Was hinter der Handysucht deines Kindes wirklich steckt

Shownotes

„„Mein Sohn hat sich diese Woche an die vereinbarten Medienzeiten gehalten." Dieser eine Satz einer Coaching-Teilnehmerin hat mich inspiriert, diese Folge zu machen, weil er so klein klingt und so viel bedeutet. In dieser Episode spreche ich darüber, was wirklich hinter der Handynutzung deines Kindes steckt, warum Verbote alleine nie funktionieren und wie du Schritt für Schritt echten Wandel in deiner Familie schaffst. Ich teile meinen bewährten 6-Schritte-Prozess aus dem Mediencoaching – direkt aus meinem Spiegel-Bestseller „Handyfrei" und lasse echte Mütter zu Wort kommen, die diesen Weg bereits gegangen sind.

Du erfährst heute:

Warum das Handy nicht das eigentliche Problem ist – und was dein Kind dort wirklich sucht

Weshalb „Handyfrei" zum Spiegel-Bestseller wurde und was das über den Zustand unserer Familien sagt

Wie du mit 4 ehrlichen Fragen Klarheit gewinnst, bevor du irgendetwas änderst

Was die Medienampel ist und wie du erkennst, auf welcher Stufe eure Familie gerade steht

Warum Selbstverantwortung der entscheidende Schritt ist und wie er sich anfühlt, wenn er wirklich klappt

Wie Führung statt Kontrolle den Unterschied macht zwischen täglichem Kampf und echter Verbindung

Warum gemeinsam entwickelte Regeln viel mehr Wirkung haben als Verbote von oben

Was Mütter aus dem Mediencoaching erlebt haben - in ihren eigenen Worten

Das Buch “Handyfrei - wie Eltern ihren Kindern den gesunden Umgang mit Handy & BIldschirmen beibringen gibt es in jeder Buchhandlung oder hier bei Amazon: Hier kaufen

Mediencoaching: http://petratrautwein.com/mediencoaching

Kontakt: petra@petratrautwein.com oder +4917661643771

Transkript anzeigen

00:00:00: Mein Sohn hat sich diese Woche an die vereinbarten Medienzeiten gehalten.

00:00:05: Klingt banal, klingt klein aber wenn du weißt wie in Familien es aussehen kann wie das Thema Handy und Medien hochkockt dann weißt du das ist kein kleiner Satz das ist ein Wendepunkt.

00:00:18: heute nehme ich dich mit auf den Weg dahin.

00:00:26: Schulerfolg einfach gemacht, das ist der Podcast vielleichtes Lernen.

00:00:32: Mein Name ist Petra Trautwein und ich freue mich dass du heute da bist!

00:00:48: Zuerst möchte ich dir von diesem Satz noch mal erzählen.

00:00:52: Die Mama aus an meinem Mediencoaching hat in mir am Ende geschrieben, von Woche drei ganz kurz fast beiläufig.

00:01:00: Wir fragen jede Woche nach was lief gut?

00:01:02: Was lief nicht so gut?

00:01:04: Mein Sohn hat sich an die vereinbarten Medienzeiten gehalten.

00:01:09: einfach nur dieser eine Satz und vielleicht denkst du jetzt nach unten das ist doch selbstverständlich.

00:01:15: Aber wenn du die Diskussionen um Handy und Medienzeiten, Bildschirmpzeiten geben Social Media und alles was dazugehört kennst.

00:01:24: Wenn du die Wochen davor erlebt hättest mit diesen Familien die täglichen Diskussion der Erschöpfung der Mamas und auch der Papas die irgendwann nicht mehr wissen ob sie noch irgendwo einen Einfluss auf ihre Kinder haben dann weißt Du wie sich das anfühlt.

00:01:41: denn Diese Wendepunkte sind der Grund, warum ich diesen Podcast mache und warum mich auch mein Buch handy-free geschrieben habe.

00:01:50: Warum ich auch das Mediencoaching anbiete?

00:01:53: Weil Veränderung nämlich möglich ist wirklich möglich nicht als Versprechen auf einem Werbeflyer sondern als erfahrene echte Realität von Familien erlebt.

00:02:06: Und ich nehme dich jetzt mit hinter die Kulissen und zeig dir, wie dieser bewusste Umgang wirklich entstehen kann in sechs konkreten Schritten.

00:02:16: Es geht ein bisschen so wie im Buch Handy frei!

00:02:20: Wie Eltern ihren Kindern einen gesunden Umgang mit Handy- und Medien beibringen das gleich nach Erscheinen im Februar auf der Spiegelbesszellerliste gelandet ist.

00:02:30: Wenn du es noch nicht gelesen hast schau unbedingt rein kannst es überall bestellen.

00:02:36: Und da muss ich jetzt noch ganz kurz ein bisschen innehalten, weil es mich selber überrascht und bewegt hat.

00:02:43: Das Buch ist als Spiegelbestseller auf den Markt gekommen und ich wusste natürlich dass das Thema viele bewegt sonst hätte ich das Buch ja gar nicht geschrieben.

00:02:51: Ich kenne die Familien, ich weiß wie erschöpft manche Mamas sind.

00:02:56: Ich kende auch die endlosen Abenden in denen diskutiert wird und wo gewartet wird, dass die Kinder endlich das Handy weglegen so dass die Eltern ins Bett können wo sie sich machtlos allein lassen fühlen, irgendwo zwischen Wut und Schuldgefühlen sitzen.

00:03:14: Aber dass das Buch gleich ein Spiegelbestseller wurde ist ein Signal, das mich doch wirklich trifft obwohl es mich natürlich auch glücklich macht.

00:03:24: Es zeigt mir aber vor allem, wie viele Familiengeräute genau in dem Thema sitzen.

00:03:29: Wie viele Mamas morgens aufwachen und das erste was sie sehen ist kein schlafendes Kind sondern ein Kind am Handy vielleicht ein Handy dass man wieder die ganze Nacht neben einem Kopfkissen gelegen hat Und Sie sehen ein Thema des Brenntes.

00:03:44: es brennt beim Abendessen beim Mittagessen im Auto In den Küchen Beim Schlafen.

00:03:49: wenn das kind zum dritten mal nicht antwortet weil es gerade oft Tiktok ist und weil du das Gefühl hast, egal was du sagst geht immer zum einen Ohr rein oder zum anderen raus.

00:04:00: Und die Antwort ist gleich!

00:04:02: Es brennt auch in der Schule!

00:04:04: Wo Lehrkräfte mir erzählen, dass Kinder morgens kaum noch ansprechbar sind weil sie bis Mitternacht oder noch länger gezockt haben.

00:04:12: Dass ihr Fokus dahin ist die Konzentration weg ist die Noten schlechter werden und gleichzeitig sagen uns alle das ist halt so!

00:04:21: Das is' die moderne Welt.

00:04:22: da kann man nix machen.

00:04:24: Und wer mich kennt weiß das sag ich natürlich.

00:04:27: doch kann man Denn das i's der Kern von Handy frei.

00:04:31: Es ist kein Anti-Hendibuch, auch wenn es sich auf den ersten Blick so anhört.

00:04:36: Es ist auch kein erhobener Zeigefinger sondern es geht um Haltung und Verbindung und um die Frage was Kinder wirklich suchen wenn sie online sind und wie wir ihnen das geben können ohne täglich in den Kampf zu gehen denn sowieso niemand gewinnt!

00:04:53: Das ist Coaching in Buchform weil ich möchte dass Eltern befähigt werden da für sich eine Lösung entdecken.

00:05:01: Und deswegen ist das Buch auch ein Fundament, dass alle Eltern wirklich brauchen!

00:05:07: Bevor ich dir jetzt die sechs Schritte erkläre möchte ich bei einer Wahrheit bleiben, bei der viele Eltern erst mal schlucken müssen und ich sage es nochmal ganz deutlich weil ich weiß aus den Coachings, dass alles verändert wenn wir das einfach annehmen können.

00:05:26: Das Handy Wie meine ich das?

00:05:30: Natürlich macht es dir Sorgen, wenn dein Kind beim Abendessen auf den Bildschirm startt.

00:05:35: Nachts drauf starrt.

00:05:37: Tagsüber traufstatt statt Hausaufgaben zu machen.

00:05:40: aber Wenn wir nur das Gerät bekämpfen dann bekämpfen hier mal wieder ein Symptom und die Ursache bleibt Und ganz ehrlich Dein Kind sucht online Dinge, die wir alle suchen.

00:05:54: Dinge ist das falsche Wort, es geht eigentlich um Bedürfnisse.

00:05:57: Es möchte gesehen werden, es sucht Erfolg, das Gefühl dazu zu gehören Entspannung, Sicherheit und diese emotionalen Grundbedürfne die sie sind genau richtig und so uralt wie die Menschheit selber Sie sind nur ganz neu online zu befriedigen.

00:06:16: Und wenn wir uns als Eltern eingestehen müssen, dass die Kinder deswegen online sind, das es dann der ein oder anderen Stelle hakt – das ist schwierig vor allem für Eltern wie dich und mich wo wir bewusst sind, wo wir uns engagieren und wo wir natürlich glauben das Beste zu geben!

00:06:35: Das ist auch so... Das ist nämlich deswegen auch kein Vorwurf, sondern es ist eine Erklärung.

00:06:40: Es braucht eben noch mehr gesehen werden oder noch mehr Erfolge und vielleicht hat die Erfolger auch gar nicht und dir ist das gar nicht so klar wie krass der Druck in der Schule ist oder von der Umgebung ist oder dass es keine Freunde hat.

00:06:55: Ich erkläre das im Buch ganz ausführlich mit Erkenntnissen aus der Neurobiologie, mit Gesprächen und Interviews.

00:07:02: Mit Neurowissenschaftlern und auch mit Pädagoginnen.

00:07:06: Und wenn du die Erklärung dafür annehmen kannst dann passiert was Du hörst nämlich auf dein Kind für faul oder willensschwach oder schwierig zu halten?

00:07:16: Du fängst alles zu verstehen!

00:07:19: Und dieser Perspektivwechsel ist der eigentliche Anfang.

00:07:24: So und jetzt kommen wir eben genau zu diesen sechs Schritten.

00:07:27: Die ersten kommen direkt aus meinem Buch, der sechste ist etwas was im Coaching nochmal darüber hinausgeht und ich gehe sie jetzt einzeln durch mit echten Geschichten und Impulzen die du direkt mitnehmen kannst so dass auch du dich mitmachst auf diesem Weg.

00:07:47: Der Schritt eins ist Klarheit gewinnen.

00:07:49: Denn bevor wir irgendwas verändern können, ist es wichtig zu wissen was überhaupt los ist.

00:07:55: und ja das ist unbequem!

00:07:58: Ich sehe jedes mal wenn ich mit Familien arbeite dass alle sofort die Lösung möchten sagt mir was ich tun soll.

00:08:05: wie viel Zeit begrenzen wir?

00:08:06: welche App kann ich installieren damit er nicht so lange zockt?

00:08:11: aber darum gehts erstmal gar nicht.

00:08:13: Wenn man erschöpft ist, will man nicht analysieren sondern Ergebnisse.

00:08:18: Aber Klarheit ist auf gar keinen Fall Zeitverschwendung.

00:08:21: Sie ist die Voraussetzung dafür dass das was wir danach tun auch tatsächlich wirken kann und die allermeisten Mamas entdecken da sie doch die Situation ein bisschen anders eingeschätzt haben als sie wirklich ist.

00:08:35: Das heißt wenn du ehrlich schaust was fordert uns wirklich gerade heraus?

00:08:41: Was ist das Muster darunter?

00:08:43: Warum haben wir dieses Problem?

00:08:45: Was haben wir zugelassen, was uns eigentlich nicht mehr taugt.

00:08:49: Was hat sich als normal eingeschlichen und was wollen wir stattdessen haben?

00:08:56: Dann bist du hier auf der richtigen Pferde!

00:08:59: Eine Mama aus dem Coaching sagt mir, dass sie durch diese vier Fragen zum ersten Mal so richtig verstanden hat.

00:09:06: Warum ihr so den ganzen Nachmittag am Tablet verbringt?

00:09:10: Er ist nicht faul, er ist einsam und das Tablet ist der einzige Ort an dem man das Gefühl hat, dass er gut ist, dass es gewinnt und vor allem daß er dazugehört.

00:09:21: Und diese Erkenntnis hat natürlich ganz viel verändert – und zwar nicht, dass wir als erstes das WLAN abschalten!

00:09:29: Nimm dir jetzt einfach mal Zeit für diese Frage und Beantworte auf, was dabei euch wirklich los ist.

00:09:37: Und dann gehen wir ein bisschen in die Diagnose wie ernst ist die Situation wirklich?

00:09:42: Wir schauen uns an, wo ihr gerade steht.

00:09:44: im Buch und im Coaching arbeite ich damit einer Medienampe.

00:09:48: Grün, gelb und rot – wir sind einfach gestrickt!

00:09:51: Und mit grüngelb und rott haben wir alle für Kindheit angelernt umzugehen.

00:09:56: Grünen heißt die Mediennutzung ist altersgerecht und bewusst und ein Kind kann auch abschalten wenn es sein muss.

00:10:04: Es hat Freunde im echten Leben, es bewegt sich, es schläft gut und die Schule passt.

00:10:11: Gelb Da gibt es erste Anzeichen, dass das Gleichgewicht kippen könnte.

00:10:16: Diskussionen beim Abschalten nehmen zu.

00:10:19: Vielleicht werden auch die Schulleistungen schlechter.

00:10:22: Das Kind ist total gereizt.

00:10:24: Wenn das Handy weg ist hat so nix anderem mehr Lust und vielleicht sogar keine Freunde mehr.

00:10:30: Bei Rot haben die Medien die Kontrolle übernommen.

00:10:33: Dein Kind verlässt kaum noch sein Zimmer.

00:10:35: Schule Sport Familie alles nicht mehr wichtig.

00:10:39: Hier brauchst du wirklich professionelle Begleitung für dein Kind und auch für dich selber, damit du dein Kind begleiten kannst.

00:10:47: Ich weiß nach Jahren dieser Arbeit, dass die meisten Familien, die zu mir kommen, so irgendwo bei gelb sind.

00:10:55: Bei Roth so schlimm ist es bei den meistens noch nicht.

00:10:59: Gelb ist tatsächlich auch der ideale Moment, denn wenn die Fronten dann mal verhärtet sind und das Kind sich wirklich in eine digitale Parallelwert zurückgezogen hat.

00:11:09: Dann wird es einfach immer schwieriger was zu verändern.

00:11:12: Das bedeutet bitte warte nicht auf rot um etwas zu ver ändern.

00:11:18: Schritt drei heißt du bist der Schlüssel die Selbstverantwortung als Befreiung.

00:11:24: Da gibt es immer ein bisschen Wienerstand.

00:11:26: Vielleicht beim Lesen, das kann ich mir gut vorstellen, definitiv aber im Coaching.

00:11:32: Trotzdem ist es der Schritt mit der größten Wirkung!

00:11:35: Ich frage dich jetzt mal so direkt – wer hat deinem Kind das Handy gekauft?

00:11:40: Wer hat entschieden dass er es mit sechs oder acht oder zehn ein eigenes Smartphone

00:11:45: bekommt?!

00:11:47: Wer hat die Regel keine Bildschirmzeit am Wochenende eingeführt und wieder aufgegeben?

00:11:53: Wer hat gesagt, wir begrenzen das.

00:11:55: Und es muss gut gehen und dann doch nicht konsequent umgesetzt.

00:12:00: Ich sage das jetzt wieder nicht, um dich zu beschuldigen sondern weil selbst Verantwortung ist der Weg in die Veränderung und da müssen wir uns eingestehen dass wir unseren Anteil bei diesem Thema haben.

00:12:12: sind nicht unsere Kinder schwierig Oder blöd oder im Widerstand, sondern wir haben in dieses Handy gegeben.

00:12:20: Wir haben sie ruhig gestellt weil wir ein Termin hatten und was erledigen mussten.

00:12:25: Und es ist alles okay!

00:12:26: Wir dürfen nur einfach anerkennen dass wir da einen Anteil haben.

00:12:31: So lange wir die Schuld beim Handy suchen, beim Algorithmus und in der Schule.

00:12:35: so lange wird sich nichts bewegen.

00:12:37: erst wenn wir unseren Anteil übernehmen und daran arbeiten geht es weiter.

00:12:43: Im Buch habe ich das so gesagt, wir sind Teil des Problems wenn wir die Bildschirme zu Babysittern machen und zwar nicht weil wir schlechte Eltern sind sondern weil wir müde sind.

00:12:53: Weil wir überlastet sind, weil mir manchmal einfach zehn Minuten Ruhe brauchen.

00:12:59: Eine Kundin hat mir dann geschrieben, ich merke dass sich durch meine stärkere Präsenz den Fokus meines Sohnes auf das Tablet viel schneller drehen kann und wir viel schneller in Verbindung kommen.

00:13:12: Und das habe ich bei dir im Mediencoaching gelernt.

00:13:15: Das ist keine Magie, das ist Selbstverantwortung.

00:13:18: Die Mama war dran und hat gesagt Ich mache es jetzt!

00:13:30: Von, das ist alles so schwierig.

00:13:32: Die Medien sind böse.

00:13:34: ich weiß nicht mehr weiter.

00:13:35: mit dieser Energie kommst du nicht so richtig weit.

00:13:39: und auch das sage ich natürlich nicht hart.

00:13:42: Ich sag es weil ich es weiß und aus eigener Erfahrung als Mama auch kenne Und auch aus hunderten von Gesprächen mit meinen Kundinnen.

00:13:51: Es gibt diese Momente die ich immer wieder erlebe wo die Mamas vor allem die Mamas erschöpft und resigniert sind.

00:14:00: Und manchmal im Gespräch, manchmal schon in der ersten Stunde was kippt weil sie eine Entscheidung trifft.

00:14:07: Eine echte innerliche Entscheidung.

00:14:10: nicht ich probiere das jetzt mal sondern ich mache es.

00:14:14: Ich will dass es anders wird!

00:14:16: Ich gehe den Weg egal was kommt.

00:14:19: diese Energie brauchen wir.

00:14:22: Die macht den Unterschied der alles trägt.

00:14:25: Ich nenn's im Buch die Macherinnen Energie.

00:14:28: Und es geht nicht darum perfekt zu sein, sondern es geht darum entschieden zu sein!

00:14:35: Eine Mama im Coaching hat mit ihrer Tochter vereinbart, dass das Handy abends früher weggelegt wird.

00:14:42: Weil beide verstanden haben, dass die Tochter mehr Schlaf braucht – am Anfang war es schwierig und sie wollte gar nicht!

00:14:49: Und dann hat die Tocher zugestimmt.

00:14:51: Ohne Widerstand legt sie jetzt das Handy weg und kommt seit dem Abends von sich aus wieder zu ihr zur Mama und redet mit ihr.

00:15:01: Das ist der Unterschied zwischen Kontrolle und Führung.

00:15:04: Führungen braucht keine Zustimmung, sie schafft Verbindungen.

00:15:09: Schritt fünf ist gemeinsam Regeln zu entwickeln – und zwar aus dieser Verbindung heraus!

00:15:15: Und jetzt kommen wir in die Umsetzung.

00:15:18: Gemeinsam das ist das Herzstück.

00:15:21: Warum warte ich damit so lang?

00:15:23: Weil ganz oft Eltern Regeln einsetzen ohne ihre Kinder zu beteiligen und dann wundern Sie sich dass die Kinder nicht mitmachen.

00:15:31: Kinder, die nicht verstehen warum etwas gilt werden das nicht wirklich akzeptieren und deswegen brauchen wir diese ganzen Schritte vorher.

00:15:39: Wir entwickeln einen Medienvertrag nicht als Diktat von oben sondern als ein gemeinsam erarbeitetes Dokument.

00:15:49: Die Regeln müssen klar und messbar sein Nicht zu lange, das ist keine Regel.

00:15:55: Eine Stunde nach der Schule, kein Handy eine Stunde vor dem Schlafen gehen.

00:15:59: Das sind so Beispiele die konkret sind, die man verstehen kann und die man auch überprüfen kann.

00:16:06: Und die dann dazu führen was mir eine andere Kundin geschrieben hat wir spielen wieder!

00:16:11: Nicht kurz, nicht zwischen Tür und Angeln jeden Tag mindestens eine Stunde am Abend Gesellschaftsspiele lachen und nähen.

00:16:20: Und wir haben so ein warmes Gefühl von Verbundenheit!

00:16:24: Das war so ein Zurückfinden – und überhaupt kein Kraftakt, das war einfach nur magisch.

00:16:31: Das ist Schritt fünf.

00:16:32: Nicht eine neue Regel sondern eine neue Verbindung Und im Coaching schauen wir dann auch noch mal drauf.

00:16:39: Was sind denn die Werte in eurer Familie, die dieser Medienvertrag oder diese Medienvereinbarung wieder spiegeln soll?

00:16:46: Wie wollt ihr miteinander sein?

00:16:48: ganz banal?

00:16:49: Wollt ihr beim Essen alle mit dem Handy am Tisch sitzen oder wollt ihr als Familie euch was erzählen und gemeinsam am Tisch lachen essen und sprechen?

00:17:01: Schritt sechs ist dann das dranbleiben!

00:17:04: Weil das Ganze ist kein Sprint, sondern ein Prozess.

00:17:08: Das ist nicht so dramatisch, kein großer Knall, kein Vorher-Nachher, sondern wirklich dieses Stille jeden Tag dranbleiben und es wird sehr häufig unterschätzt.

00:17:20: aber unser Gehirn braucht Wiederholung um neue Muster zu verankern.

00:17:24: Und dann kommt der Abend an dem du zu müde bist und dein Kind zehn Minuten länger am Handy als vereinbart.

00:17:31: und Du hast die Wahl Geht du jetzt ins Drama oder siehst du als das was es ist?

00:17:37: Es ist ein einzelner Abend und kein Rückfall im Ganzen.

00:17:43: Es ist wie bei einer Wanderung, das habe ich auch im Buch so geschrieben.

00:17:46: Du siehst den Gipfel noch nicht und du gehst trotzdem weiter jeden Tag einen kleinen Schritt und manchmal geht's auch einen kleinen schritt zurück oder ein kleiner umweg aber du bist dann Irgendwann oben am Gipfel und total stolz, dass du es geschafft hast.

00:18:04: Und was macht den Unterschied zwischen denen?

00:18:06: Mama ist die Durchkommen und denen die irgendwann auf... geben?

00:18:11: Ganz oft ist es nicht die Willenstärke und nicht die Disziplin, sondern dass sie sich Begleitung suchen.

00:18:17: Wenn du selber weißt das fällt mir schwer!

00:18:19: Dann reicht dir vielleicht ein Buch nicht, sondern dann darf's mehr sein und dann kannst du gerne zu mir ins Mediencoaching kommen.

00:18:26: Sechs Wochen wo wir miteinander diese Themen arbeiten und wo ich mit dir gemeinsam dranbleibe und wo du dann auch solche Stimmen hörst wie ich sie dir hier in dieser Podcastfolge mitgeben möchte.

00:18:40: Eine andere Mama hat da geschrieben, um das Thema Handys ist es wirklich viel ruhiger geworden.

00:18:45: Wir haben tolle Familienmomente und auch schulisch läuft es wieder sehr viel besser.

00:18:51: Vielleicht ist es das was du dir auch wünscht?

00:18:53: Ruhig verbunden lebendig!

00:18:56: Das ist sozusagen der Gipfel wo die Wanderung hingeht.

00:19:01: Ich möchte euch noch ein paar Stimmen mehr zeigen.

00:19:04: Die meisten sind aus dem Coaching, aber du kannst gerne auch mal auf der Buchseite nachlesen.

00:19:09: Da gibt es inzwischen auch schon über dreißig Rezensionen die alle auch in diese Richtung gehen.

00:19:14: Es ist pragmatisch!

00:19:15: Es sind konkrete Übungen drin.

00:19:17: ich weiß wie ich losgehen soll.

00:19:19: viele kleine Schritte machen den Weg.

00:19:22: Echte Rückmeldungen von Mamas, die den Weg gegangen sind mit Buch oder mit Coaching.

00:19:30: Und eine Mama hat gelernt, Grenzen sind keine Einschränkungen.

00:19:34: Grenzen ist Schutz!

00:19:36: Denn unsere Kinder können noch nicht tragen was die Medien und was die Plattformen der Technologiekonzerne von ihnen wollen nämlich dass sie darüber hinausgehen und selbst das regulieren könnten.

00:19:50: Sechs Wochen haben wir intensiv daran gearbeitet das Handyverhalten in unserer Familie zu verstehen und zu hinterfragen.

00:19:57: Es geht nicht darum zu verbieten, sondern sich klarzumachen wann es sinnvoll ist und wann es zu viel wird.

00:20:04: Das hat Katrin geschrieben.

00:20:06: Und genau das ist der Kern!

00:20:08: Nicht weniger Handy um das Handys willen, sondern mehr Verbindung, mehr echtes Leben.

00:20:14: Und das Wichtige ist auch weniger Handy muss natürlich diese Zeit auch gefüllt werden damit sie nicht in lange Weile dann ausartet weil das können unsere Kinder zumindest am Anfang auch noch nicht gut aushalten.

00:20:27: Und bevor wir dann zum Schluss kommen, möchte ich dir drei Fragen wieder mitgeben die du nachspüren kannst.

00:20:35: Erstens auf welche Stufe der Ampel steht eure Familie denn gerade?

00:20:39: Wenn du ganz ehrlich hinschaust grün-gelb oder merkst du das da was schon extrem in Schieflage ist.

00:20:47: Zweite Frage war such dein Kind hinter dem Bildschirm Nicht warum macht es mich wahnsinnig, sondern was braucht es?

00:20:55: Welches Bedürfnis wird befriedigt.

00:20:58: Und drittens, was wäre ein erster kleiner konkreter Schritt den du noch diese Woche gehen kannst?

00:21:04: nicht der perfekte Plan nur einen Schritt.

00:21:07: Wenn du gar keine Idee hast, dann schau ins Buch händifrei rein.

00:21:10: Da gibt es ganz viele kleine Schritte.

00:21:13: Nimm diese Antworten mit in deinen Tag und schreib mir auch gerne!

00:21:17: Ich lese das total gerne und ich freue mich auch über deine Rückmeldung.

00:21:22: Und wenn du das Buch schon gelesen hast, freu ich mich ganz besonders, wenn du mir eine Rezension schreibst wie du das buch fandest und was es dir gebracht hat.

00:21:31: Denn ich glaube fest daran dass jede Familie den Weg aus dem Chaos findet Nicht weil es einfach ist, sondern weil mit Liebe, mit Klarheit und mit einem kleinen bisschen Mut so viel bewirkt werden kann.

00:21:47: Und wenn du da heute was gespürt hast, wenn du beim Zuhören gedacht hast ja genau genauso ist das bei uns und das möchte ich dann.

00:21:55: erstens bist du nicht alleine und zweitens hol dir das Buch oder Commons Coaching denn du musst es nicht allein herausfinden.

00:22:04: Handy frei bekommst du in deiner Buchhandlung bei Amazon, bei Talia, bei Hugendube und du bekommest zusätzlich zum Buch immer noch den kostenfreien Umsetzungskurs im Wert von fourhundert neunundneinzig Euro dazu der dich auch durch einige dieser Schritte führt.

00:22:22: Vorne im Buch ist ein QR Code mit dem Du den Zugang findest.

00:22:27: Den Link zur Bestellung des Buches findest du in den Show-Notes und auch den Link zum Mediencoaching.

00:22:34: Denn wenn du merkst, dass du mehr möchtest als ein Buch echte Begleitung mit jemandem an deiner Seite dann komm gerne dazu!

00:22:43: Wir arbeiten sechs Wochen zusammen und gehen diesen Prozess gemeinsam in einer Gruppe von bewussten Eltern Wenn du magst natürlich auch im Einzelcoaching.

00:22:55: nur du und ich.

00:22:56: Dann schreib mir Und jetzt leg am besten das Handy kurz weg und geh zu deinen Kindern.

00:23:03: Ich freue mich auf deine Nachricht, ich freue mich wenn du mir eine Rezension schreibst oder wenn du mehr dein Feedback zum Buch oder zum Kurs gibst.

00:23:14: Bis nächste Woche!

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