Ich will nicht, dass meine Kinder mich immer mögen - Carolin Zimprich im Sommerinterview

Shownotes

Es gibt Mütter, die sagen: Ich will, dass mein Kind immer weiß, dass es geliebt ist. Und es gibt Mütter, die das genauso wollen und trotzdem keine Freundin, sondern ganz bewusst die Mama ihrer Kinder sein wollen. Carolin Zimprich ist Business-Mentorin, seit 20 Jahren selbstständig, hat zwei Kinder und sie redet Klartext. Mit Kunden, mit sich selbst und mit ihren Kindern. In diesem Talk geht es darum, wie Klarheit keine Kälte ist, sondern das Liebevollste, was du tun kannst.

Du erfährst heute:

  • Was der Unterschied ist zwischen einem „Bitte" das einlädt und einem „Bitte" das bedeutet: jetzt. sofort.
  • Warum Carolin gar nicht will, dass ihre Kinder sie immer toll finden und was sie stattdessen wirklich brauchen
  • Das Leitplanken-Bild: Wie du deinen Kindern einen sicheren Spielraum gibst, ohne alles zu kontrollieren
  • Warum Kinder, die in Watte aufwachsen, draußen in der Welt gegen die Wand laufen und was du heute anders machen kannst
  • Die Geschichte mit 10 Wochen ohne Bildschirm, Tablet und elektrischer Zahnbürste und was passierte, als Carolin wirklich konsequent blieb
  • Warum wir unseren Kindern oft das geben, was wir selbst nicht hatten und warum uns das manchmal zu weit gehen lässt
  • Was Carolin ihren Kindern mitgibt, das kein Schulunterricht lehrt: Jede Handlung hat Konsequenzen und die Suppe löffelt man selbst aus

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Transkript anzeigen

00:00:00: Diese Woche spreche ich im Sommer Interview mit jemanden, bei der ich jedes Mal denke.

00:00:05: Die sagt einfach was ist!

00:00:07: Kein Umweg, kein Weichspüler, kein Wenn und Aber.

00:00:10: Caroline is Business Mentoren und baut mit ihren Kundinnen Online-Unternehmen auf uns.

00:00:16: Sie ist Mama und sie verrät uns in dieser Folge warum sie nicht die beste Freundin ihrer Kinder.

00:00:28: Schulerfolg einfach gemacht, das ist der Podcast für leichtes Lernen.

00:00:33: Mein Name ist Petra Trautwein und ich freue mich, dass du heute da bist!

00:00:42: Hallo liebe Caroline, Ich freu' mich, Dass Du heut im Sommerinterview bei mir bist Wo wir ja ein paar... herausragende Frauen, die erfolgreich sind.

00:00:51: Die stark sind, die einfach mal machen vorstellen wollen und wie sie das tun.

00:00:56: Magst du den Zuhörer erinnern als erstes mal kurz ein bisschen erzählen wer du bist und was du machst?

00:01:02: Ja, wer bin ich und wenn ja wie viele?

00:01:03: Ich glaube die Frage stellen dich ganz ganz viele da draußen.

00:01:09: Ich glaube mich in zwei, drei Sätze zu packen ist echt total schwierig.

00:01:12: Der eine nennt mich Techni Queen der andere sagt ich bin ein Digitalisierungswunder.

00:01:17: Der nächste meint ich bin die absolute Granate im Marketing und ich würde sagen ja von allem wahrscheinlich irgendwie so'n bisschen und dann wird das Mosaik irgendwie zu einem wunderschönen Bild.

00:01:28: Ich bin auf jeden Fall jemand, der Detail verliebt ist und ich liebe die Technik und vor allem liebe ich das Prozesse und Workflows im Hintergrund so aufzubauen, dass ich Zeit spare!

00:01:39: Dass ich wenn ich merke...ich habe immer wieder Dinge, die mir immer von da vor die Füße fallen, die mich irgendwann einfach auf den Kicks gehen, dass sich dann einfach gucke, hey welche Tools, welche Systeme, welche anderen Arbeitsabläufe brauche ich?

00:01:52: um mir das einfach leichter zu machen, damit ich die Zeit einfach wieder für sinnvolle andere Tätigkeiten benutzen kann.

00:02:00: Im Prinzip bin in diesem ganzen lustigen Online-Business irgendwann mal gelandet.

00:02:03: Also, es war mein Start grundsätzlich in die Selbstständigkeit.

00:02:08: Es sind also dieses Jahr zwanzig Jahre... Ja!

00:02:11: Und mein erstes digitales Produkt ist in den Märkten.

00:02:17: Und zwar ist kurz vorher das iPhone bei uns in die Haushalte eingezogen und ich fand die Idee total spannend zu sagen, ach so eine eigene App-M-Store bei Apple Das wär ja schon cool.

00:02:28: Das wäre doch super, wenn da ein Produkt ist um das ich mich gar nicht kümmern muss.

00:02:33: und Spoiler also die App ist auch heute noch bei Apple im Store auch bei Google Android und damit hat im Prinzip eigentlich alles angefangen zu überlegen wie kann ich Produkte automatisierter draußen verkaufen?

00:02:46: was muss man tun damit sich damit selber dann nicht auseinandersetzen muss?

00:02:50: Und dass zeige ich natürlich letztendlich auch allen anderen bisschen mehr Zeit in ihrem eigenen Leben zu verschaffen.

00:02:59: Bisschen mehr Zeit und auch Spaß, dass das Leben so ausschaut wie du es gerne hättest.

00:03:04: Das ist ja immer das was wir als Unternehmerinnen gerne möchten.

00:03:08: Außer im bist Du ja noch Mama richtig?

00:03:10: Wie viele Kinder hast Du?

00:03:12: So sieht's aus!

00:03:12: Zwei an der Zahl

00:03:14: Genau, da haben wir uns schon mal drüber unterhalten als mein Buch Handy frei rauskam und da ist mir aufgefallen.

00:03:19: Du bist jemand der einfach Klartext treten dich weiß dass du das im Business auch machst klar und direkt und mit den Kindern irgendwie auch.

00:03:27: Und damals hast du mir gesagt du bist ja auch die Mama deiner Kinder und nicht ihre Freundin.

00:03:33: Ist es vielleicht so ein Erfolgsrezept wie man mit Kindern umgehen

00:03:36: kann?

00:03:37: Ich weiß nicht, ob es das Erfolgsrezept ist.

00:03:39: Aber zumindest funktioniert das für uns einfach ganz gut und ich glaube Kinder sind ja einfach... Also mein Sohn ist jetzt zwölf, meine Tochter ist neun Und ich glaube man muss ja auch immer gucken wer's denn in welcher Lebensphase?

00:03:51: Wenn die so gerade geschlüpft sind dann gehst du mit denen anders um als wenn sie vielleicht schon die erste Fahrstunde haben mit ihrem Fahrlehrer.

00:03:58: also die Dinge verändern sich einfach an dauernd und wir haben natürlich auch andauernd mit neuen Situationen zu tun wo wir dachten ach krass das hatten.

00:04:06: Das ist spannend.

00:04:08: Was das eigene Nervenkostüm hier und wieder mit einem macht?

00:04:13: Aber ja, ich finde Klartext einfach ganz wichtig!

00:04:17: Man kann gerne mal über Dinge diskutieren und sich austauschen und in die Runde fragen, wie hätten wir es heute gerne so machen können?

00:04:24: Wollen wir Kino abmachen?

00:04:25: Sollen wir welchen Filmen gucken werden?

00:04:27: Dann gibt's Dinge, wo ich denke, die sind unverhandelbar.

00:04:30: Wenn ich sage, bitte, dass der Müll rausgeht... gebracht wird.

00:04:34: Dann ist das einfach keine Bitte.

00:04:36: mit, kannst du mal gucken mein lieber Sohn ob du eventuell in dieser Woche einen Termin in deinem Terminkalender findest oben vielleicht die Mülltüte nach draußen zu bringen sondern dann ist es der Müllmuss bitte noch runtergebracht werden.

00:04:47: da ist zwar ein Bitte in dem Satz aber ich meine damit eigentlich jetzt direkt und sofort.

00:04:53: Schönes Beispiel.

00:04:53: Genau dieses Thema hatte ich diese Woche auch schon mit meiner Tochter, die meinte sie ist hier im Hotel Mama und nicht verpflichtet irgendwas mitzuhelfen und sie hat das aber dann auch so ein bisschen gemerkt dass es nicht geht.

00:05:05: trotzdem wollen ja viele Mamas von ihren Kindern vor allem geliebt werden und schaffen genau das nicht.

00:05:13: Warum

00:05:13: ist es so wichtig?

00:05:14: Was würdest du sagen, warum müssen wir nicht die Freundinnen sein sondern da wirklich auch in die Führung gehen und warum tut es unseren Kindern am Ende gut.

00:05:23: Und nicht unserem Verhältnis?

00:05:24: tut's gut wenn wir uns immer harmonisch und Friedefrau der Eierkuchen mäßig verstehen.

00:05:29: Und da war ja vorhin auch noch die Frage im Bezug auf beste Freundin und so.

00:05:33: Weißt du, also ich glaube gar nicht dass es dieses Ding ist.

00:05:36: Ich will von meinen Kindern immer geliebt werden.

00:05:38: Also weil das tun sie nicht Ja?

00:05:40: Die findet mich den meisten...die meiste Zeit des Tages wahrscheinlich total doof nervig Denken sich innen drin.

00:05:47: vielleicht Kann sie aufhören!

00:05:49: Ich will das jetzt nicht machen Gehe mir nicht auf ein Kekes.

00:05:52: Zumindest würde ich sagen, wenn ich meinem Sohn zwischendurch zugucke und behaupten würde.

00:05:56: Ich könnte seine Gedanken lesen.

00:05:58: also wie gesagt er ist selbst ja das interessiert ihn manchmal gerade in feuchten Kericht.

00:06:02: Ich glaube es geht wie gesagt gar nicht darum dass ich dieses ding habe.

00:06:05: von sie müssen mich lieben sondern mir persönlich ist ganz wichtig dass Sie wissen auch Wenn ihr grad mal nicht kuschelkurs ist und man vielleicht sagen muss so wir haben rechts eine leitplanke links eine Leitplankel dazwischen.

00:06:19: der meter ist vielleicht einen Meter und mehr einfach nicht.

00:06:23: Und das ist der Bereich in dem du dich gerade bewegen kannst, dass sie einfach wissen, dass Sie immer geliebt sind!

00:06:29: Also, dass sie aufgrund dessen nur weil das hier gerade vielleicht alles nicht so funktioniert wie wir uns das alle vorstellen.

00:06:35: Weil nicht nur meine Erwartung wird ja nicht erfüllt sondern ihre auch nicht.

00:06:38: Dass sie trotzdem wissen ich find's die ja nicht doof.

00:06:41: also Sie sind ja deswegen jetzt kein schlechterer Mensch oder sie sind deswegen nichts wert?

00:06:45: Oder sie sind nicht wichtig oder werden hier übersehen?

00:06:50: Natürlich fliegt ihr auch mal dieses immer muss Ich das machen der andere oder die andere nie.

00:06:55: Ja immer bekomme ich Die Beziehung ist natürlich immer auf sich.

00:07:00: Und trotzdem finde ich aber auch dann danach, also nach jedem Gewitter ist ja einfach immer wieder Sonnenschein, dass man danach nicht einfach die Dinge so lässt wie sie sind... Sondern auch seither zu.

00:07:10: Das war gerade, lass doch mal kurz überlegen und es geht ja nicht darum die hier ständig den Hinterzug treten.

00:07:16: Was heißt ständig?

00:07:18: Hört sich viel an aber für die Kids fühlt sich das so an in dem Moment als ob sie's immer sind und immer abbekommen und immer ich und der andere muss nie was machen und so.

00:07:26: Es ist deren Welt, in dem die im Moment unterwegs sind.

00:07:30: Mir ist einfach nur wichtig dass Sie wissen da es völlig egal wie turbulent es zwischendurch ist Dass es immer eh zu Hause ist, dass es immer darum geht.

00:07:38: Dass sie immer alles erzählen können auch völlig egal welchen Scheiß die vielleicht da draußen mal.

00:07:43: Also ich meine wir haben alle irgendwelche Blödsender draussen gemacht früher.

00:07:46: Immer!

00:07:46: So manchmal waren wir vielleicht schlauen haben uns nicht direkt erwischen lassen so ja vielleicht manchmal.

00:07:52: aber auch ist auf das passiert und Ich denke jetzt ist ganz wichtig von vornherein zu wissen wenn ich irgendetwas tue völlig egal was also ob Ob Müll oder draußen irgendwie im Blödsinn auf der Straße, alles was ich tue.

00:08:05: Jede Handlung und das geht auch fürs Business.

00:08:07: Es hat immer Konsequenzen.

00:08:09: Genau!

00:08:10: Konsequent heißt ja nicht immer etwas Schlechtes.

00:08:13: Aber es gibt immer ein Ergebnis.

00:08:15: Manchmal ist dann einfach das Ding da dass sich die Super halt auslöffeln muss wie ich mir da eingebrockt habe und da bestehe ich drauf.

00:08:22: Weil du ihnen aber dann auch was mitgibst, was sie ihnen im Leben wirklich weiterbringt.

00:08:26: Also ich meine dieser Kuschelkurs bringt sie ja nicht weiter.

00:08:29: da lernen Sie ja eigentlich nichts fürs Leben und ich mein Du bist Unternehmerin und du sprichst die Dinge an zu Hause mit den Kindern Aber du machst auch die Dinge in Unternehmen, die gemacht werden müssen um erfolgreich zu sein.

00:08:40: also man kann vielleicht da auch so einen Zusammenhang oder einen Parallel ziehen.

00:08:45: Warum bist du als Unternehmerinnen?

00:08:47: Und da muss man jetzt nicht UnternehmerIn sein das geht genau als angestellte Erfolgreich weil die notwendig sind und dich nicht davor scheust, könnte man das so sagen?

00:08:57: Ja ich denke schon.

00:08:57: Also es gibt natürlich auf jeden Fall unbequeme Dinge also Buchhaltung, wer liebt sie schon?

00:09:03: Wer sammelt gerne Steuerbeläge.

00:09:05: Also hier die kleinen Kassenbons und so... Es gibt immer Dinge, in denen wir einfach blöd finden.

00:09:11: aber es ist so wo ich denke ja wer A sagt muss halt auch B sagen dass eine gehört zum anderen dazu im Business Bezug.

00:09:18: Ich kann nicht sagen hey ich habe total Bock auf Business Aber aufs Finanzabend halt nicht Und die ignoriere ich mal.

00:09:24: Ja also Kann man machen Ist aber kacke.

00:09:29: Es wird immer Dinge geben, die wir gerne machen und das wird immer Dinge mit sich bringen.

00:09:33: Die wir einfach ungernemachen Und die wir gern mal aufschieben.

00:09:37: und eh das hab auch ich.

00:09:39: ja also euch Ich habe auch zwei drei to dos wo ich mir denke ach Heute mache ich doch mal lieber noch was anderes.

00:09:44: Ich bin auch nur ein Mensch, ne?

00:09:46: Nichtsdestotrotz gibt es aber immer irgendwann den Punkt wo ich sage so jetzt geh hier kein zurück mehr.

00:09:51: das ist jetzt also eat the frog first macht zuerst das worauf du gar keinen Bock hast und wenn du das einfach dann erledigt hast Dann kommen die anderen schönen kleinen Spielereien Und dann machen diese anderen schöneren kleinen Spiele rein einfach meistens doppelt so viel Spaß weil ich ja nicht diesen Gedanken im Hintergrund habe So dieses ah das muss ich ja auch noch machen Und dann werden viele Dinge zäh.

00:10:14: Viele Mamas wünschen sich so eine Klarheit und fragen mich aber immer, wie mache ich das?

00:10:19: Wie kann ich klar sein oder entschlossen sein?

00:10:23: Kannst du da ein Erfolgsrezept mitgeben?

00:10:26: Machen!

00:10:27: Also sich nicht immer hinterfragen.

00:10:29: Darf ich das jetzt aussprechen?

00:10:31: Wenn ich das sage, finden alle mich doof?

00:10:33: Oder so... Wie du vorhin sagst ist dieses Ich möchte doch dass meine Kinder mich lieben.

00:10:39: Ich möchte doch, dass die mich immer toll finden.

00:10:42: Ich bin nicht auf dem Planeten dafür da, dass mich alle Menschen tollfinden.

00:10:47: Es gibt ganz viele Leute da draußen, die mit Sicherheit ... Mit Trompeten und Pauken behaupten würden, dass ich eine totale Vollmeise hab!

00:10:54: Das ist in Ordnung.

00:10:55: Das ist wirklich total in Ordnungen.

00:10:57: Nehmen wir vielleicht einfach mal WhatsApp-Status und Co?

00:11:01: Also, ich habe ne Nummer, die ist so rein privat mehr oder minder.

00:11:05: Und ich hab eine, die isst da draußen fürs Business.

00:11:08: Und irgendwann habe ich angefangen den Status, den ich bei Insta und Co.

00:11:11: hab, der ja auch eigentlich komplett voll öffentlich ist ... Den auch bei WhatsApp zu spiegeln?

00:11:15: Mhm!

00:11:16: Und hab aber erst überlegt, ach, ich nimm doch da nur die Business-Nummer... Und dann dachte ich mir hinterher, naja, kann ich doch eigentlich auch in den privaten Feed schmeißen.

00:11:24: Also who

00:11:24: cares?!

00:11:26: Aber das sind ja erstmal so diese Bedenken, die wir haben aufgrund von Ablehnung, Bewertungen von außen.

00:11:31: Dürfen sie das?

00:11:32: wissen was ich da mache?

00:11:33: Verstehen die das?

00:11:34: und witzigerweise?

00:11:35: also die private Seite... Also man sieht ja wie viel Views man noch hat ne?

00:11:38: Die private Seite ist meistens um Längen höher an views, als die anderen Nummer.

00:11:44: Das ist total verrückt zu sehen wie neugierig Menschen sind.

00:11:49: was du letztendlich machst wird da draußen getuschelt mit Sicherheit.

00:11:52: Früher hat mich das umgehauen.

00:11:54: ich kann mich noch daran erinnern Da bin ich zum Kindergarten gegangen und wollte meine Kids abholen.

00:12:00: Oder hab dich die hingebracht, aber das ist auch egal!

00:12:02: Und da standen so ein paar Mamas einfach zusammen, die haben sich unterhalten... ...und ein zwei haben bemerkt dass ich halt vom Parkplatz von rechts nach links laufe.

00:12:09: und wie wir Menschen so sind Wir bewegen unseren Kopf und wir gucken dann dahin wenn sich Dinge im Hintergrund bewegen.

00:12:16: Ich für mich hatte das Gefühl ach krass Die haben mich jetzt angeguckt, die drehen sich jetzt um.

00:12:22: Jetzt reden sie über mich.

00:12:23: Also, die haben sich wahrscheinlich darüber unterhalten mit.

00:12:25: Oh krass!

00:12:26: Was machen wir denn heute Mittag noch zum Essen?

00:12:29: Muss ich noch einen Supermarkt oder irgendwas einkaufen?

00:12:31: Das ist wohl eine Idee.

00:12:32: Also das wären wahrscheinlich die Gedanken gewesen sein und ich hab mir gedacht oh Gott, haben die das jetzt von gestern gesehen was machen sie damit?

00:12:41: und so... Und ich glaube dass es auch das was wir ganz oft dann zu Hause haben überlegen sag ich meinen Kindern aber auch mein Partner Das, was ich gerade denke oder der anderen Familie.

00:12:55: Oder behalte ich das einfach immer nur für mich?

00:12:58: Bin dann mit mir irgendwie grollig weil keiner mich versteht, mir da irgendwie alle eine reinreden Ich ja weiterhin unzufrieden bin, weil die Erwartungshaltung in irgendeiner Art und Weise nicht erfüllt ist Und das kann glaube ich auf Dauer nicht gut gehen.

00:13:12: Nee, das glaube ich auch nicht.

00:13:13: Weil man sich halt selber unglücklich macht, weil man immer wieder runter schluckt und runter schlägt... ...und eigentlich nicht zu sich selbst steht!

00:13:19: Und es gilt als Mama genauso wie als Unternehmerin, als Partnerin,... ...als Tochter, also was auch immer in jeder Beziehung wo wir stehen.

00:13:27: Das heißt ein Erfolgsfaktor den wir euch jetzt schon mal in diesem Interview mitgeben können ist auch ein bisschen sich unabhängig zu machen von dem was andere denken völlig wurscht ob des Kinder Kollegen Kundinnen oder sonst irgendjemand auf dieser Welt ist.

00:13:42: Und bist du trotzdem gerne Mama, auch wenn du mit deinen Kindern mal Konflikte hast?

00:13:47: Wie ist das?

00:13:48: Na klar!

00:13:49: Natürlich.

00:13:49: Also wir haben super viel Kuschelzeit hier zusammen gemeinsam und wirklich eigene persönliche Rituale die würde ich sagen eigentlich jeden Tag so sind weil sie für uns normal sind.

00:14:03: Und ich finde sogar, wenn du dann mal so eine Taffelinie fährst und sie sind im ersten Moment mal sauer oder was gibt auch mal Streit oder sogar Waschen.

00:14:11: geschrei.

00:14:13: Und du siehst aber dann später, was es ihnen gebracht hat.

00:14:16: das macht mich dann immer mega stolz, wo ich gedacht habe Schau!

00:14:18: Es war doch richtig weil jetzt können Sie gut damit umgehen und ich sehe jetzt bei meinen die sind ja schon ein bisschen älter zwischen zwanzig-und vierundzwanzig ganz viele Sachen, die sich früher tot fanden machen sie jetzt genauso.

00:14:31: also es trägt schon in sie rein und das ist letztendlich ja das was wir mit der Erziehung und der Begleitung für sie machen wollen dass wir Ihnen das Leben erleichtern nur immer ihre Freundinnen und Freunde sind.

00:14:43: Ja, ich denke das ganz oft die Tragweite für die doch gar nicht... sichtbar ist in dem Moment, je nachdem was man einfach so macht.

00:14:52: Blödsinn gemacht hat sich erwischen lassen und so.

00:14:54: Wie gesagt wir haben alle irgendwelchen Blötsinn da draußen.

00:14:57: Das sollen die auch tun.

00:14:58: also diese Erfahrung darf man ja machen.

00:15:00: ich bin nicht der Meinung dass wir jeden tag immer nur total tolle positive Erfahrungen machen müssen.

00:15:05: Also es ist schön aber ich sage immer dieses.

00:15:08: also unsere gefühlspalette ist mindestens genauso bunt wie der Regenbogen.

00:15:12: Und der Regengogen hat Farben.

00:15:14: Die würde ich Kleidungstechnisch Nicht anziehen weil sie mir nicht gefallen.

00:15:17: Trotzdem gehören sie dazu.

00:15:18: Ich kann ja nicht sagen so, lieber Regenbogen schneiden wir mal raus ab heute!

00:15:22: Ja, bitte ohne diese Farbe.

00:15:23: Das haut ja nicht hin und genauso ist unsere Gefühlswelt.

00:15:26: Es gehört einfach alles dazu!

00:15:28: Und auch so ein kleiner Wutausbruch oder dass man mal sauer wegtrampelt und vielleicht eine Tür knallt darf ja mal dazugehören um zu wissen, was macht denn so ne Situation mit mir?

00:15:38: Wie gehe ich damit um?

00:15:40: Ich glaube nicht das.

00:15:41: wenn wir unsere Kinder in Watte packen wie so'n Bulldorsa quasi alle Probleme vorne wegräumen und von oben als Helikopter noch gucken Was könnte demnächst vielleicht kommen?

00:15:53: Ich glaube nicht, dass wenn unsere Kinder in so einer weichgespülten Welt aufwachsen.

00:15:58: Dann plötzlich den Ort verlassen irgendwo an das Hinkommen und dieser Ort völlig anders funktioniert weil der halt nicht so weich gespült ist.

00:16:06: Wie gehen die dann mit Konflikten um?

00:16:07: Kommen sie damit zurecht?

00:16:09: Wenn da vielleicht mal ein Schrofferer Ton ist.

00:16:11: Wenn da einmal plötzlich Herausforderungen sind, die man mal alleine managen muss.

00:16:16: Weil gerade mal keiner da ist, der einrettet!

00:16:19: Deswegen ist mir ganz aufwichtig, dass wenn die sich hier irgendwas einbrocken... Also nach dem Motto hier Hausaufgaben nicht gemacht oder so.

00:16:26: Es sind ja einfach alles nur Kleinigkeiten wo ich dann hinterher sage okay hast du nicht gemacht?

00:16:32: Gut könnte man vielleicht Jetzt zweimal machen oder aber man könnte mal überlegen, ob man sich zu dem Thema also unabhängig wie dramatisch das jetzt war wenn es vielleicht Schule betrifft.

00:16:43: Da gibt's ja auch einfach zwischendurch mal unangenehme Situationen dass man vielleicht im Unterricht nicht besonders positiv aufgefallen ist weil man auch da irgendwie nicht zugehört hat oder keine Ahnung.

00:16:54: Also dann gibt es ja glaube ich die unterschiedlichsten Szenarien.

00:16:58: Einfach damals so sagen hey geh doch mal zur der Lehrkraft hin geht doch mal hin drüber nachgedacht, weil irgendwie uncool was ich da gemacht habe.

00:17:05: Tut mir leid!

00:17:06: Sie haben sich ja auch auf diesen Unterricht vorbereitet und sie haben sich wahrscheinlich total viele Gedanken gemacht?

00:17:11: Genau.

00:17:12: Und wenn ich mir als Schüler vorstellen würde, und das einfach mal so als plattes Beispiel.

00:17:17: Wenn ein Schüler sich vor die Klasse stellten hat einen Referat vorbereitet und will seinen Referater präsentieren ist der ja eh schon mega nervös!

00:17:23: Und wenn dann alle anderen Mitschüler nicht zuhören mit den Stühle kippeln irgendwelchen Krach machen, dann fühlt er jenige da vorne sich ja sowas von Mal überhaupt gar nicht gewertschätzt und wird ja noch nervöser Ja?

00:17:34: Genau.

00:17:35: Und sich in die Position einfach mal hinein zu versetzen, wie würde man Lehrer sich denn fühlen wenn hier nur noch Toba Boh in der Klasse ist und dann einfach so sagen hey ja also ich würd's auch blöd finden.

00:17:45: Wenn mir keiner zuhört.

00:17:47: Ich hab es verstanden!

00:17:49: Und das ist so.

00:17:50: das, wo ich immer ... unabhängig, also immer in Intensität einfach gucken.

00:17:54: Was für ein Konflikt es da?

00:17:56: Dass ich sage, du musst dich selber drum kümmern.

00:17:59: Ich nehm dich jetzt nicht an die Hand und dann rede ich für dich, sondern du gehst da selber hin!

00:18:04: Ich kann gerne mitkommen, hinter dir stehen, dass du das Gefühl hast, du bist nicht alleine.

00:18:10: Aber klären musst du das.

00:18:12: Oder ein anderes schönes Beispiel kannst du mich mal mit irgendwem verabreden.

00:18:17: Kannst du mal nachfragen, ob irgendjemand Zeit hat und so?

00:18:21: Ja.

00:18:21: Meine versuchen das zwischendurch auch immer wieder!

00:18:24: Die einseste Ausnahme, die ich mache ist ... Wenn ich weiß, die Kids wohnen in einem krassen Außenbereich mit dem Fahrrad alleine schon ne halbe Stunde hin um dann vielleicht zu klingeln und festzustellen, blöd ist keiner da.

00:18:35: Haben sie eine coole Radtour gemacht?

00:18:37: oder was für sich gesagt, öffrische Luftsportliche Betätigung alles nicht verkehrt.

00:18:41: Das ist das Einseste, wo ich sagen würde, ja kann ich machen, kann ich anrufen.

00:18:45: Alles andere, Einigermaßen wirklich gut erreichbar ist, sage ich.

00:18:51: Du hast zwei gesunde Füße, du hast einen Roller und ein Fahrrad.

00:18:54: Du kannst laufen oder alles Mögliche machen.

00:18:57: Kümmer dich da selber drum!

00:18:58: Ich bin für deinen Thermikalender soweit nicht

00:19:00: verantwortlich.".

00:19:03: Weil wir sie groß machen, wenn wir ihnen genau das zutrauen und auch zumuten.

00:19:07: Natürlich ist es immer erst mal eine Zumutung weil ich muss ja erstmal was lernen aber dann habe ich's geschafft und erlebe auch diese Selbstwirksamkeit weil wir haben ja heutzutage so viele Kinder die kein selbstbewusstsein mehr haben.

00:19:19: warum?

00:19:19: Weil ihre Eltern ihnen alles aus dem Weg räumen.

00:19:22: also Ich würde jetzt an der Stelle gerne mal einladen in die Perspektive zu wechseln und nicht zu sagen unterstütze und ihnen alles aus dem Weg räume, sondern ich bin wirklich netter zu Ihnen wenn ich sie in die Selbstständigkeit und in die selbst Wirksamkeit bringe.

00:19:38: Weil Sie ihr Leben viel erfolgreicher meistern!

00:19:42: Und jetzt endlich ist es das was du und ich als Unternehmerinnen machen und was Du und Ich als Mamas machen, wo wir sehen dass unsere Kinder Damit gut klarkommen und was lernen?

00:19:52: Ich weiß noch genau, ich war einmal in der Schule.

00:19:54: Da hatte meine Mittlere eine fünf in Deutsch geschrieben.

00:19:57: da waren sie noch relativ jung so in der fünften Klasse oder sowas.

00:20:01: Meine Große hatte immer lauter gute Noten.

00:20:03: dann hat die Lehrerin zu mir gesagt Die Mittlere wird sehr viel mehr daraus lernen, dass sie jetzt eine Fünf geschrieben hat als die Große, die immer nur gute Noten schreibt.

00:20:13: Die muss am nächsten Tag hingehen und trotz der fünfzig wieder melben und sagen hey ich bin noch da und ich mach weiter und ich mache mit!

00:20:20: Und ich rappel mich wieder auf.

00:20:21: und genau so war es bei meiner großen.

00:20:24: Hat sehr viel später angefangen mal mit den schlechten Noten und dann war das ne Vollkatastrophe, konnte die überhaupt nicht mit umgehen?

00:20:31: Also da einfach immer mal zu gucken, ist es eigentlich wahr was ich denke?

00:20:35: Dass sich ihnen gefallen tut.

00:20:37: Wenn nicht ihnen die Dinge aus dem Weg räumen?

00:20:39: oder stimmt das vielleicht überhaupt

00:20:41: gar nicht?

00:20:42: Wir tun ihn damit definitiv keinen Gefallen und ich glaube dass so unfassbar wichtig ganz früh mit Niederlagen umzugehen auch im Sport.

00:20:51: Ich habe letztens gehört Es gab ein Fußball Turnier.

00:20:54: Da wurden zwar Tore geschossen aber sie wurden nicht gezählt.

00:20:58: Es sollte keinen Sieger geben, weil die anderen sollten nicht traurig sein.

00:21:01: Wo ich mir denke, what the fuck?

00:21:03: Das ist Sport!

00:21:04: Das ist ein Wettkampf!

00:21:05: Wir wollen gewinnen.

00:21:06: Genau deswegen gehen wir da rein.

00:21:08: Das ist eine Challenge.

00:21:09: oder es gibt glaube ich keine richtigen Bundesjugenspiele mehr.

00:21:16: Bitte sorg dafür, dass Kinder sich mehr bewegen.

00:21:18: Ich glaube die hängen alle viel zu sehr an Social Media, sitzen mit ihrem Hintern auf der Couch und dürfen halt ganz oft nicht alleine auch auf die Straße und Bäume klettern.

00:21:26: Traut den Kids das zu?

00:21:27: Die können das!

00:21:28: Je mehr ihr denen zutraut, je mehr können sie halt dazu lernen.

00:21:33: Also wie oft ich von irgendwem höre ne meiner Kattas aber nicht.

00:21:35: und so, wo ich mir denke ja aber lass ihn doch einfach mal stehen doch mal nicht dahinter.

00:21:39: Ja meine Tochter ist auch Mal im Kindergarten von einer blöden Wippe runtergerutscht Blöd!

00:21:46: Auf den Arm geknallt, war gebrochen.

00:21:48: Ja ist kacke Kann ich aber nicht ändern.

00:21:51: Das Leben ist voller Risiken.

00:21:53: Das ist so.

00:21:53: Also das fand keiner schön Das fand weder sie toll Noch die Erzieher noch drum und rum Und es war einfach ein Prozedere bis dass der andere natürlich wieder heile war.

00:22:04: Aber ich kann sie ja vor diesen Dingen nicht beschützen.

00:22:08: Ich kann ihr nur mitgeben, dass wenn solche Dinge einfach passieren wie sie bestmöglich für sich damit umgehen können und je früher wir lernen mit Herausforderungen oder mit Niederlagen umzugehen, je einfacher und leichter fühlt sich dann für uns ja das Leben an.

00:22:24: Wenn ich überlege ... also diese Verabredethematik wo ich mal sage, nee ich verabrede dich nicht, ich frag da nicht nach auf gar keinen Fall!

00:22:31: Wenn ich Überlege wie oft die an manchen Tagen an der ein oder anderen Tür klingelt und sich ein Korb abholt, weil ... Nee die ist nicht da.

00:22:39: Die hat keine Zeit!

00:22:39: Die sind schon verabredet.

00:22:41: also es sind schon drei vier im Garten.

00:22:43: Du bist jetzt zu viel Ja, du darfst nicht mehr rein.

00:22:47: Oder nee tut mir leid, wir essen gerade

00:22:49: Mittag.".

00:22:50: Da hat sie auch mal gesagt so das hab ich noch nie verstanden Mama.

00:22:52: also immer wenn wir irgendwie kochen oder ein Tisch decken und irgendjemand klingelt oder irgendjiemand ist noch da dann wird halt einen Teller mitgedeckt und alle essen mit so dieses Ich habe ihn noch nie Verstanden bei der eine oder anderen Familie wenn es heißt wie Essen jetzt dass sich da gehen muss ja So und das sind aber einfach alles Dinge wo ich sage ja weil es so ist ja bei jeder Familie sind die Spielregeln einfach andere Und es ist ja alles genauso in Ordnung wie es ist.

00:23:14: von diesen ganzen Befehl, was du da draußen kennenlernst.

00:23:17: Kannst du ja dann für dich entscheiden.

00:23:19: wie würdest du es machen?

00:23:19: Was findest du besser?

00:23:21: Findest du so gut wie's bei uns ist.

00:23:23: oder würdest Du sagen ne also ich mit dir auf gar keinen Fall.

00:23:26: so wie meine Mama Ich mach alles anders sondern das kannst du ja tun aber sie kann das nur tun wenn sie diese unterschiedlichen Dinge kennenlernen.

00:23:34: Und jetzt

00:23:34: hast du grad einen ganz, ganz wichtigen Punkt angesprochen!

00:23:37: Jemand kommt und sagt er darf nicht mehr mitspielen weil schon drei da sind im Garten und du bist jetzt die...die zu viel ist.

00:23:44: Neunundneinzig Prozent aller Mamas würden sagen mein Kind wird gemobbt oh mein Gott ja?

00:23:49: Wenn man das aber von Anfang an lernt dass man halt nicht verabredet war mal klingelt und dann heißt es ne leider geht's heute nicht.

00:23:56: Dann nimmt man das als ganz normale Gelegenheit und natürlich freut mir sich nicht drüber.

00:24:01: Morgen ist ein neuer Tag und dann bin ich morgen halt ein bisschen früher dran, oder ich verabrede mich schon in der Schule.

00:24:06: Es wird sofort eine Problemlösungsstrategie entwickelt und es ist gut ja?

00:24:12: Und ich sage jetzt nicht dass niemand heutzutage gemobbt wird.

00:24:15: aber manche Kinder sind halt auch wahnsinnig empfindlich.

00:24:19: warum?

00:24:19: weil sie genau das nie gelernt haben mit diesen kleinen Dingen umzugehen und dann auch mal eine größere Niederlage die nicht schön ist sag' ich gar nicht.

00:24:27: Aber wir müssen alle damit lernen.

00:24:29: irgendwie um zu gehen wird sich auf den Job bewerben und ihn nicht kriegen.

00:24:33: Das passiert im Leben hundertprozentig!

00:24:36: Also wir stehen alle mal vor der imaginären Heidi Klum, die sagt, ich hab heute leider kein Foto für dich.

00:24:41: Genau!

00:24:42: Du bist heute leider nicht dabei.

00:24:44: oder wie früher hier bei Popstars so ... Nee du bist nicht in eine Band?

00:24:47: Das ist halt so und das ist nicht schlimm.

00:24:48: Wir können nicht immer zu jeder Zeit den Anspruch haben dazu zu gehören mit dabei zu sein, mittmischen zu wollen nur weil es gerade unser Bedürfnis befriedigt.

00:24:57: Weil sie an sagen die anderen aber das befriedigte mein Bedürfenes nicht und irgendwo müssen wir aus dem Nenner kommen.

00:25:02: Und natürlich kommt in solchen Situationen also die hatte mal echt ein ... war wirklich völlig scheißegal, wo die geklingelt hat.

00:25:09: Und sie ist trotzdem zum nächsten Haus gegangen und sie ist wieder zum nächsten rausgegangen ja?

00:25:13: Also die hat glaube ich bei uns hier in der Siedlung alle Abklappers tat.

00:25:16: Ja weiß ich nicht so.

00:25:18: Sieben, acht, zehn Tür klingeln oder so.

00:25:19: ja also... Und jedes mal natürlich kamen die mega traurig und deprimiert nach Hause und hat gesagt Ich hasse Sonntage und das ist alles voll doof und keiner mag mich!

00:25:29: Die hat sich erst einmal in ihr Zimmer verkrochen.

00:25:31: Das ist auch einfach ihr gutes Recht.

00:25:34: Ich gehe dann aber nicht hin und sage, oh mein Schatz.

00:25:37: Sollen wir ein Stück Schokolade holen?

00:25:39: Kommt die Mama macht das wieder heile!

00:25:41: Nein, mach ich nicht.

00:25:42: Ich geh hin.

00:25:44: Ich guck ob's dir gut geht.

00:25:45: Aber ich lass sie auch gerne in dem Moment um das mal kurz zu durchleben weil sie ist einfach enttäuscht und traurig und kommt mit der Welt in den Moment gerade nicht klar Und sie braucht aber nur das Gefühl dass sie weiß, sie isst nicht alleine.

00:26:00: Und das ist was ich ihr mitgebe.

00:26:02: am nächsten Tag sind wahrscheinlich alle sieben oder acht plötzlich wieder gemeinsam zusammen auf der Straße und machen irgendwo Klingelmännchen.

00:26:09: Und dann waren die, die am Tag davor alle doof waren weil sie einfach keine Zeit hatten, sind dann plötzlich wieder ihre allerbesten Freunde?

00:26:18: Genau!

00:26:19: Das sind ja manchmal die Mütternachtragende als die Kinder, denn die gehen sofort am nächsten Tag wieder los und die Mama sind immer noch beleidigt, weil ihr Kind nicht mitspielen

00:26:27: wollte.

00:26:27: Ja aber das ist nur das Ego der Mama.

00:26:29: Ja,

00:26:29: genau.

00:26:30: Und es ist eine Erfolgsstrategie!

00:26:32: Also ich bin ja hier auch jetzt ein bisschen dabei in diesen Sommerinterviews diese Erfolgstrategien rauszuarbeiten.

00:26:39: Wenn ihr euren Kindern das zumutet damit umzugehen, ist es ne Erfolgestrategie die ihr mitgebt und das is' auch für euer eigenes Leben eine Ervolgstrategied.

00:26:47: also jetzt du und ich als Unternehmerinnen wieder wenn uns jede Niederlage umhauen würde dann wären wir nicht so lange selbstständig.

00:26:54: Du hast vorhin gesagt seit zwei tausend sechs Ich bin's seit zehn Jahren da hätten.

00:26:58: Der dritten Niederlage ist dort, ach ne.

00:27:00: Ich glaube ich bin keine Unternehmerin.

00:27:03: Das Universum hat mich dreimal geprüft?

00:27:04: Ich glaub das ist nichts für mich!

00:27:06: Genau genau ja.

00:27:07: also auch das wieder.

00:27:09: Geheimnis dass erwachsene erfolgreiche Menschen haben und was sie unseren Kindern aber beibringen müssen.

00:27:15: Das fällt nicht vom Himmel.

00:27:17: Und wieder in dieser typischen Sicht von manchen Mamas.

00:27:21: Ich möchte mein Kind behüten und ich möchte ihm alles ablehnen und möchte, dass es möglichst schön hat.

00:27:26: Ist einfach nicht immer gut

00:27:29: Aber das kommt ja im Prinzip dieses, ich möchte dass es das möglich schön hat.

00:27:32: Also wir sagen alle unsere Kinder sollen's mal besser haben als wir.

00:27:36: Ich glaube das ist ja völlig egal wo man reinguckt in welche Generation.

00:27:41: Das würden wir alle sagen weil es ja immer Dinge gab wo wir irgendwann für uns gesagt haben ich will dass ich möchte das anders haben Und das sind ja zum Teil Kleinigkeiten.

00:27:52: Wo ich vielleicht für mich früher dachte, so dieses Hey da musste ich schon zu viel Verantwortung tragen.

00:27:59: Da möchte ich nicht dass meine Kids das alleine machen müssen oder... Das hätte ich mir jetzt... Also es gibt immer genau diese Dinge und dann muss man einfach mal für sich einfach gucken.

00:28:10: Da gibt's so viele schöne eigene energetische Tools die man da draußen auch anwenden kann um einmal zu verstehen warum mache ich das denn so?

00:28:17: bin ich denn früher zu kurz gekommen?

00:28:20: Das ist so.

00:28:21: Wo bin ich früher zu kurz gekommen?

00:28:22: und nicht materiell, sondern emotional?

00:28:25: Dass ich heute sage nie das muss sich alles anders machen oder... Ich denke auch und ich hoffe da fühlt sich keiner auf einen kleinen Zäh getreten all die Mamas aus die sich über einen langen Zeitraum nichts sehnlicher gewünscht haben Mama zu werden.

00:28:41: Also ist eine reine Beobachtung von mir, ich weiß nicht ob das statistisch irgendwo relevant ist.

00:28:45: Aber meine Beobuchtung ist dass genau die Mamas, die sich das so lange gewünscht haben darüber natürlich so glücklich sind und dass das einfach so ein ganz krasser Goldschatz ist.

00:28:57: Und für diesen krassen Goldschatts wird alles mögliche gemacht weil man ihn so errt Und es ist rein emotional total verständlich aber man tut ihm damit nichts Gutes.

00:29:09: Und das heißt ja nicht, dass wir unsere Kinder hier irgendwie geißelnd bestrafen.

00:29:12: Die nur aufs Zimmer schicken und die fünf Jahre Hausarrest haben.

00:29:15: Wobei meine Kinder haben auch schon mal so zehn Wochen ohne Fernsehen, Tablets, Social Media, ferngestörtes Auto... selbst die elektrische Zahnbürste war nicht erlaubt!

00:29:25: Ja, ich dachte so feierabend.

00:29:27: Also alles was irgendwie stromifiziert ist hat Feierabenden und die sind mir die ersten.

00:29:35: also es war erst nur eine Woche ja So und dann sind sie mir damit am Keks gegangen Mama können wir nicht noch?

00:29:40: Und dann sind weiß ich nicht Müll wieder nicht rausgebracht.

00:29:43: also wieder so Kleinigkeiten wo ich gesagt habe als klar aus Woche eins Wetter in Woche zwei.

00:29:47: Und ich bin da ganz krass konsequent.

00:29:49: Eine gute Freundin von mir hat auch im Business unterwegs und vielleicht auch für dich noch eine ganz coole Idee hier für diese Sommerreise, die hat gesagt so dieses, boah ich glaube schick meine Kinder mal zu dir ins Bootcamp.

00:30:03: also weil wir es durchhalten einfach sagen Ich habe Nein gesagt und wenn ich einen Nein sage dann ist das bei mir ein vollständiger Satz.

00:30:11: Du kannst auch gerne den Ausrufezeichen dahinter machen oder des ausmalendes, egal aber Es ist dann einfach so.

00:30:18: Ich glaube immer, dass wenn wir irgendwie nein sagen und wir können nicht innerhalb von zwei, drei Sekunden begründen, warum wir dieses Verbot aussprechen, dann hat das ja keine Relevanz.

00:30:27: Das ist Quatsch!

00:30:28: Aber wenn ich eine Nein ausspreche, dann hatte es einen Grund, warum?

00:30:33: Weil ich vielleicht möchte, die sich nur mit sich beschäftigen oder weil ich es gut finde, dass Kinder sich auch mal langweilen.

00:30:41: Sie sind weiter auf den Keks gegangen, haben angefangen zu diskutieren.

00:30:44: Dann wurde aus einer Woche zwei, aus zwei Wochen wohnen dann drei und ich glaube, ich habe nach der dritten Woche einfach ausgesprochen bis Anfang der Sommerferien.

00:30:54: Das war noch ein sehr langer Zeitraum also ich hab da nicht gezählt und hinterher waren klar es waren zehn Wochen Und die ersten Tage ja natürlich war das nervig weil dieses können wir nicht da auch in diskutieren und dies ist wie auch immer und man war mir so langweilig was da alles kommt.

00:31:08: Und als sie gemerkt haben, krass das ist wirklich unwiderruflich.

00:31:12: Die waren so beschäftigt.

00:31:14: Die hatten so viel zu tun!

00:31:15: Die waren gar nicht zu Hause weil die nur unterwegs waren.

00:31:20: War jetzt nicht um woanders TV zu gucken?

00:31:21: Nö mit anderen Kindern unterwegs auf dem Spielplatz, auf irgendwelchen Bäumen, Fahrradtour.

00:31:26: ja wir sind aufm Land da kann man das alles machen.

00:31:27: in der Stadt ist es mit Sicherheit schwieriger umsetzbar.

00:31:30: aber die haben jetzt nicht angefangen sich woanders einzuzäcken um dann dazu zocken Weil sie genau wussten, das Verbot gilt nicht nur zu Hause.

00:31:38: Ja und die Mama würde dann aus zehn noch zwanzig Wochen machen?

00:31:41: Das gilt für woanders!

00:31:43: Und Sie wissen ich werde immer gesehen.

00:31:46: Irgendjemand kriegt es immer mit und auch die Mama wird es immer erfahren und dann werden aus zehn, zwanziger Wochen so.

00:31:53: Es hat den gut getan.

00:31:54: Es hatte ihn wirklich total gut getan weil die waren in der Zeit mega entspannt.

00:31:58: Also Konsequenz haben wir jetzt so als dritten Erfolgsfaktor für ein gutes Familienleben, aber natürlich auch immer wieder.

00:32:06: Für das überhaupt alle Lebensbereiche Unternehmer sein, Angestelltsein, Familie sein in jeder Beziehung.

00:32:12: Das ist was, was wahnsinnig wichtig ist.

00:32:15: ja also ich glaube Wir haben hier wieder ganz viel mitgenommen.

00:32:19: liebe Karolin vielen vielen Dank dass du das mit uns geteilt hast.

00:32:23: zu offen ehrlich Hast Du noch etwas was du den Zuhörerinnen zum Schluss mitgeben

00:32:27: magst?

00:32:28: Ja, einfach trauen mal das auszusprechen was man wirklich denkt.

00:32:32: Einfach

00:32:32: machen.

00:32:32: Einfach machen so dieses einfach einfach wirklich trauen.

00:32:35: und dabei geht es ja nicht darum mit boah ich denke mir war der jetzt mal wieder kacke zu mir und dass auch genauso auszusprechen.

00:32:41: Es geht ja nicht da drum andere zu beleidigen oder wie.

00:32:44: also dürfen alle Mal wütend sein So und auch das mal zuzulassen und auch einfach mal zur hause auf den tisch zu sagen zu hauen Und auch den Kindern gegenüber das eigene emotionale Karussell, was wir ja selber alle in uns tragen.

00:32:58: Das dürfen Kinder sehen.

00:33:00: Kinder dürfen sehen dass du Spaß hast und Kinder dürfen seh'n dass du traurig bist und Kinder auch sehen dass Du Stress hast und dass du wütend bist.

00:33:07: Kürze zum Reizhaft dazu!

00:33:09: Genau!

00:33:09: Soll das nicht zu verstecken?

00:33:12: Meine Kinder haben mich schon so oft heulen gesehen weil ich Botschaften gekriegt hab, von denen ich dachte, dass ich sie nicht kriege.

00:33:18: Weil vielleicht jemand aus der Familie verstorben ist?

00:33:22: Weil ich auch mal vor nem Problem saß und nicht wusste, wie krieg ich das hier gebacken?

00:33:27: Und ich hab das nicht vor denen versteckt!

00:33:29: Wo dann so dieses Boah?

00:33:30: Mama was ist denn mit dir?

00:33:31: Ich dachte einfach gerade diesen und jenen Gedanken... ...und er hat mich zu einem anderen Gedanken gebracht.

00:33:37: und dann war so diese Boah Kille zu.

00:33:40: Dann habe ich da gesessen beim Frühstück und liefen mir die Tränen runter dass sie einfach da wissen, das ist in Ordnung.

00:33:47: Also es ist an Ordnung sich so zu zeigen wie man einfach isst.

00:33:51: Ich denke immer wir sollten auf unsere Worte achten Aber es bringt nichts Dinge immer runterzuschlucken Es nicht zu sagen Themen nicht anzusprechen Sich innerlich immer wieder zu ärgern Dann einen eigenen Groll immer nach vorne zu schieben.

00:34:03: Es wird dann leichter und entspannter wenn wir in der Lage sind über alles zu kommunizieren

00:34:08: Und ehrlicher.

00:34:09: Dann erlauben sich die Kinder zu sein, wie sie sind und es ist okay.

00:34:15: Ich bin so, wie ich bin!

00:34:17: Haben wir auch bei vielen Kindern, dass sie das nicht annehmen können?

00:34:21: Du hast gerade den Weg aufgezeigt, wie Sie das für sich annehmen konnten, weil wir es ihnen genauso vorleben.

00:34:27: Großartig, liebe Caroline!

00:34:29: Vielen Dank!

00:34:30: Sehr gerne!

00:34:31: Ich hab mich total gefreut, dass du das mit uns heute geteilt

00:34:34: hast... In

00:34:35: der heutigen Episode haben wir gesehen, wenn wir als Mamas anfangen uns selbst ernst zu nehmen verändert sich alles.

00:34:43: Nicht nur für uns sondern auch für unsere Kinder!

00:34:46: Wenn wir klar sind, wenn Wir sagen was wir denken und wenn wir uns frei davon machen von allen geliebt zu werden Dann ist es ein Riesenschlüssel zum Erfolg.

00:34:55: Wenn du mehr davon möchtest, trage dich jetzt schon für die nächste Coachingwoche Ende September ein!

00:35:02: Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben aber du bist schon mal auf der Warteliste.

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