich ganz am Anfang meiner eigenen Coachings kennengelernt und es bedeutet mir wirklich viel.

00:06:35: Ich finde es so cool!

00:06:37: Und es hat mir sehr viel Druck genommen und das hoffe ich macht's für dich auch.

00:06:42: Stell dir mal vor dein Gehirn hat zwei Bereiche einen ganz Alpen des Stammhirns, des Steinseithirn wie man auch sagt.

00:06:50: Das ist wie ein großer schwerer Elefant der hat viel erlebt, viel gespeichert.

00:06:55: Dieser Teil liebt Gewohnheit Und er ist auch unglaublich schnell, wenn er glaubt das Gefahr droht.

00:07:03: Wieder auf diesem bekannten Weg der immer schon gilt und den er kennt also im Muster sozusagen.

00:07:10: Dann gibt es den jüngeren Teil, den Verstand.

00:07:13: Stellst dir vor wie den Reiter oben auf dem Kopf vom Elefanten!

00:07:17: Der denkt, der plant, er hört Podcasts und liest Bücher und nimmt sich am Abend was vor.

00:07:22: Er hat echt gute Ideen dieser Reiter.

00:07:26: Aber der Elefant mag keine neuen Ideen, vor allem nicht wenn er gestresst ist und wenn er müde ist.

00:07:31: Wenn er Angst bekommt, wenn er überfordert ist dann rennt er einfach los auf den bekannten Weg, den er schon tausendmal gegangen ist.

00:07:41: Und da kann der Reiter noch so lange sagen heute bleibe ich ruhig.

00:07:45: Heute diskutiere ich nicht.

00:07:46: Heute bin ich gelassen!

00:07:48: Der Elefante hört es nicht mal.

00:07:51: Und das ist der Moment, den du auch kennst.

00:07:54: Den ich kenne!

00:07:55: Der Moment in dem wir nachher dastehen und denken, dass wollte ich nicht.

00:07:58: Das war nicht ich.

00:08:00: Du hast wirklich recht?

00:08:01: Das war gar nicht du.

00:08:02: Es war dein Nervensystem im Überlebensmodus.

00:08:06: Und es ist eben nicht zu einem anderen Verhalten fähig.

00:08:10: Wenn wir im Überlebensmoduss sind, dann gehen wir immer ins Muster zurück, das wir schon immer fennen.

00:08:16: Jetzt kommt der wichtigste Satz vielleicht für heute in dieser Folge Wenn die Veränderung im Alltag schwer fällt, dann liegt es nicht daran dass du zu schwach bist.

00:08:26: Du bist konsequent genug und du hast auch nicht versagt sondern es liegt eben genau darin das dein Nervensystem auf Überleben eingestellt ist und nicht auf Entwicklung.

00:08:40: Das ist dieser Elefant im Stress!

00:08:43: Dein Nervenystem ist auf über Leben eingestellt und nicht.

00:08:50: Das ist menschlich, das ist normal.

00:08:51: Das ist überhaupt nichts mit dir und deiner Person zu tun.

00:08:55: Neurobiologie ist es!

00:08:57: Und es bedeutet eben auch konkret dass dieser Nachmittag wie ich ihn dir gerade beschrieben hat, dass der sich jedes mal gleich anfühlt und wahrscheinlich sich auch dein nachmittag oder abend immer wieder gleich anföhlt in dem Moment wo du wieder laut wirst obwohl du es gar nicht wolltest.

00:09:15: Und die gute Nachricht ist, es muss nicht so bleiben und zwar nicht weil du dich mehr anstrengen musst sondern weil's einen anderen Weg gibt.

00:09:23: Ein Weg der nicht mit Willenskraft anfängt sondern mit verstehen!

00:09:28: Wenn dein System also müde ist wenn du im Stress bist und der Elefant übernimmst wie wir das gerade gesehen haben dann passiert ganz schnell was Was wir nicht bemerken, dein Fokus springt auf das Problem.

00:09:42: Du siehst nur was nicht klappt!

00:09:44: Du hörst genörgel du erwartest schon den nächsten Streit.

00:09:48: Das ist wieder Steinzeithirnprogrammierung.

00:09:50: wo ist die Gefahr?

00:09:51: Wo kann ich hier überleben?

00:09:53: und genau da kommt es erste Wilkprinzip, dass sich der heute mitgeben möchte ins Spiel.

00:09:59: Fokus schafft Realität.

00:10:03: Was meine ich damit?

00:10:04: Ich mein nicht, denke einfach positiv.

00:10:06: Dann wird alles gut!

00:10:07: Das wäre ein bisschen einfach.

00:10:09: Denn wenn du gerade am Limit bist ist das der schnellste Weg sich noch schlechter zu fühlen indem ich dir sage, einfach positiv!

00:10:18: Ich meine was anderes, was ganz Praktisches, was du sofort sehen kannst.

00:10:23: Fokus schafft Realität bedeutet nämlich worauf du innerlich eingestellt bist.

00:10:29: darauf reagierst du Und die Reaktion verändert da natürlich, was weiter passiert.

00:10:36: Nicht weil du etwas anziehst wie mit einem Zauberstab – so könnte man es mit einem Bild formulieren – aber in Wahrheit ist es dein Nervensystem, dein Verhalten das so gesteuert wird.

00:10:46: Verhalten steuert Beziehung.

00:10:48: Beziehungen steuern Entwicklung und das sind die Reihenfolge.

00:10:52: Die ist ziemlich gnadenlos ehrlich!

00:10:55: Ich möchte es dir an zwei Beispielen klarmachen.

00:10:58: Zwei Mamas, beide Kinder haben Hausaufgaben, beides sind müde, beide hatten einen langen Tag.

00:11:04: Beide Kinder sind gern am Handy.

00:11:07: Mama eins geht ins Zimmer und mit diesem inneren Satz oh je jetzt geht gleich das Theater los!

00:11:13: Sie sagt gar nix aber ihr Blick ist schon ein bisschen naja Die Stimme ist schon schärfer, der Körper ist angespannt und die Wahrheit ist dass die Kinder das immer spüren.

00:11:25: Auch ihr Kind spürte sofort!

00:11:27: Sie haben viel feinere Antennen als wir denken.

00:11:31: Und was machen sie dann?

00:11:32: Die Kinder gehen in den Widerstand oder sie ziehen sich zurück oder sie werden langsam oder frech.

00:11:39: Dann sagt Mama Eins, siehst du ich habe sehr gewusst, dass es nichts wird.

00:11:44: Gleiche Situation mit Mama B. Gleiches Kind, gleiche Müdigkeit, Handy – alles da!

00:11:50: Aber ihr innerer Satz ist ein anderer, mit dem sie reingeht.

00:11:53: Sie sagt sich okay ich bleib ruhig.

00:11:56: Wir schaffen einen kleinen Schritt.

00:11:59: Ihr Fokus ist auf den Schritt und nicht auf dem Theater.

00:12:04: Ihre Stimme ist weicher, der Blick ist offener.

00:12:06: Sie ist nicht naiv aber sie ist gefühlt von diesem Satz dieser Intention und das Kind reagiert anders.

00:12:15: Das reagiert nicht unbedingt sofort perfekt aber anders.

00:12:18: es macht nichts zu.

00:12:20: Und zwar nicht weil Mama zwei ein besserer Mensch ist sondern weil ihr Fokus ihre Einstellung in dieser Situation anders ist.

00:12:28: Sie hat es beschlossen und gemacht, das bedeutet Fokusschaft Realität.

00:12:34: Das ist Neurobiologie auch ein bisschen magisch aber nicht Magie!

00:12:40: Und wenn du jetzt denkst naja das klingt schön aber bei uns ist es viel komplizierter.

00:12:45: Auch diesen Gedanken, diesen Satz kenn ich und ich hatte ihn auch.

00:12:49: Ich hab gedacht bei meiner Tochter oh mein Gott der hilft gar nix.

00:12:53: Und ich sage dir heute, das geht ja auch gar nicht darum dass alles perfekt läuft sondern dass du anfängst mit einem Schritt.

00:13:00: Mit einem Moment!

00:13:01: Mit einer Entscheidung und auch dazu möchte ich dir gerne ein Bild mitgeben dass es klar macht und wo du dich gut daran erinnern kannst.

00:13:09: stell dir vor Du fährst nachts im Nebel.

00:13:12: wenn du den Scheinwerfer auf Gefahr richtest dann siehst du überall Schatten und du fährts verkrampft.

00:13:19: Wenn du ihn auf den Weg richtest, siehst du immer noch Nebel.

00:13:22: Aber du siehst auch eine Richtung, in die du gehen kannst!

00:13:25: Der Nebel ist Alltag – der Weg ist dein Fokus und genau darum gehst.

00:13:30: du brauchst Richtung Nichtperfektion.

00:13:34: Und viele Mamas sind mir im Alltag innerlich nicht frei weil der Fokus ständig hin- und hergerissen wird Kind Lehrer System Noten WhatsApp Handy und am Ende des Tages ist das Nervensystem völlig am Ende.

00:13:47: Fokus ist ab gegen Führung.

00:13:50: Nicht Kontrolle, Führungen!

00:13:52: Und ich gebe dir jetzt mal drei Fokussfallen mit, die ganz viele Mamas kennen – ich übrigens auch, ich kenn sie sogar alle drei.

00:14:01: Fokus Falle eins ist Ich sehe nur noch was nicht klappt und es bedeutet dein Blick ist dauerhaft auf dem Defizit im Mangeln und du fühlst dich irgendwann so als würdest du jeden Tag verlieren.

00:14:13: Das macht Dich hart?

00:14:14: Dir gegenüber und dem Kind gegenüber.

00:14:18: Fokusfalle zwei, ich denke ständig an das Morgen.

00:14:21: Nächste Arbeit, nächster Testnächstes Termin und innerlich bin ich nie im Jetzt-und-Hier Und dein Kind spürt es dass du eigentlich ganz woanders um gar nicht präsent bist.

00:14:32: Fokus Falle drei, ich vergleich mich ständig.

00:14:34: andere Familien sind so entspannt die kriegen das gewuppt.

00:14:38: auf Instagram sehe ich nur fröhlich lächelnde in der Schule sowieso beim Abholen kein erscheint ein Problem zu haben und Du denkst dir was stimmt nicht?

00:14:47: mir.

00:14:48: Die Falle ist echt besonders türkisch, weil du so einen gefilterten Ausschnitt mit deiner ungeschönten Realität sozusagen vergleichst.

00:14:57: und ich sage dir gleich, Fokusfalletrei ist ganz blöd, weil das stimmt sowieso nicht dass es bei allen anderen passt!

00:15:04: Und die drei Fallen sind wieder nicht dein Charakter sondern diesen Stressmuster den man verändern kann.

00:15:12: Und ich sage dir jetzt was ganz ehrlich.

00:15:14: Die meisten Mamas kämpfen nicht, weil ihr kindschwierig ist.

00:15:17: Sie kämpfen, weil sie sich selbst im Weg stehen zum Beispiel mit diesen Fokus fallen.

00:15:23: Nicht aus Schwäche sondern weil niemand ihnen je gezeigt hat wie Führung im Alltag wirklich aussieht im Familienalltag in der Firma ein chonkbildender Karriere da lernen wir das aber nicht im Familien-Alltag Und es ist kein Vorwurf, sondern du erkennst dir hoffentlich eine Möglichkeit für dich.

00:15:40: Du kannst das machen!

00:15:41: Du kannst es lernen und ich gebe dir jetzt drei Fokusetze mit die du wie ein Geländer nutzen kannst.

00:15:48: Nimm sie mal mit für dein Nervensystem.

00:15:51: Der erste ist Ich muss es auch nicht heute lösen.

00:15:54: Ich muss heute führen.

00:15:56: Das nimmt dir Druck.

00:15:58: Du musst nicht alles sofort reparieren, du musst nicht das gesamte Schuljahr in Ordnung bringen.

00:16:03: Du musst nur heute einen Tick anders angehen als

00:16:06: gestern.".

00:16:07: Der zweite Satz – ich schaue auf den nächsten kleinen Schritt – ein Schritt ist immer möglich!

00:16:13: Nicht auf die ganze Schulzeit, aufs Abitur, auf die Karriere und nicht auf was noch alles schiefgehen könnte in den nächsten siebenundzwanzig Jahren sondern nur auf der nächsten Schritt.

00:16:24: Was ist jetzt gerade dran?

00:16:26: Der nächste Schritt ist immer deiner, sag ich gerne.

00:16:29: Und es kann ein ganz kleiner sein.

00:16:31: Satz Nummer drei – Ich bin die Erwachsene und ich halte den Rahmen.

00:16:36: Und der Satz ist auch nicht hart sondern soll dich beruhigen für dich und für dein Kind.

00:16:41: Kinder brauchen jemanden, der ihnen den Rahmen hält, der ruhig ist klar verlässlich und das bist genau du!

00:16:49: Jetzt machen wir das mal praktisch wenn du nicht gerade im Auto sitzt Schließ mal kurz die Augen und denk an so eine typische Szene wie Hausaufgabendiskussion, Widerstand, Handy.

00:17:01: Und dieses Gefühl von oh nein nicht schon wieder!

00:17:04: Und dann frag dich mal was ist mein innerer Satz für diese Szene?

00:17:09: vielleicht?

00:17:10: Das wird wieder

00:17:11: schlimm?!

00:17:12: Ich kann nicht mehr?

00:17:13: Warum klappt es nie?

00:17:15: Was ist die negative Erhaltung mit der du im Moment da reichlässt?

00:17:20: Und dann dreh's um!

00:17:22: Nicht ins Gegenteil, sondern in Führung.

00:17:24: Zum Beispiel ich bleib ruhig und gehe einen Schritt oder Ich muss es nicht perfekt machen aber ich fange an!

00:17:32: Ich halte den Rahmen liebevoll und klar.

00:17:36: So.

00:17:37: das war des Fokusthema.

00:17:39: Und jetzt kommt noch ein Satz den ich dir wirklich schenken möchte Wenn du das jeden Tag nur einmal schaffst dann verändert sich deine Familie.

00:17:49: Nicht weil du perfekt bist, sondern weil du beweist das Veränderung möglich ist.

00:17:55: Und dass es die Hintertür zur Veränderungen dich dem mitgeben möchte?

00:17:59: Weil viele Mamas versuchen durch die Vordertür zu gehen alles auf einmal, alles perfekt ab morgen.

00:18:04: neue Regeln, neue Routinen, neuer Ton, neue Handyregeln und da kriegt unser Elefant die nackte Panik.

00:18:12: Deswegen klappt's ganz selten!

00:18:15: Die Hintertüre ist klein und unauffällig Und die wirkt genau deswegen, weil sie keiner mitkriegt.

00:18:21: Vor allem der Elefant nicht!

00:18:23: Du veränderst nicht dein ganzes Leben sondern nur einen Moment.

00:18:27: Du veränderst ihn ganz bewusst so dass es den Elefanten kaum merkt und dir zeigst du damit das Veränderung möglich ist.

00:18:36: Das ist das Allerwichtigste.

00:18:38: Warum?

00:18:40: Weil dein Gehirn nicht durch große Vorsätze lernt, sondern durch Erfahrung.

00:18:44: Jedes Mal wenn du in einer Situation anders reagierst, speichert ein System ab.

00:18:49: Aha!

00:18:49: Das geht also auch?

00:18:51: Und dieses aha ist stärker als zehn Motivationssprüche oder Affirmationen weil sie innere Sicherheit geben und aus der inneren Sicherheit heraus kann dann Führung entstehen.

00:19:02: Ich möchte deswegen heute eine ganz klare, konkrete kleine Aufgabe mitgeben.

00:19:07: Verändere eine Sache ganz bewusst nur eine.

00:19:10: Zum Beispiel sprichst du dein Kind mal langsamer an?

00:19:14: Du atmest einmal bewusst bevor du antwortest!

00:19:18: Du stellst eine Frage statt eine Ansage zu machen.

00:19:21: Du setzt eine kleine Grenze ruhig statt genervt und nimm nicht gleich die Medienseiten das wäre zu viel.

00:19:28: Das ist nicht ne kleine Grenz.

00:19:31: Es geht nicht darum, was du wählst sondern dass du bewusst wälst.

00:19:35: Und dann sage ich dir jetzt gleich Du willst es nicht perfekt machen?

00:19:40: Vielleicht vergisst du's vielleicht rutscht du ins alte Muster vielleicht wirst du zwischendurch genervt und das ist kein Scheitern Das gehört zum Prozess dazu.

00:19:48: das ist Training.

00:19:50: Kein Mensch lernt Fahrrad fahren ohne zu wackeln und niemand lernt eben Führung ohne zu üben.

00:19:57: Stell dir nochmal diese typische Situation vor.

00:20:00: Hausaufgaben, die Abendroutine und die Handydiskussion – vielleicht Streit um was auch immer!

00:20:06: Und wenn du sie vor dir siehst, dann zieh dich jetzt selber wie du den kleinen Schritt anders gehst.

00:20:13: Schnell dir das mal vor nicht perfekt sondern bewusst und das reicht schon.

00:20:17: Dann kannst du es wirklich machen.

00:20:20: Und bevor wir jetzt zum Ende der heutigen Folge kommen möchte ich ganz kurz mit dir innehalten Du hast nicht nur zugehört, du hast reflektiert und hingeschaut.

00:20:31: Vielleicht hast du dich sogar auf die kleine Veränderung schon eingelassen und es ist nicht selbstverständlich!

00:20:37: Viele Menschen hören sich nämlich Dinge an und machen weiter wie bisher.

00:20:42: Und du bist hoffentlich heute einen anderen Weg gegangen.

00:20:46: Wenn ich diesen Moment in einem Satz zusammenfasse dann ist es du hast gemerkt dass du mehr Einfluss hast als du denkst Und zwar nicht durch Druck und nicht durch Kontrolle, sondern durch kleine bewusste Entscheidungen.

00:21:01: Das ist der Kern von Führung.

00:21:03: Genau an dieser Stelle gibt es eine Weggabelung.

00:21:06: Die gibt nach jedem Buch, nach jedem Postkast, nach jedem Impuls um.

00:21:11: die Weggabelung heißt mache ich daraus was oder bleibt ein Gedanke?

00:21:17: Ich sage dir ganz ehrlich wenn du heute nur sagst das war interessant und morgen wieder in den Alltag gehst wie immer dann nimmst du dir etwas vor Probierst es kurz und dann kommt der Stress.

00:21:28: Und dann denkst du auch irgendwann, warum schaff ich das nicht dauerhaft?

00:21:31: Nicht weil du unfähig bist sondern weil du Veränderung ohne Begleitung selten halten kannst!

00:21:39: Die andere Richtung ist.

00:21:40: Du sagst dir Ich nehme mich ernst.

00:21:42: Ich verlasse mich nicht mehr nur auf Motivation.

00:21:45: Ich trenne die Veränderungen So wie man Muskeln trainiert, so wie man Sprachen lernt.

00:21:52: Und so wie du dir auch von deinem Kind das Wünscht veränderungen zu machen.

00:21:58: Wenn du vorgehst dann zieht dein Kind automatisch nach Du bist nicht falsch, du bist überlastet und es ist ein wichtiger Unterschied.

00:22:06: Bevor ich dich gehen lasse möchte ich dir noch was sagen.

00:22:08: ganz kurz und ehrlich Ich erlebe immer wieder als Mama aus die Zuhören sowie du gerade Irgendwann merken, ich will das für mein Kind nicht nur verstehen.

00:22:19: Ich will es können und vielleicht bist du Lehrerin, Pädagogin oder arbeitest irgendwie anders mit Kindern.

00:22:26: dann möchtest du's vielleicht sogar weitergehen?

00:22:29: Eine Teilnehmerin in meiner Ausbildung hat so gesagt wir müssen die Begeisterung ins Thema bringen!

00:22:37: Wir Eltern müssen das machen und dann gehen die Kinder plötzlich.

00:22:42: Ihr Sohn hatte schon am ersten Schultag beschlossen, dass Schule vollkommene Zeitverschwendung ist.

00:22:47: Mama, das sind acht Stunden vollkommen Unuts!

00:22:51: Die leben in Italien.

00:22:52: deswegen sind es acht Stunden dort und das ist was... Sie hat gedacht oh mein Gott wie soll denn das werden so?

00:22:58: Wie ich dachte noch acht Jahre hat sie gleich gedacht oh Gott nach zwölf Jahren.

00:23:02: oder wie lange.

00:23:03: Und wenn Kinder dann mitgehen ist das kein Zufall sondern eine Haltung.

00:23:08: und die Haltung kannst du lernen Wenn du das hier hörst und spült, das möchte ich lernen.

00:23:13: Da gibt es mehr!

00:23:14: Das ist nämlich genau das was du lernst in der Ausbildung zum Smart Kids Coach In der Frauenlernen was wirklich Hinterschulproblemen Lernblockaden Familiendynamiken usw.

00:23:25: steckt.

00:23:25: natürlich auch Männer sehr gerne aber bisher war noch kein Mann dabei Und wie man Familien durch solche Prozesse begleiten kann die eigene oder fremde.

00:23:35: das ist ganz egal Nachhaltig, tiefkind und wirkungsvoll.

00:23:38: Das ist das Wichtige!

00:23:40: Und wenn dich das anspricht dann lade ich Dich ein mit mir zu sprechen.

00:23:44: Hol Dir einen Termin oder schick mir eine WhatsApp.

00:23:47: Du findest alle Infos dazu in den Show-Notes.

00:23:49: Ich freue mich auf Dich.

00:23:51: In der nächsten Folge schauen wir uns an was viele Mamas erstmal überrascht und auch mich lange beschäftigt hat.

00:23:59: Warum schaffe ich Veränderung eigentlich nicht obwohl ich das wirklich wirklich will?

00:24:03: Obwohl ich verstehe, obwohl ich es mir vornehme.

00:24:07: Obwohl man mal sogar kurz hinbekomme klappt's am Ende doch nicht!

00:24:11: Und die Antwort hat nichts mit Disziplin zu tun und nichts mit Motivationen.

00:24:17: Sie hat wieder was mit dem Nervensystem unter Dauerstress zu tun?

00:24:22: Ich erklär dir in der nächsten Folge warum die Willenskraft genau in den Moment wegbricht wo du sie am meisten brauchst.

00:24:30: Warum gute Mütter trotzdem feststecken, habe ich sie genannt und ich freue mich wenn du wieder dabei bist.

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