6 Schlüssel für einen leichteren Schulalltag: Führung beginnt in dir, nicht mit Regeln
Shownotes
Viele Familien suchen die Lösung in Methoden, Strukturen und Regeln und wundern sich, warum nichts hält. In dieser Folge zeige ich, warum echte Veränderung nicht von außen nach innen funktioniert. Sondern umgekehrt. Was innere Führung wirklich bedeutet, wie sie entsteht und warum das keine Frage des Charakters ist, sondern des Trainings.
Du erfährst heute
- Warum Methoden und Strukturen nicht halten, solange die innere Haltung fehlt, die sie trägt
- Was innere Führung bedeutet und was sie ausdrücklich nicht ist (keine Perfektion, kein Durchbeißen)
- Die Geschichte der Mutter, die angespannt ins Zimmer geht und wie sich alles verändert, als sie es merkt
- Was „Ordnung von innen nach außen" heißt und warum der wirkungsvollere Weg umgekehrt läuft
- Was eine Teilnehmerin über ihren blinden Fleck entdeckt hat und wie ein geplatzter Knoten sich anfühlt
- Der Unterschied zwischen wollen und können und was den Übergang zwischen beiden ermöglicht
- Warum innere Führung eine erlernbare Fähigkeit ist, kein Charaktermerkmal
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Transkript anzeigen
00:00:00: Folge vier der Serie die sechs Schlüssel für einen leichteren Schulalltag.
00:00:05: Herzlich willkommen!
00:00:07: Für alle, die schon länger dabei sind schön dass du wieder da bist.
00:00:11: wenn du zum ersten Mal heute mit dabei bist dann empfehle ich dir mit Folge eins zu starten weil du dann mit mir auf eine Reise gehst.
00:00:21: Wir haben in den letzten Folgen einen weiten Weg schon zurückgelegt.
00:00:25: Wir haben verstanden, warum Veränderungen nicht an Willenskraft scheitert?
00:00:30: Warum Druck das Gegenteil von dem bewirkt was wir eigentlich wollen.
00:00:34: und wir haben ehrlich hingeschaut was es kostet nichts zu verändern nicht als Drohung sondern als Einladung nicht mehr zu warten.
00:00:42: und heute drehen wir das ganze um Heute schauen wie die Veränderung wirklich entstehen kann und wo sie beginnt.
00:01:01: Ich freue mich sehr, dass du wieder da bist und ich sage ganz bewusst, du bist nicht mehr am Anfang der Serie.
00:01:17: Du bist mitten im Prozess!
00:01:28: Viele Menschen hören sich einen Podcast, annehmen ein paar Gedanken mit und dann kommt der Alltag.
00:01:34: Du nicht!
00:01:36: Du bist nämlich noch hier.
00:01:37: Und heute geht es so einen entscheidenden Schritt weiter weil bisher ging's viel um verstehen, um erkennen und entscheiden und heut gehts dann ums Können.
00:01:47: Nicht im Sinne von Technik sondern von innerer Stabilität denn Führung beginnt nicht mit Regeln sondern mit dir.
00:01:55: Wenn Familien zu mir kommen, dann suchen sie fast immer das gleiche.
00:01:59: Eine Methode eine Struktur einen Plan etwas dass Sie anwenden können und es natürlich auch funktioniert.
00:02:08: Petra wie soll ich ihm oder ihr beibringen?
00:02:10: Dass er selber anfängt?
00:02:12: was mache ich wenn sie wieder abricht welche Regeln helfen ohne dass ist immer im Streit eskaliert?
00:02:19: Ich verstehe die Fragen total gut und habe sie auch selber früher gestellt.
00:02:24: Und ich beantworte Sie auch, aber erst wenn etwas anderes schon da ist!
00:02:29: Denn ohne die Grundlage sind Methoden wie Möbel in einem Haus das noch keinen Boden hat.
00:02:39: Und die Grundlage ist keine Technik, sondern eine Haltung.
00:02:42: Und ich sag dir gleich vorne weg!
00:02:44: Du bekommst keine Zauberformel von mir.
00:02:47: Kein sagt diesen einen Satz und dein Kind hört sofort.
00:02:51: Keine diese drei Schritte – dann ist alles ruhig?
00:02:55: Denn wenn es das wirklich gäbe, dann hättest du's schon längst gefunden.
00:02:59: Von mir bekomm'st du etwas, das ist nachschaltig.
00:03:03: Ein Bild, dass du in dir
00:03:05: trägst.".
00:03:07: Ich möchte dir heute was sagen, dass ich wirklich, wirklich glaube und zwar nicht als Theorie sondern als Überzeugung aus Jahren der Arbeit mit Familien.
00:03:17: Ich glaube das jede Mama in ihrem Inneren weiß wer sie sein will.
00:03:22: Nämlich nicht perfekt, nicht unfählbar aber ruhig und klar und verbunden.
00:03:29: eine Mama die nicht mehr in jeder Situation kontrollieren muss sondern da ist!
00:03:35: Die führt ohne hart zu werden.
00:03:39: Dieses Bild tragen so viele Mama sich auch in uns.
00:03:44: Sie beschreiben es mir, wenn wir uns kennenlernen Manchmal mit Worten, manchmal mit Gefühlen und dann schauen sie mich an und sagen Aber ich bin soweit.
00:03:54: davon entfernt War ich übrigens auch mal Und ich sag ihnen immer das gleiche der Weg Von diesem Bild in den Alltag ist viel kürzer als du glaubst Und er führt nicht über mehr Regeln, sondern über dich.
00:04:11: Stell dir mal einen ganz normalen Nachmittag vor dein Kind, komm nach Hause vielleicht genervt, vielleicht zieht es sich zurück Vielleicht kommt sofort das erste Thema zwischen euch auf und du bleibst ruhig.
00:04:24: Und zwar nicht weil du auf die Zähne beißt und dich zusammenreißt, sondern weil du innerlich weißt Ja ist in Ordnung ich halte dass ich führe dass er darf das oder sie Kein Erklären, dass nicht ankommt.
00:04:38: Kein Kampf der erschöpft kein Schuldgefühl.
00:04:41: einfach nur klar verbunden du mit dir und das ist es wohin dein Weg dich führen kann.
00:04:51: Ich erzähle dir heute eine Geschichte aus meinem eigenen Coaching Alltag.
00:04:57: ich habe mit einer Mama gearbeitet die an Zwei Probleme seit Monaten gearbeitet hat.
00:05:03: Das eine war, dass der Sohn die Mitarbeit in der Schule verweigert hat und abends eskalierte es fast täglich.
00:05:10: Sie hat dann Strukturen eingeführt Konsequenzen-Belohnungssysteme Alles gut durchdacht alles gut umgesetzt und nichts hat nachhaltig gewirkt.
00:05:21: Und in einer Sitzung habe ich sie gefragt wie gehst du in den Raum wenn Du weißt das Hausaufgaben kommen?
00:05:28: Sie hat kurz nachgedacht und dann gesagt, angespannt.
00:05:32: Ich gehe angespannt rein weil ich schon weiß dass es schiefläuft und das genau ist es nicht.
00:05:36: die Methode ist das Problem nicht die Struktur der innere Zustand bevor wir überhaupt etwas sagen prägt diese Situation schon bevor sie überhaupt losgeht.
00:05:49: Das Kind betritt den gleichen Raum und spürt.
00:05:51: Hier ist Anspannung, hier ist Erwartung.
00:05:53: Hier bin ich ein Problem, hier is Druck und verhält sich eben auch
00:05:57: entsprechend.".
00:05:58: Das heißt wir haben nicht an den Hausaufgaben gearbeitet sondern an der inneren Haltung der Mama daran wie sie in dem Moment geht, wie sie innerlich sagt was sie sich innerlich sagt bevor sie den Raum betritt und welches Bild für Sie von sich trägt dieses schwierige Kind?
00:06:17: oder das Kind es gerade Unterstützung braucht.
00:06:20: Und, es ging ganz schnell dass sie mir gesagt hat ich weiß gar nicht genau was passiert ist aber jetzt fängt er von selber an!
00:06:29: Nicht weil sie seine Persönlichkeit verändert hat sondern weil sie ihre Energie verändert hat und die Führung einfach von innen kommt.
00:06:39: Wenn wir das Wort Führungen hören dann denken wir zuerst an Regel- und Konsequenzen und klare Ansagen Und das ist nicht, was ich meine.
00:06:49: Es geht eigentlich darum, dass Kinder nicht deine Worte hören und machen, was wir sagen, sondern sie sehen, was du tust, sie sehen deine Körpersprache, sie spüren deine Stimmung und sie merken ob du sicher bist oder ob du zweifelst.
00:07:05: und daran orientieren Sie sich und nicht an dem, was Du sagst.
00:07:09: Das passiert in Millisekunden.
00:07:13: Stell dir mal vor, du sagst jetzt Wir machen jetzt Hausaufgaben Innerlich unsicher und du hoffst, dass es klappt.
00:07:19: Du hast Angst vor der Diskussion und weißt nicht ob du durchhältst oder du bist ruhig und klar entschieden und du weißt was gewillt.
00:07:28: Der Satz ist der gleiche und die Wirkung ist unterschiedlicher wie sie nichts sein könnte.
00:07:34: Und deswegen Kommt jetzt der Satz, um den es heute wieder geht.
00:07:39: Dein Kind hört nicht auf deine Worte sondern auf deinen Zustand, auf deine Haltung reagiert es.
00:07:48: Das heißt du kannst in perfekten Satz sagen wenn du innerlich zittest kommt er nicht an und das ist keine Kritik?
00:07:54: Das ist wieder Neurobiologie!
00:07:57: Und es bedeutet etwas ganz Befreiendes.
00:08:00: Du kannst dich verändern und damit dein Kind verändern, ohne dass du ein einziges Wort sagst und ohne das dein Kind mitarbeiten musst!
00:08:09: Wenn Kinder Unsicherheit spüren dann testen sie – und zwar nicht aus Boßheit?
00:08:14: Nicht weil Sie dir schaden wollen sondern um zu prüfen ist mein Rahmen stabil bin ich sicher!
00:08:21: Und wenn du wackelst dann drücken sie stärker.
00:08:24: Das ist kein Trotz, sondern das Bedürfnis jeden Kindes nach einem verlässlichen Rahmen.
00:08:31: Psychologie!
00:08:32: Wenn es diesen Rahmen findet, wenn er es spürt du weißt was du tust und bist ruhig dann entspannt sich.
00:08:40: Fast automatisch geht es Und viele Mütter überrascht es dann.
00:08:45: Ich wurde ruhiger und mein Kind wird ruhig, ich höre auf zu erklären – und plötzlich gibt's weniger Diskussionen!
00:08:50: In Wahrheit kennst du das?
00:08:52: Du hast früher schon versucht dein Kind mit deiner Körperhaltung, mit einer Umarmung zu beruhigen wenn sie als ganz kleines Kind aufgeregt war.
00:09:01: Das ist im Grunde genau das Gleiche.
00:09:04: Und das ist das Wirkgesetz dieser Folge.
00:09:07: Führungen steht von innen und wirkt nach außen Und da gibt es so ein paar innere Widersprüche, wenn wir mal sagen ich will konsequent sein und gleichzeitig denken ich will aber mein Kind nicht verletzen.
00:09:21: Merkst du den?
00:09:22: Widerspruch?
00:09:24: oder Ich will klar sein und innerlich denke ich hoffe das wird nicht wütend auf mich.
00:09:29: Oder ich will Grenzen setzen Aber was, wenn es mich dann nicht mehr mag?
00:09:34: Das sind Widersprüche und die spüren die Kinder sofort Nicht bewusst und sie stehen nicht morgens auf und sagen so, jetzt warte ich mal bis die Mama unsicher ist.
00:09:44: Und dann hau' ich in diese Kerbereien natürlich nicht!
00:09:48: Aber Sie spüren das Ziehen und Zerren und dann entstehen diese endlosen Diskussionen dieses Aushandeln, dieses Verhandeln dass uns Eltern so erschöpft.
00:09:58: Das bedeutet Führung ist nicht strenge oder lautstärke sondern innere Klarheit.
00:10:05: Ganz sanft kannst du sprechen und gleichzeitig unmissverständlich sein.
00:10:11: Das ist die stärkste Form von einer positiven Autorität, die ich kenne.
00:10:17: Dazu gehört zum Beispiel auch das Beispiel Nein – es ist manchmal ein ganzer Satz!
00:10:22: Du sagst einfach nur Nein, ganz ruhig, ganz freundlich und klar, klar… Denn du bist die Erwachsene ins System.
00:10:31: Das heißt, du musst nicht dominant oder überheblich sein sondern geerdet und von innen geführt!
00:10:39: Und jetzt zeige ich dir was sich vielleicht überrascht.
00:10:43: Innere Klarheit scheitert ja fast nie am Wissen, sondern an Prägungen.
00:10:49: unsichtbar sind diese unsichtbaren Programme, die tief sitzen und den Stressmomenten eben automatisch übernehmen – der Elefant, Du erinnerst Dich?
00:10:59: Ich nenne Sie jetzt mal Saboteure.
00:11:01: Ich möchte aber, dass du das Wort nicht als Anklage verstehst.
00:11:04: Es sind keine Fehler sondern Schutzprogramme!
00:11:07: Sie sind entstanden um dich früher einmal zu schützen und heute stehen sie dir einfach manchmal im Weg.
00:11:13: Da gibt es ein paar und das Erste sind Schuldgefühle.
00:11:17: Viele Mamas tragen unbewusste tiefsitzende Schuldgefüle ich bin zu streng, ich bin so weich, ich Bin zu wenig da, ich arbeite zu viel Und aus dem schlechten Gewissen heraus kann man nicht klar führen, weil man schwankt.
00:11:32: Weil man kompensiert und nachgibt und eigentlich nein meint und dann doch wieder ja sagt.
00:11:40: Und zwar nicht weil man Schwach ist sondern weil man das Schuldgefühl zum Schweigen bringen möchte.
00:11:47: Der zweite Saboteur ist die Angst vor Ablehnung.
00:11:50: Wir haben nämlich ganz früh teilweise gelernt ich werde nur geliebt wenn ich angepasst bin wenn ich kein Problem mache, wenn ich funktioniere.
00:11:59: und es wirkt heute noch in ganz vielen Menschen nach.
00:12:04: Ohne dass sie sich dessen bewusst sind!
00:12:07: Du willst das dein Kind dich mag?
00:12:09: Logisch du willst keinen echten Streit und deswegen weißt du aus nicht weil du schwach bist sondern weil du Beziehung schützen willst.
00:12:18: Das ist menschlich aber das kostet Dich Klarheit.
00:12:23: Und es ist als Aufgabe letztendlich von dir, als Mama oder Papa das du mit dieser Ablehnung umgehen kannst wenn dein Kind dich mal doof findet weil du ihm was verbietest.
00:12:34: Was aber wichtig ist für dich!
00:12:38: Der dritte Saboteur ist Harmoniebedürfnis.
00:12:41: Manche von uns Mamas wollen vor allem Frieden keine Diskussion und keine Tränen keine Eskalation und dafür opfern sie eben auch weder Klarheit.
00:12:54: Kurzfristig wird es dann ruhig, langfristig werden super anstrengend weil das Kind lernt dass sich Ausdauerndes verhandeln oder Ausdauendes diskutieren auszahlt dass er seinen Willen kriegt.
00:13:11: Jetzt überleg mal kurz welcher dieser Saboteure sprichst dich am meisten an oder kennst du am besten, sagen wir es mal so rum?
00:13:18: Schuld, Angst vor Ablehnung oder Harmoniebedürfnis.
00:13:23: Du musst das nicht laut sagen sondern nur ehrlich hinschauen.
00:13:27: genau dort liegt dein nächster Schritt zum Wachstum.
00:13:33: und jetzt kommt was ganz wichtiges was auch immer du gerade gemerkt hast dass bist nicht du.
00:13:40: das ist ein Muster muss das in keine Charakterzüge Reaktionen, die wir irgendwann mal gelernt haben.
00:13:50: Erlernen oder verändern.
00:13:52: Das heißt du bist nicht dein Muster und wir machen das nicht mit Disziplin oder Zusammenreisen sondern dass wir uns bewusst werden über das was wir gerade tun, dass wir hinschauen verstehen warum wir so reagieren und dann weitergehen Annehmen was ist, bewusst werden.
00:14:12: Was ist die Voraussetzung für jede Veränderung?
00:14:15: Sonst funktioniert es nicht!
00:14:16: Das ist keine Nabelschau oder kein... Ach ich befasse mich mal mit allen Themen meiner Kindheit sondern wir gucken einfach nur die Dinge an, die jetzt für dich wichtig sind damit du weitergehen kannst.
00:14:29: Eine Teilnehmerin der Smart-Kids Coaching Ausbildung hat so beschrieben Ich habe meinen Kindern immer gesagt, es ist total egal welche Note ihr nach Hause bringt.
00:14:39: Ich lieb euch genau so wie ihr seid und gleichzeitig hat sie ihnen ihren eigenen Perfektionismus vorgelebt den die Kinder in jeder Geste gespürt haben.
00:14:50: Die Mama hat immer noch mal nachgeschaut ob der Alles richtig war.
00:14:54: Sie hat sie immer noch mal eine Spur mehr gemacht, als eigentlich vorgesehen war.
00:14:58: Jeder gleich des Zäufzer jedes zögern wenn es schlechte Note kam.
00:15:03: bei den Kindern der angespannte Blick wo darauf sich leicht gelächelt hat und sagt Es ist alles in Ordnung.
00:15:10: Als sie das erkannt hat und loslassen konnte, war es ihr eigener Satz der da kam wie ein geplatzter Knoten.
00:15:19: Die Kinder haben das sofort gespürt!
00:15:21: Du kannst es nachhören im Interview mit Sarah.
00:15:25: Das ist nämlich innere Führung wenn wir sowas aufspüren und verändern Nicht Methoden sondern sich selbst kennenlernen.
00:15:35: Und ich merke tatsächlich, dass das Wort Führung ganz oft falsch verstanden wird.
00:15:39: Also lass mich nochmal kurz sagen was ich meine und was ich nicht meine!
00:15:45: Ich meine Nichtkontrolle.
00:15:47: Kontrolle versucht es Verhalten von anderen zu steuern und kostet enorm viel Kraft.
00:15:52: Und sie funktioniert nicht nachhaltig weil Menschen sich gegen Kontrolle wehren – ganz besonders unsere Kinder.
00:16:00: Führung heißt, ich bin innerlich so stabil dass sich einen Rahmen halte auch wenn es schwierig wird und Ich bin nicht verloren in der Reaktion meines Kindes im Sinne Wenn's ausflippt dann kann ich das ruhig und gelassen ertragen.
00:16:16: Ich bleibe ich Auch wenns laut wird, wenns weint oder wenns abbrich.
00:16:22: Es ist das allerwichtigste was wir als Eltern an der Stelle lernen dürfen Und du bleibst nicht provokant sondern in Wahrheit ruhig.
00:16:32: Du sagst vielleicht sogar, ich sehe dass es gerade schwierig ist aber das sagst du eben ganz ruhig und nicht so geht's aber gar nicht!
00:16:40: Das Link einfach ist tatsächlich eines der schwierigsten Dinge die ich gelernt habe.
00:16:47: Jeder kann sie lernen und das ist das Entscheidende, denn innere Führung wie gesagt keine Charakterfrage.
00:16:54: Sondern du kannst es lernen!
00:16:56: Es ist nicht so dass man's hat oder nicht hat.
00:16:59: Jede Fähigkeit letztendlich kann man trainieren.
00:17:02: Wie eine Sprache ein Sporteninstrument alles was eben Übung braucht es natürlich auch Führungen.
00:17:07: so Ein Bild finde ich an der Stelle auch nochmal ganz wichtig.
00:17:13: die Ordnung von innen nach außen.
00:17:16: Die meisten versuchen Familienalltag zu verändern und gehen von außen nach innen.
00:17:21: Neue Regeln, neue Routinen, bessere Noten, neue Lernsysteme, besseren Handyregeln und dann hoffen sie dass sich ihnen was verändert nämlich die Stimmung, die Beziehung und das Gefühl.
00:17:34: Das ist nicht falsch, wobei eigentlich ja doch es ist falsch.
00:17:38: Es ist die falsche Richtung, die schwieriger Richtung.
00:17:41: man wird nicht dauerhafter hinkommen, wo man eigentlich möchte mit dieser Richtung viel wirkungsvoller ist es genau umgekehrt.
00:17:49: wenn sich ihnen was verändert in dir deinem Haltung in deinem Fokus in der Art wie du in einer Situation gehst dann verändert sich im außen fast automatisch mit.
00:18:00: Denk mal nochmal an die Hausaufgabensituation.
00:18:03: Wenn du anders reingehst, dann könnt dein Kind lernen und dann werden die Noten plötzlich besser.
00:18:08: Das heißt, du musst nicht perfekt sein!
00:18:11: Du musst nicht immer ruhig sein.
00:18:13: Du darfst auch mal ausflippen... Was man dann macht, wenn man nochmal ausflippen muss das erkläre ich dir auch.
00:18:21: Aber du musst dir bewusst sein wie du innerlich ausgerichtet bist und kannst ganz bewusst entscheiden.
00:18:27: jetzt bin ich gerade so müde.
00:18:29: jetzt will ich mal ausflippen.
00:18:31: Du steuerst dich nicht etwas steuert dich.
00:18:34: Das ist kein großes Programm aber es braucht Training jeden Tag in kleinen Dosen.
00:18:42: Stabilität ist nämlich trainierbar Und das erleben Frauen, die mit mir diesen Weg gehen immer wieder aus der Praxis heraus.
00:18:52: Nicht als Versprechen sondern wirklich weil sie es erleben.
00:18:56: nach wenigen Wochen, wenigen Monaten gibt's ganz oft drei Dinge, die sich verändert haben.
00:19:02: erstens merken Sie früher wenn sie kippen also wenn sie zu Kippen drohen und dann können sie sich selber abfangen bevor sie reagieren.
00:19:11: nicht jedes einzelne mal aber immer öfter Und immer öfter wird dann irgendwann zu meistens und irgendwann so fast, immer.
00:19:19: So wie zum Beispiel das jetzt bei mir ist.
00:19:22: Zweitens wissen Sie wofür sie stehen!
00:19:24: Die müssen nicht jedes Mal neu verhandeln.
00:19:27: Weder innerlich noch mit ihren Kindern weil klare Werte klare Antworten geben.
00:19:34: Klarheit ist eines der stärksten Führungsinstrumente überhaupt.
00:19:39: deswegen ist es super wichtig dass du das lernst.
00:19:42: Und drittens haben sie konkrete Wege für die Momente, die Sie früher aus der Bahn geworfen haben.
00:19:47: Keine Tricks sondern innere Anker oder Techniken, die ich Ihnen beigebracht habe mit denen Sie durch die Situation gehen.
00:19:55: und das sind gar keine so großen Sprünge, so kleine Verschiebungen, die man aber tagtäglich immer wieder erlebt und sich irgendwie aufadieren und wo du dann merkst Ich bin nicht mehr getrieben Es funktioniert!
00:20:08: Ich entscheide wie ich es haben möchte.
00:20:11: Und weißt du, was der große Unterschied ist zwischen Frauen die das erleben und denen, die immer wieder von vorne anfangen?
00:20:18: Das geht nicht um Talent.
00:20:20: Es geht nicht darum Disziplin sondern um Rahmen- und Begleitung, um jemanden, der dran bleibt auch wenn es schwierig wird.
00:20:29: Und jetzt ist natürlich wie kommen... Die große Frage!
00:20:32: Wie kommen wir vom Wollen zum
00:20:34: Können?!
00:20:36: Wenn jemand verstanden hat warum es geht dann erlebe ich das immer wieder an oder sieht die Zusammenhänge und spürt, ja genau das ist es.
00:20:44: Das ist mein Weg!
00:20:46: Und dann kommt eben wieder der Alltag haben wir immer wieder in dieser Serie.
00:20:52: Der nächste Moment in dem's zu kippen droht und du hast dein Wissen im Kopf aber noch nicht im Körper Noch nicht in dem Moment, wenn das Kind abricht oder die Zeit rennt.
00:21:03: Wenn der Akku schon ganz schön leer ist und dann ist der Schritt vom Wollen zum Können.
00:21:09: Der passiert nicht durch Lesen sondern durch Begleitung.
00:21:12: Wenn du dann jemandem erzählst es ist heute das und das und dass passiert sagen meine Kundinnen dann und ich sage okay da mach doch mal beim nächsten Mal hier oder dieses oder jenes.
00:21:23: ja jemand hilft dir das Gelernte in der konkreten Situation anzuwenden, zu übersetzen quasi.
00:21:31: Weil ich könnte wetten du stehst wie viele meiner Kundinnen da und denkst was soll nicht jetzt machen?
00:21:36: Jetzt funktioniert es wieder nicht!
00:21:39: Und in dieser Situation bei deinem Kind mit deiner Geschichte – Wie reagierst Du da?
00:21:46: Das zeige ich Dir und das ist der Kern von Coaching.
00:21:49: Nicht Wissen vermitteln sondern können ermöglichen.
00:21:53: Ich habe wieder drei Impulse in dieser Folge für dich, drei Fragen.
00:21:58: Die erste – In welchen Momenten führe ich und wo reagiere ich nur?
00:22:04: Nicht als Bewertung sondern weder ehrlich beobachten die nächsten Tage.
00:22:10: Zweite Frage was wäre ein inneres Bild von mir als Mama das sich kurz aufrufen kann bevor ich in eine schwierige Situation gehe?
00:22:17: Das muss nicht perfekt sein, ruhig und klar und präsent.
00:22:22: das sind die wichtigen Punkte.
00:22:24: Und die dritte Frage welche der drei Saboteure Schuld Angst vor Ablehnung Harmonie Bedürfnis wirkt bei mir am stärksten?
00:22:34: Und was gewinne ich wenn ich genau an der Stelle wachse?
00:22:39: Die Mama von der ich heute erzählt hat hat mir Monate später etwas gesagt was wirklich spannend war.
00:22:45: Ich habe nicht aufgehört, Fehler zu machen, sagt sie.
00:22:48: Ich mache immer noch Fehler aber ich stehe schneller wieder auf und ich verliere mich nicht mehr.
00:22:53: Und das ist Selbstführung, innere Führung, schnellere Rückkehr zu dir selber!
00:22:59: Es läuft nicht perfekt.
00:23:00: du wirst nie mehr Streit erleben, aber du holst dich sofort daraus.
00:23:05: Das ist genau das was ich mir für dich wünsche keinen fehlerfreien Alltag, sondern innere Stabilität die dich trägt wenn es schwierig wird.
00:23:17: Das ist genau die Struktur von der ich gesprochen habe des Systemes fehlt.
00:23:22: Die sorgt dafür dass du weißt Ich falle vielleicht aber ich stehe wieder auf und ich weiß ganz genau wie Und ich bleibe ruhig dabei.
00:23:30: Jetzt hast Du wieder viele für Dich und Deine Muster gelernt Aber auch über Deine Stärken und über Dein Potenzial.
00:23:37: Das ist nicht selbstverständlich, sei stolz auf dich.
00:23:42: Eine Teilnehmerin der Ausbildung zum Smart Kids Coach hat es so beschrieben und ich finde sie hat's echt auf den Punkt gebracht!
00:23:50: Die Ausbildung ist sehr umfangreich weil es nicht nur auf das Kind bezogen ist.
00:23:56: Man macht selber eine Riesenentwicklung und die ist so ganzheitlich und nicht nur auf die Schule ausgerichtet, sondern dieser ganzsatzliche Ansatz der Machtaus, der bewirkt aber auch das es funktioniert.
00:24:09: Weil wir können uns halt nie nur einen Lebensbereich angucken – das wird nicht funktionieren!
00:24:14: Und genau darum geht's keine Technik-Sammlung, sondern echte Entwicklung für dich Für deine Familie, für die Familie, die du vielleicht mal begleiten oder unterstützen möchtest als Pädagogin, als Lehrerin oder auch als Coach dann.
00:24:29: Frauen, die mit mir diesen Weg gegangen sind fangen an mit Setzen.
00:24:34: ich bin so müde Ich weiß nicht mehr wer ich als Mama eigentlich bin.
00:24:37: Ich will einfach wieder ich sein!
00:24:39: Ich will sicher sein und nach ein paar Wochen oder Monaten sagen die Frauen Wenn es eskaliert, dann bleibe ich ruhig.
00:24:50: Nicht immer aber meistens und nicht weiß was ich tue.
00:24:53: und das ist einfach der Game Changer.
00:24:56: Die Ausbildung geht über acht Monate online immer mit Gruppenunterricht in einer kleinen Gruppe live, also es ist nichts mit Videos aus der Konzerve und das führt dazu dass die Teilnehmerinnen dann sagen wir sind nicht allein mit den Problemen.
00:25:13: Wir helfen uns gegenseitig extrem auf der Spur zu bleiben.
00:25:17: Das ist was ganz anderes als eine Ausbildung, die daraus besteht Videos zu gucken.
00:25:23: Wir gehen diese Transformation gemeinsam ihr mit mir und ich mit euch und ihr untereinander!
00:25:30: Wenn du jetzt spürst dass das vielleicht dein nächster Schritt sein könnte dann sprich mit mir!
00:25:36: Buch dir einen Termin schreib mir eine WhatsApp und wir gucken ob der Weg zu dir passt.
00:25:42: Es kommt darauf an wo du stehst Und wir gucken auch was für dich möglich ist alle links natürlich immer in den Show Notes.
00:25:49: Wir sind jetzt bei der vorletzten Folge angekommen.
00:25:53: in Folge fünf wird es dann um was gehen, was ich ganz gerne noch mit ihr teilen möchte.
00:25:58: Diese Momente des Zweifels die Fragen kommen wenn man eigentlich spürt dass sich etwas bewegt und man trotzdem noch zögert.
00:26:06: ist das was für mich?
00:26:08: bin ich geeignet dafür?
00:26:10: Was wenn ich das nicht schaffe?
00:26:12: diese Fragen sind normal.
00:26:14: Es werde ich jetzt nicht verwundern, wenn ich dir sage die kommen auch vom Elefanten der die Sicherheit braucht und sie verdienen vor allem eine ehrliche Antwort.
00:26:23: Das heißt die nächste Folge heißt Eine Entscheidung die alles verändern kann.
00:26:28: Ich freue mich wenn du wieder rein hörst.
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