Die 2 Entscheidungen, die mein Leben als Mama komplett verändert haben - Melanie Williams im Sommerinterview

Shownotes

Du kennst vielleicht dieses Gefühl: Nach außen läuft alles. Du lieferst, du strahlst, du schaffst das irgendwie und trotzdem fällst du abends, wenn die Tür zufällt, in dich zusammen. Genau da war Melanie Williams, als sie Mitte 30 Geschäftsführerin war, zwei Kinder allein großzog und von allen bewundert wurde. Und ich kenne dieses Gefühl ebenfalls aus eigener Erfahrung, denn als ich noch in Teilzeit bei Microsoft arbeitete, funktionierte ich so perfekt, dass ich irgendwann nur noch schrie, wenn irgendetwas nicht nach Plan lief. In dieser Folge reden Melanie und ich offen darüber, was es wirklich gebraucht hat, um da rauszukommen. Kein großer Sprung, kein perfekter Moment. Sondern der Mut, aufzuhören.

Du erfährst heute:

  • Was hinter dem Lächeln der perfekten Strahlefrau wirklich steckt und warum Melanie nach ihrem Herzinfarkt trotzdem noch ein ganzes Jahr weitergemacht hat
  • Warum ich angefangen habe, meine Kinder durchzutakten und was der Moment war, in dem mir klar wurde: So will ich nicht sein
  • Was das Sauberhalten einer Wohnung und das Kochen gesunder Abendessen über unseren inneren Antrieb verraten und warum uns genau das so erschöpft
  • Warum Weiterentwicklung kein Luxus ist, sondern das Einzige, das wirklich verändert, wie du als Mutter, als Frau und als Vorbild da stehst
  • Das Sauerstoffmasken-Prinzip: Warum „erst an mich denken" keine Selbstsucht ist und warum nur so deine Kinder glücklich werden können.
  • Wie Melanie und ich mit Diagnosen und Urteilen aus der Schule umgegangen sind und was wir Müttern mitgeben möchten, die sich da gerade klein machen lassen
  • Warum dein Kind keine Kindheit braucht, in der alles perfekt ist, sondern eine Mutter, der es wirklich gut geht
  • Den einen Schritt, den du nicht alleine gehen kannst und warum Einstein schon wusste, dass mehr vom Gleichen nichts verändert
  • welches die beiden entscheidenen Schritte sind, die es braucht, um wirklich glücklich, erfolgreich und selbstbestimmt zu leben

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Transkript anzeigen

00:00:00: Melanie Williams ist heute sogar im Sommerinterview und möchte euch inspirieren.

00:00:05: Nicht mit einer Heldengeschichte, sondern wie sie mitten im ganz normalen erfolgreichen Leben verstanden hat!

00:00:12: Das reicht ihr nicht?

00:00:13: Das ist sie nicht!

00:00:15: Betriebsvertin Heilpraktikerin für Psychotherapie Mama Autorin und Coach für Führungskräfte, aber darum geht es heute nicht.

00:00:24: Sondern wie können wir uns dieses erfolgreich unerfüllte Leben gestalten?

00:00:41: Ich freue mich heute auf das Sommerinterview mit meiner lieben Kolleginnen und Freunden Melanie Williams.

00:00:52: Magst du dich zum Start ganz kurz vorstellen, liebe Melanie?

00:00:56: Sehr gerne!

00:00:57: Erst mal herzlichen Dank.

00:00:58: dass ich dabei sein darf in deinen Summer-Interviews weil die sind immer super interessant jeder Einzelne und dass sich da jetzt mit dabei sein dürfen, freut mich riesig.

00:01:06: Ja, ich bin Melanie Williams, ich werde dieses Jahr fünfzig Jahre alt.

00:01:10: Ich bin Mentorin für Führungskräfte und haben der Akademie für Kommunikation, Konfliktmanagement alles was damit zu tun hat.

00:01:18: Und habe ein Buch geschrieben.

00:01:19: legendär Führen das geheime erfolgreicher Führungskräftung.

00:01:23: bin selbstständig seit über acht Jahren.

00:01:26: jetzt mit dem Thema Ja

00:01:28: großartig, wir haben ja auch schon zum Beispiel mit Katrin Hill gesprochen und auch wenn jetzt nicht so viele Melanie Williams kennen wie Katrin hill sind da trotzdem ganz ganz viele Gemeinsamkeiten.

00:01:39: Auch du hast nicht immer alles gemacht so wie man das wollte und wie andere das gesagt haben Und Du hast ja zum Beispiel auch ganz lang in großen Unternehmen als eine Geschäftsführerin gearbeitet was nach außen mega erfolgreich war.

00:01:54: Und wie hat sich das innen angefühlt?

00:01:56: und warum bist du das nicht mehr erzählen

00:01:58: mal?

00:01:59: Ja, also tatsächlich ist es so gewesen.

00:02:01: Ich war Mitte dreißig, war Geschäftsführerin von einem mittelständischen Unternehmen, war zweifache Mama alleinerziehend und habe noch einige Dinge nebenbei mitgewuppt.

00:02:11: Und nach außen hin war ich so die strahle Frau, wow!

00:02:15: Wie schaffst du das alles?

00:02:17: Wenn überhaupt, dann schaff's du das.

00:02:19: Ich hab auch immer gelächelt und war immer gut drauf.

00:02:23: Ich habe immer hundertfünfzig Prozent gegeben.

00:02:26: Nur wenn die Türen zugegangen sind bei uns Zuhause, bin ich zusammengefaltet wie ein kleiner Raubbediener.

00:02:37: weil ich dann völlig ausgebrannt war und es mir nicht gut ging.

00:02:40: Und weil ich tatsächlich ein schlechtes Gewissen eigentlich der ganzen Welt gegenüber hatte, also meinen Kindern gegenüber, dem Business gegenüber, meinen Freunden gegenüber, meine Eltern gegenüber... Also ich habe immer gedacht Ich gebe nicht genug.

00:02:57: Das war so der Grundgedanke und ich bin schlecht in dem, was ich tue.

00:03:05: Der Antrieb ist immer noch mal besser zu machen und noch mehr nach außen zu strahlen und nicht zu zeigen wie es mir wirklich

00:03:13: geht.".

00:03:15: Ja, das kennen ja glaube ich jetzt ganz viele Mamas oder Frauen die hier zuhören weil also ich merke es auch in meinen Coachings immer wieder.

00:03:22: Wir wollen immer noch mehr und wir können gar nicht sehen was wir alles haben!

00:03:27: Und dann hast du aber einen Kratz gemacht und das ist etwas was dich jetzt vielleicht von ein paar anderen Frauen unterscheidet?

00:03:34: Oder erzähl mal, woran hast Du jetzt gemerkt dass Du daraus willst?

00:03:37: oder warum bist Du

00:03:38: ausgestiegen?!

00:03:39: Also ich bin ausgestiegen.

00:03:41: Wir hatten darüber gesprochen, ein Herzinfarkt in der Firma dachte dann so Mist und das Einzige, dass ich in der ganzen Zeit gedacht habe war eigentlich an meine Kinder, an die Mitarbeiter, an den Kunden.

00:03:54: Ich hab niemals an mich gedacht und ich hab das Spiel tatsächlich noch ein komplettes Jahr weiter getrieben bis dann so einen Moment kam wo ich gesagt habe Stop!

00:04:03: Das kann nicht besser werden.

00:04:06: Und bei mir war eben das Thema auch, dass ich mich sehr an den Unternehmerfamilien angelehnt hatte und die mir zeigen wollten wie Führung funktioniert, wie man zu agieren hat als Mutter weil die Unternehmerin ja auch dreifache Mutter war und was man zu tun hat.

00:04:22: und da habe ich dann irgendwann gesagt Stopp!

00:04:24: Also so wie ihr das alle macht, das taugt mir net, wie meinem Schwäbischen so schön sagt.

00:04:32: Hut gegangen daran.

00:04:33: Ich hatte kaum noch Kilos, ich war fix und alle.

00:04:37: und dann habe ich gesagt das funktioniert nicht mehr und hab mich dann tatsächlich auch mit den Unternehmen ein paar überworfen Und bin raus aus dem Business und habe dann eigentlich gleich mehrere Anrufe gekriegt von unterschiedlichen Unternehmen die gesagt haben wir haben gehört du hast da aufgehört Wir hätten dir was anzubieten und ich habe alles abgesagt damals und haben dann gesagt, nee das muss anders gehen.

00:05:02: Das kann nicht sein dass es auf den Rücken der Frauen passiert die empathisch eine andere Art und Weise der Führung leben wollen.

00:05:11: das kann's nämlich sein und ich will nicht mehr der Vorreiter sein dass ist ja funktioniert Weil schau Sie doch an, sie kann es doch.

00:05:19: Also ich war in einer Männerdomäne und bin da am Tisch gesessen mit Männern, die aus dem Verkauf kamen oder im Einkauf waren... Und ich habe mir meinen Mann gestanden!

00:05:31: Dann habe ich irgendwann gesagt das kann nicht sein wir Frauen sind so toll Es muss einen anderen Weg geben und den habe ich dann eingeschlagen.

00:05:39: Ja, da haben wir ja eine Gemeinsamkeit.

00:05:41: Ich war auch ganz lange bei Microsoft und nach außen sehr erfolgreich und habe gut verdient.

00:05:47: Wir hatten ein schönes Haus, wir hatten schöne Urlaube – bei uns war wirklich alles nach außentoll!

00:05:52: Und ich habe aber gemerkt dass ich die ganze Familie durchgetakt hab also vor allem meine Kinder.

00:05:57: mein Mann hat es natürlich der hatte auch viel zu tun Kinder, also wenn ich kam vom Büro und die waren irgendwie nicht fertig so wie wir das vereinbart hatten und haben fünf Minuten länger gebraucht dann ist schon mein ganzer Plan auseinandergekippt.

00:06:10: Ich habe anfangs rumzuschreien und ich war die ganze Zeit unter Dauerdruck.

00:06:14: und genau das gleiche wie bei dir wo ich dann gemerkt hab Wir streiten uns gerade nur noch, ich schreihe nur noch um so eine Mama ob ich nicht sein?

00:06:22: Das geht so nicht!

00:06:24: Und da glaube ich sind wir an so einem Punkt wo es was braucht vor allem wenn wir das merken

00:06:31: Also wenn das merkt, dass es Mut, tatsächlich Mut zu sagen.

00:06:37: Shit genau!

00:06:38: Das wollte ich eigentlich nicht.

00:06:40: Ich habe irgendwann zu den Kindern mal gesagt Jungs, ich hab nur Zeitfenster Wir können diese Zeitfenstern nicht verschieben weil dann ist wie beim Arzt Wenn du fünf Minuten zu spät kommst bis zum Schluss drei Stunden länger in der Praxis.

00:06:50: und ich habe immer gesagt Ihr müsst funktionieren, es tut mir leid.

00:06:54: Es tut mir Leid oder Entschuldigung habe ich so lange in mir gehabt dass egal was ich gesagt hab auch mit meinem Mann mich unterhalten und er sagt immer Oh entschuldigung!

00:07:06: Es tut meleid und hat dann gesagt Schatz bitte sag nicht immer es tut mehr leid aber es war so tief in mir drin weil es mir wirklich so leid getan haben das ich alles so durchtaken musste Und dann den Mut zu sagen Stopp So nicht mehr.

00:07:22: ich brauche einen neuen Weg.

00:07:23: und da gibt es doch heutzutage Gott sei Dank so tolle Frauen wie dich, wo man sagen kann hey lass mich mal schauen was passiert da eigentlich gerade mit mir?

00:07:31: Und ich will ein anderes Leben.

00:07:33: Man braucht jemand von außen.

00:07:34: bei mir waren's die Ausbildungen.

00:07:36: Ich habe verschiedenste Ausbildung dann gemacht im NLP-Bereich, im Mediationsbereich, in Heilpraktikophysiotherapie.

00:07:44: Das waren so Ausbildungs die wir von Außen gezeigt haben.

00:07:47: Melanie du bist eigentlich so und so Und du möchtest eigentlich so und so leben.

00:07:53: Das war, glaube ich der Startpunkt den Mut zu haben draufzuschauen und es nicht alleine zu tun.

00:08:01: Ich glaub das ist so der Schlüssel dafür.

00:08:04: Also bei mir war das schlimmste tatsächlich, dass meine Kinder so funktionieren mussten.

00:08:08: Da habe ich irgendwann gemerkt, sag mal wer bist du eigentlich total bescheuert?

00:08:11: Kinder müssen überhaupt nicht funktionieren!

00:08:13: Es ist schon schlimm genug, dass wir Mamas so funktioniren müssen aber Kindern nun garantiert nicht.

00:08:19: und ich hab dann auch geguckt was kann ich für... also weil ich ja dann das Lerncoaching entdeckt hat, was kann Ich für Ausbildungen machen?

00:08:26: und bin dann ins Emotionscoaching gekommen Und da ging es dann plötzlich los Was ist eigentlich bei dir los wenn man gerade eine Ausbildung nie macht ohne seine eigenen Themen anzugucken, weil man muss ja mit was arbeiten.

00:08:37: Damit hat ich am Anfang überhaupt nicht gerechnet.

00:08:39: Das hat mich ein bisschen überrumpelt aber das war das Geschenk dahinter, da habe ich eben angefangen hin zu gucken und das ist etwas, was glaube ich für alle ganz wichtig ist.

00:08:50: wir können nicht einfach immer so weitermachen nur weil es von außen und weil Mann sagt dass es cool wenn's dir nicht dabei gut geht und den Kindern

00:09:01: und den Kindern.

00:09:01: Ja, die Schwierigkeit ist wirklich durch dieses Funktionieren sich selbst im Prinzip getaktet zu haben und die Kinder getaktete zu haben.

00:09:08: Ich habe mir das aufgefallen als irgendjemand mal zu uns nach Hause kam und gemeint hat von deinen Kindern liegen gar keine Schuhe rum und keine Jacke herum und dass es alles so sauber und so clean.

00:09:18: und ich hab dann gesagt ja klar ich habe dies so getakted weil ich habe keine Zeit zum Sauber machen.

00:09:23: Und dann dachte ich mir so dieses Genikaus was man eigentlich hat als Kind Das habe ich nicht ertragen, wenn die Jungs so drauf waren.

00:09:33: Als ich angefangen hab loszulassen und wirklich loszulesen, dann war es auch kein Problem mehr.

00:09:39: Dann konnte ich die Kinder wieder Kinder sein lassen.

00:09:42: Und vor allem als bei uns war ... Ich weiß nicht wie's bei dir war, aber gemeinsam essen war ein absoluter ... Ich habe immer abends gekocht, weil ich dachte, das muss so sein.

00:09:53: Man macht es einfach und dann saßen die Kinder einem gegenüber und haben gesagt, das mag ich nicht!

00:09:58: Das ist

00:09:58: gesund!".

00:10:00: Und da ist bei mir die Hutstift geplatzt ohne Vorwarnung.

00:10:03: Da hab' ich die Teller weggenommen und gesagt, okay, dann musst du ja nichts

00:10:07: essen.".

00:10:08: Und wo ich gedacht habe, jetzt habe ich meinen Anspruch so hochgestellt, will dafür auch noch Anerkennung von dem Sechsjährigen oder dem Siebenjährigen.

00:10:16: Das klappt einfach nicht, das geht einfach.

00:10:20: Also jetzt werde ich gerne fragen, wenn wir Publikum hätten, wer kennt's?

00:10:23: Weil genau das ist es.

00:10:25: Uns ist Ernährung wichtig, uns ist musikalische Bildung wichtig oder Englisch oder Naturwissenschaften und dann wertschätzen unsere Kinder das noch nicht mal!

00:10:35: Können die eigentlich das überhaupt?

00:10:37: Das geht ja gar nicht.

00:10:38: Und spätestens dann merkt man, dass man im völlig falschen Zug unterwegs ist.

00:10:43: Weil warum geht's denn in der Kindheit?

00:10:45: Dass sie Spaß haben und glücklich sind!

00:10:48: Und natürlich auch mal Pommes mit Ketchup essen wenn es einfach dran ist.

00:10:51: Ja, das

00:10:52: muss an

00:10:52: jeden Tag sein.

00:10:54: Aber auch dass wir Mamas – ich war genau wie du – mir nicht am Abend noch einen Stress machen, wenn ihr schon immer kann um das gesunde Essen auf den Tisch zu stellen Weil so wertvoll ist es für die, also natürlich braucht's gesunde Ernährung.

00:11:07: Aber das geht auch schnell und es geht auch anders!

00:11:10: Und da braucht man nicht so viel machen.

00:11:13: Jetzt habe ich mir vorher, wo ich darüber nachgedacht hab, worüber wir zwei uns unterhalten oder so überlegt... ...ist vielleicht der Schlüssel zu sagen Man muss wenn man gerade sich so nicht wohl fühlt was ganz anderes machen weil wie passiert denn das?

00:11:27: Wir rutschen ja eigentlich in unser funktionierendes und geordnetes Leben rein, weil diese Ansprüche aus dem Elternhaus, aus dem Umfeld und alles was wir da so machen.

00:11:37: In das gehen wir wie auf eine Schiene rein ohne das zu hinterfragen.

00:11:40: Und dann wenn wir anfangen das hinterzufragen, dann müssen wir eigentlich etwas ganz anderes machen oder?

00:11:46: Ja, man muss was ganz anderes machen.

00:11:48: Aber das ganze andere kennt man ja noch gar nicht.

00:11:51: Das ist oft das Problem.

00:11:52: Also Einstein hat schon gesagt du kannst dich die Probleme mit den Dingen lösen, mit denen die Probleme ausgelöst worden sind.

00:11:58: und das ist ja die Schwierigkeit dahinter.

00:12:01: Man macht ja immer von dem was man kennt mehr und noch mehr um dann was anderes zu produzieren.

00:12:09: Das geht einfach nicht, also es ist wirklich wie so eine Handbremse ziehen?

00:12:14: Also ich bin dann tatsächlich auch damals über sechs Wochen richtig böse krank geworden mit Fieber... Also mich hat mein Körper dann nochmal komplett ausgenockt und dann habe ich mir einfach gedacht okay, was mache ich jetzt?

00:12:28: Wie geht's weiter?

00:12:29: Und da wirklich etwas ganz anderes?

00:12:31: sowie du sagst, was ganz anderes zu tun, es anders aufzubauen.

00:12:37: Und da kam bei mir eins ins Spiel, was ich lernen durfte und zwar Geduld.

00:12:43: Das ist... Ich war es gewohnt!

00:12:45: Ich hab Dinge in die Hand genommen, ich habe sie umgesetzt, sondern es ist einfach so gelaufen.

00:12:49: Ich hab dann nicht weiter hinterfragt, egal, was es mich an Energie gekostet hat.

00:12:53: Und jetzt plötzlich habe ich Neues gemacht.

00:12:57: Ich sage es auch immer ähnlich wie bei dir mit den Eltern, bei mir mit den Führungskräften.

00:13:01: Wenn ihr in euch nicht authentisch euch selbst halten könnt, euch in eure Führungen halten könnt werdet ihr niemand anderen in dieser Welt halten können.

00:13:11: und so ist es bei uns Eltern eben auch wenn wir nicht lernen uns zu halten in unseren Emotionen uns zu kennen dann können wir nichts automatisch unsere Familie halten.

00:13:23: und das sind wir nun mal.

00:13:24: Wir sind die Eltern, die die Familie halten.

00:13:27: Und da muss man Neues ausprobieren und da habe ich echt Geduld gebraucht!

00:13:33: Ich denke auch, man muss noch gar nicht wissen wo es hingeht.

00:13:36: wenn man erst einmal weiß dass so will ich's nicht mehr dann fängt man an auf seine Themen zu gucken mit einer Begleitung die natürlich weiß wie das geht und einen durch den Prozess begleitet.

00:13:46: Und dann ist es eigentlich immer ein Weg, ein bisschen hin zu einem Herzensprojekt, zu einer Beruf und weg von diesem.

00:13:54: Das ist das was man macht um erfolgreich zu sein oder?

00:13:58: Absolut!

00:14:00: Was ich gelernt habe ist unser authentischer Ich geworden.

00:14:03: wenn uns so erfolgreicher bin ich seitdem also.

00:14:08: Erfolgreich heißt für mich nicht nur barre Euros auf dem Konto, sondern ein Gesamtkonzept.

00:14:14: Das heißt sich mit den Kindern wieder verstehen.

00:14:16: gut meine sind jetzt einundzwanzig und achtzehn aber wir haben gestern Abend uns auch getroffen zum Essen und paar eher essen.

00:14:24: man hat nicht mehr diesen Druck so man freut sich aufeinander Man hat eine Partnerschaft die wieder Freude hat und Zeit vor allem für sich selbst.

00:14:33: als Frau also ich für mich als Melanie habe meine Anteile von Wertschätzung, Liebe auch mal meinen Wut oder mein Ärger den nehme ich an.

00:14:46: Den umaumig und dann gehe ich erst weiter.

00:14:49: vielleicht ist es so nochmal greifbar.

00:14:52: Ja, ein ganz großer Aspekt ist glaube ich auch das Thema Weiterentwicklung.

00:14:55: Wir sehen wir wollen was nicht mehr so machen wie wir es bisher gemacht haben und dann müssen wir uns verändern.

00:15:01: Verändern ist immer weiter Entwicklung ja und dann hören wir irgendwie nicht mehr auf ne?

00:15:05: Wir haben uns ja auch kennengelernt wo wir beide einen Buch geschrieben haben Dann haben wir beide zusammen systemische Ausbildungen gemacht dann haben wir beides zusammen Ausstellungen geleitet und gemacht und all sowas.

00:15:16: ja also Dieses ganze Umfeld, wenn sich dann so das hinwendet zu dem lockeren Leben und wir gestalten unser Leben wie wir es haben wollen.

00:15:26: Da ist ganz viel persönliche Weiterentwicklung drin.

00:15:29: also Schritt eins oder das Ziel ist eigentlich mir als Mama geht's total gut Und da kann ich das meinen Kindern auch mitgeben meinem umfeld mit geben und dann werde ich auch erfolgreich.

00:15:43: Ja, ich nehme da ganz gerne ein Beispiel, das mein Mann mal irgendwann zu mir gesagt hat.

00:15:47: Und zwar das Flugzeugabsturzprinzip.

00:15:51: und es geht so dass wenn die Flugbegleiter vorne stehen und einem erklären, wenn des Flugzeug abstürzt, dass davon oben so Sachen runterfallen?

00:16:01: Wem soll man die Maske als erstes aufsetzen?

00:16:03: sich selbst.

00:16:05: Und als er das damals zu mir gesagt hat, weil ich gesagt hätte, ich würde es den Kindern aufsetzen.

00:16:09: Das sagt er dann wenn du unmächtig bist kannst dein Kinder nix mehr aufsetzten.

00:16:13: und da habe ich gesagt stimmt!

00:16:15: Und das ist was vielleicht auch widerspiegelt was du gemeint hast.

00:16:19: Ich muss gucken dass ich happy bin, dass es mir gut geht.

00:16:23: Ich sage immer ich liebe euch alle aber ich hab gelernt mich mehr zu lieben.

00:16:27: Das sind so Dinge, wo wenn ich gesund bin.

00:16:30: Wenn ich meinen Durst an Wissen oder mein Durst dann Weiterentwicklung, Mein Durst am Liebe, mein Durste an Freizeit gestillt habe Dann hab' ich mein Volumen erreicht, wo ich komplett im Außen auch helfen kann und darf sein kann.

00:16:46: Und die Frequenz ist nicht ganz andere wie wenn ich immer im Hustle bin und immer vor mich hinspringe.

00:16:53: Das nimmt der Gegenüber auch ganz anders wahr, er kommt ganz anders auf mich zu.

00:16:58: Ja, da sind ja zwei wichtige Argumente auch mit drin.

00:17:00: Die Katrin Hill hat das ja auch erzählt bei ihrem zweiten Kind hatte sich die Freiheit genommen dass sie nicht geguckt hat wie geht's meinem kind am besten sondern wie geht es mir gut?

00:17:10: und das ist glaube ich auch ein Schlüssel zum Erfolg für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben dass ich mich vorne dran stelle.

00:17:18: und es ist ja wirklich wie im Flugzeug.

00:17:20: also wenn ich erst meinen Kindern diese Maske aufsitze und dann bin ich selber fast am weg japsen wer begleitet Sie denn?

00:17:27: dann durch das Flugzeug zum Notausgang und rettet sie noch aus dem Wasser und all sowas.

00:17:32: Und dieses Bild dürft ihr mitnehmen!

00:17:34: Es gibt keine glücklichen Kinder von unglücklichen Mamas, es gibt's nicht.

00:17:39: Geht nicht.

00:17:41: Was ich da vielleicht noch dazusagen möchte ist... Ich war ja damals alleinerziehend.

00:17:45: Und ich höre oft von alleinerziehenden Eltern oder mit Vater, welchen seid ihr auch immer?

00:17:53: Ja, ich habe ja keine Unterstützung.

00:17:55: Ja das funktioniert ja nicht.

00:17:58: und dann sage ich immer wo ein Wille da ein Weg.

00:18:00: also ich hab teilweise auch einen Babysitter bezahlt damit ich ab abends weiter Bildung machen können weil mir der Wunsch so groß geworden ist wie ich irgendwann gelernt habe okay ich brauche es ein Netzwerk aufzubauen der uns als Frauen unterstützt.

00:18:15: unsere Herzensthema weiterzuentwickeln ist kein Nichts Schlechtes, da braucht man auch keine Scham dafür haben.

00:18:23: Ich höre oft ja... ich kann noch nicht für meine Weiterbildung jemand fragen, der auf mein Kind aufpasst?

00:18:29: Ja doch!

00:18:29: Warum denn

00:18:30: nicht?!

00:18:32: Ich kenne dieses Scham-Gefühl, ich kenne diese Angst.

00:18:35: Ja jetzt muss die auch noch irgendwas Weiterbildung machen.

00:18:39: Jetzt hat sie nicht genug mit ihrem Job und ihren Kindern zu tun.

00:18:42: also wie kann man nur?

00:18:44: Und das abzulegen was die anderen über mich denken und mein Hab und Gut nach

00:18:50: vorne zu stellen...

00:18:51: Das war wirklich Mut!

00:18:54: Rübert

00:18:54: gehen sich selbst umarmen, so sagen wir es ist total egal was der Rest der Welt gerade über mich denkt.

00:19:00: Ich weiß das tut mir gut und dann ruhe ich's auch einfach.

00:19:03: Ich glaub den Mut diese Scham zu überspringen, dieser gesellschaftliche Druck

00:19:11: Ich merke das auch bei unseren Ausbildungen, also wenn die Frauen sich zum Smart Kids Coach ausbilden lassen ist es immer das Thema.

00:19:17: Die Zeit habe ich nicht.

00:19:18: und was mache ich in der Zeit mit meinen Kindern?

00:19:21: Also wenn ihr jetzt euch so etwas überlegt, das müsst ihr nicht vorher wissen!

00:19:25: Das wird sich im Laufe dieses Prozesses, den ihr ja angeht und wo ihr den Mut habt und wo Ihr zu Euch steht und da wird sich das ergeben.

00:19:33: und plötzlich findet ihr's okay dass ihr online eine Weiterbildung macht und vielleicht im Hintergrund eure Kinderspiele oder lesen.

00:19:41: Oder einfach mal eine Stunde Fernsehe gucken, ja?

00:19:44: Also das ist alles in Ordnung wenn es dazu dient dass ihr euch auch weiter entwickeln könnt

00:19:50: und ich glaube das war auch immer so das Beste was sich tun konnte.

00:19:54: auch in der Zeit wo's mir nicht so gut ging habe ich bbl nebenbei studiere.

00:19:57: ich bin freitags und samstags in die Uni gegangen als alleinerziehende Mutter und hab noch ein Haus nebenbei umgebaut hat jeder gesagt muss das sein?

00:20:05: und ich habe gesagt ja das muss für mich sein weil das war Und es hört sich jetzt vielleicht echt bös an für manche, die das so nicht sehen.

00:20:12: Aber diese drei Stunden in der Unwissitzen Freitagabend war eine Wohltat.

00:20:17: Weil ich wusste meine Kinder sind aufgeräumt und es hat manchmal passieren können dass ich die Woche begonnen habe mit der Arbeit und ich wusst sie noch nicht wie freitags samstag organisiert ist mit den Kindern.

00:20:28: So wie du sagst wenn du völlig überzeugt bist dass du den Weg gehst dann hat sich immer irgendwas ergeben.

00:20:35: Es waren entweder doch die Oma dann Zeit hatte oder doch die beste Freundin, die Zeit hatte.

00:20:39: Oder doch der Babysitter, der dann plötzlich angerufen hat und gesagt hat du mein Termin hat sich verschoben ich kann dir doch

00:20:45: helfen.".

00:20:46: Und man weiß... Ich wusste am Anfang egal welche Ausbildung ich gemacht habe nie durchgetaktet wie meine Kinder organisiert sind.

00:20:55: es hat aber nichts damit zu tun dass sie mir nicht über alles wichtig sind.

00:21:00: Teilweise zu Terminen nach Düsseldorf.

00:21:02: Morgens hingefahren, habe eine Stunde Termin gemacht und bin abends wieder heimgefahren um abends bei meinen Kindern so sein.

00:21:09: Das war für mich völlig okay und in Ordnung Und da waren die Ausbildungen einfach.

00:21:14: das wie gesagt wenn ich ein besseres Leben haben möchte für mich und meine Kinder dann muss ich da weiterbilden, dann muss ich weitergehen für mich.

00:21:24: Dann muss ich diese Ausbildung machen und die Kinder organisiert sich das

00:21:28: dann.".

00:21:28: Und es war immer so... Ich kann zurückblicken auf zehn Jahre Weiterbildung, fünfzehn Jahre Weiterbildung mittlerweile!

00:21:35: Die Kinder waren immer super versorgt weil ich absolut hinter meinen Ausbildungen stand.

00:21:42: Naja, da sind ja zwei Aspekte auch nochmal wichtig.

00:21:44: Wenn wir so durchgetaktet und funktionierend sind dann mögen wir unser Leben ja gerade nicht!

00:21:49: Und wenn dann drei Stunden Uni kommen wo es uns so richtig gut geht, dann tanken wir aus diesen drei Stunden Kraft für den Rest der Woche dieses ganze Chaos und funktionieren was vielleicht immer noch gerade ein bisschen dran ist.

00:22:03: Das zweite und das ist mir noch viel wichtiger... Was gibt ihr denn euren Kindern als Vorbild mit?

00:22:10: Ich funktioniere im durchgetakteten Leben oder ich kümmere mich darum, dass es mir gut geht

00:22:16: und

00:22:16: auch um meine Weiterentwicklung.

00:22:21: wenn ich mit meinen Kundinnen drüber spreche und sie sagen auch, die armen Kinder.

00:22:25: Aber was möchtest du denn dein Kind mitgeben?

00:22:28: Dass die Mama sich unterordnet nicht auf sich guckt und einfach nur funktioniert und macht was alle machen oder dass sie weiß wie man sich ein glückliches Leben gestaltet und dir diese Fähigkeit mitgibt.

00:22:41: Die sehen uns doch!

00:22:42: Die sehen die Mama nimmt sich wichtig und die guckt dann machen das später genauso.

00:22:48: Das ist doch das, was wir wollen und wo man wirklich auch der Schiff im Kopf passieren darf.

00:22:53: Ich mache das auch gar nicht nur für mich!

00:22:55: Diese Lebensphilosophie gebe ich ja weiter an meine Kinder und trag die Inderfamilie bestmöglich.

00:23:02: Und das macht ... Das war auch für mich tatsächlich ein Ansporn, weil ich gesagt hab, ich möchte meinen Kindern zeigen.

00:23:09: Wenn wir die Schule beenden, dass damit nicht unsere Weiterentwicklung beendet ist.

00:23:14: Sondern dass wir da erst anfangen und ... Schule war für mich immer ... Ich war jetzt nicht die superstrengige Mama was Schule betroffen hat.

00:23:22: Ich habe immer gesagt, ich bin nicht einzubegeistet von dem System, was wir haben!

00:23:26: Aber wir müssen da nun mal durch.

00:23:29: Genau.

00:23:29: Wir müssen

00:23:29: da noch einmal durch.

00:23:32: auch gut gemacht, also beide Jungs sind gut durchgekommen durch die Schulzeit und ich glaube das ist auch was es habe ich mir erlaubt.

00:23:39: auch den Kindern zu sagen.

00:23:40: Zu sagen, okay es ist nicht alles gold was glänzt und das ist alles nicht super.

00:23:45: aber es ist nun mal eine Gesellschaft in der wir sind und da gehen wir jetzt einfach mal mit soweit wir können und den Rest nehmen wir uns später noch einmal her oder schauen uns nach der Schule an.

00:23:58: Es gab viele Projekte was die Jungs dann nach der schule mit meinem Mann gemacht haben Hühnerstall bauen und laute solche Dinge wo für uns dann auch wichtig war, wichtiger wie ein Einzer in Mathe zum Beispiel.

00:24:12: Also das ist glaube ich der zweite Erfolgsfaktor dass wir die Dinge, die uns vorgegeben werden nicht so annehmen.

00:24:19: es ist in deinem Leben liebe Zuhörerin Es ist nix was du tun musst Nichts, absolut gar nichts.

00:24:28: Wenn die Lehrerin kommt und sagt so geht es nicht mit ihrem Kind dann sagst du danke mein Kind ist wunderbar und das hat ein riesengroßes Potenzial.

00:24:35: aber ich danke ihnen für die Energie die sie reinstecken und du machst was Du willst!

00:24:39: Du musst nicht.

00:24:40: wenn die sagt dass hat LRS, das hat ADHS oder das hat was auch immer Nein Es ist genauso richtig, wie es richtig ist und du machst das groß.

00:24:49: Wir müssen von niemandem.

00:24:50: Also es ist ganz wichtig an diesem Schulsystem wir können echt nicht warten bis sich das ändert damit.

00:24:56: das wird nicht passieren.

00:24:57: aber das ist nicht nur das Schulsystem sondern später.

00:25:00: die sollen das genau so

00:25:01: mitnehmen

00:25:02: auch in ihrem Berufsleben.

00:25:05: sie müssen nichts annehmen.

00:25:07: Sie können immer sagen ja nehme ich oder nein nehme ich nicht.

00:25:11: Also da kann ich dir vollkommen recht geben, als ich mich damals von meinem Mann getrennt habe bei mein kleiner oder großer war damals in der dritten Klasse.

00:25:18: Er hat die nicht nur Lese-Rechtschreibschwäder und er hatte tatsächlich Legasthenie.

00:25:22: also man hat das ja dann getestet und er war damals an der Schule und dann fing die Rektoren an Ja, also man muss ihn daraus nehmen.

00:25:30: Man muss speziell gefördert werden und und und hat ihn dann prüfen lassen von den Schulpsychologen.

00:25:35: Die weißte Kuckuck, was alles erzählt hat.

00:25:37: Und mein Sohn immer mehr Bauchschmerzen gekriegt hat und gesagt, Moment Stopp!

00:25:41: Dann gehe ich jetzt zu einer Psychologin.

00:25:43: Ich lass das durchchecken.

00:25:44: Wir wissen, was da dran ist.

00:25:45: Weil natürlich die Direktorin mir dann ein schlechtes Gewissen gemacht hat und sagte, ja, wissen Sie?

00:25:51: Das sind halt nur mal Kinder von Trennungskindern.

00:25:53: Die haben da Schwierigkeiten... ...und dann habe ich ihn durchgetestet.

00:25:57: und dann sagte damals die PsychologInz um mich Frau Williams ihr Sohn ist sozial

00:26:03: a- Absolut

00:26:05: richtig!

00:26:05: Da gibt es kein wenn und aber, hätten Sie mir nicht gesagt dass das Kind ein Trennungskind ist hätte ich es so gar nicht sehen können.

00:26:11: Ihr Kind hat schlicht und ergreifend leckerste nie.

00:26:14: Und da kann man so net unbedingt was machen.

00:26:17: Jetzt musst du dir vorstellen jetzt gehe ich in die Schule und erzähle diese Direktorin und sag okay Sie soll das anerkennen, er soll nicht mehr so speziell rausgezogen werden weil es tut ihm nicht gut.

00:26:27: Dann sagt die ohne Witz zu mir also jetzt mal ganz ehrlich sie wollen mir doch nicht sagen von den ein paar Stunden die die Psychologin ihr Kind gesehen hat dass die weiß was mit ihrem Kind los ist.

00:26:39: ich habe auf dem Absatz umgedreht und hab die Schule gewechselt.

00:26:43: Ja, das haben wir nämlich immer diese Möglichkeiten.

00:26:45: Wir müssen solche Punkte weder von Lehrern noch von Direktoren irgendwie annehmen und wir müssen auch nicht Dinge glauben wie Trennungskinder geht es immer schlecht weil ich mein Hallo wenn du mit deinem damaligen Partner zusammengeblieben wärst dann wird den Kindern total dreckig gehen weil die die Spannungen ja alle merken.

00:27:04: also bei allem was euch gesagt wird Es gibt zwei Perspektiven immer.

00:27:10: Und wie gesagt, da habe ich echt vieles durch.

00:27:16: Ich bin auch wirklich bei den Direktoren drin gestanden weil ich gesagt hab so geht man nicht mit Kindern um und ich nehme das nicht als wahre Münze oder als Wahrheit, was sie gerade über mein Kind sagen.

00:27:28: Und es hat nichts mit Rebellion an sich zu tun.

00:27:31: und das war dann schon in der Zeit wo ich die eigenen Ausbildungen hatte, wo ich mir schon selbstständig gemacht habe, wo mir klar war Ich kenne mich, ich kenne meinen Kind und ich weiß wo hier die Problematik ist.

00:27:41: und ich lasse mir nicht von einem Direktor erzählen dass mein Kind ein schwieriges Kind ist nur weil er lebthaft ist.

00:27:49: Genau.

00:27:50: Also da bin ich echt auf die Hinterfüße, aber ich muss sagen.

00:27:53: Ich konnte auf die hinter Füße stehen weil ich mich kannte, weil ich die Ausbildungen gemacht habe.

00:27:58: Wenn nicht für mich eingestanden wäre Jahre zuvor, ich hätte immer gestruggelt ob nicht die anderen doch recht haben.

00:28:06: Und da holt man sich dann Begleitung und diskutiert das miteinander, kriegt eben die Zustimmung oder auch nicht.

00:28:13: Ja du machst es richtig!

00:28:14: Hier an der Stelle würde ich es anders machen.

00:28:16: und dann kann man trotzdem selber entscheiden weil man glaubt natürlich auch nicht in einem Coach alles was er sagt oder was sie sagt.

00:28:22: ja also immer selber mitdenken und gucken.

00:28:25: Ich mache das zum Beispiel auch wenn die Eltern mir sagen dass die Lehrer gesagt haben welchen Diagnose auch immer frage ich als erstes mal merkst Du das eigentlich auch?

00:28:34: Oder merkt es nur die Lehrkräfte?

00:28:36: Ja, wenn Eltern das nicht merken dann ist diese Diagnose für mich einfach nicht wahr.

00:28:41: So viele Dinge werden einfach nur entschieden weil es unbequem ist was die Kinder tun.

00:28:47: sie sind zu lebhaft sie sind so laut sich stellen zu viele fragen.

00:28:50: Das ist alles un bequem im Unterricht und ich verstehe auch die Lehrer die sagen so kann Ich jetzt nicht dreißig Kinder da sitzen haben.

00:28:57: aber in Wahrheit ist mein Kind genau richtig wenn solche Sachen macht Und das dürft ihr euch auch mutig dazu stellen.

00:29:05: Also ich hatte wirklich und als in der Zeit das so schwierig war, kam dann der Kindsvater und meinte er hätte mit einem Arzt gesprochen.

00:29:12: Er brüchte Tabletten also das hoch dotierte.

00:29:16: wir stellen unsere Kinder ruhig tabletten Und ich bin da echt auf die Hinde für sich gesagt auf gar keinen Fall.

00:29:22: mein Kind ist völlig normal.

00:29:24: es ist einfach nie Das Kind und ich werde mich wagern.

00:29:28: Weil er saß fünf Stunden da, hat seine Legos gebaut in einer Konzentration die ich nicht halten könnte.

00:29:35: Und dann kann mir keiner erzählen nur weil jetzt die Schule gerade für ihn halt langweilig ist, dann ist es halt so mein Gott!

00:29:42: Also die gehen wie viele Jahre in die Schule und der Rest ihres Lebens sind sie dann für sich zuständig?

00:29:47: Und wer ein oder zwei Jahre mehr dabei sind so

00:29:50: what?!

00:29:52: Da habe ich irgendwann wirklich uns als Familie als Erstes gestellt und nicht die Schule.

00:30:00: Also ihr merkt, liebe Zuhörerinnen es sind so ein paar Dinge, die echt wichtig sind!

00:30:05: Ihr guckt auf euch, ihr guckt was ihr wollt dass es euch gut geht kündigt euren Job oder hört auf so zu arbeiten, wie er arbeitet wenn euch das nicht taugt.

00:30:15: Und genau das gibt ja auch euren Kindern in der Schule weiter.

00:30:19: natürlich gehen wir durch das Schulsystem durch Wenn wir nicht die Chance haben dass wir Aussteiger sind und irgendwie auf eine Segeljacht durch die Weltmeere schippern Ist es, finde ich auch wichtig das Kinderlernen mit den Gegebenheiten umzugehen.

00:30:32: Das heißt nicht sie immer abzunehmen.

00:30:35: Dann nimmt ihr euch die Freiheit zu entscheiden.

00:30:37: aber jetzt zeigt euren Kindern wie es ist dass man durch Gegebenheiten sich auch durchmanövrieren und dabei auf sich schaut dass den Kindern gut geht und sie eben nicht durch Diagnosen oder Anforderungen von außen irgendwie klein gemacht werden, weil ihr seid diejenigen, die sich groß macht.

00:30:55: Und das könnte wiederum nur – und jetzt schließt sich der Kreis – wenn ihr vorher zu euch gestanden habt und wenn es euch gut geht!

00:31:02: Ja?

00:31:03: Das ist glaube ich so das Erfolgsrezept, dass wir jetzt hier ein bisschen für euch herausgefunden haben.

00:31:09: Und ich finde es absolut großartig, dass ihr das in diesem Sommerinterviews auch mal diskutieren und ich möchte euch echt ermuntern nehmt euch diese Entscheidungen raus!

00:31:19: Nehmt Euch das raus, was ihr nach euch guckt und dass ja euren Kindern zu tollen Mamas seid die eben genau diesen Weg gehen wie die Melanie das gemacht hat, wie ich das gemacht habe, wie Kathrin Hill und Daniela das gemacht.

00:31:33: einfach das ist wirklich das Erfolgsrezept.

00:31:36: Man

00:31:36: kann es auch mal sein, man kauft den Kuchen eben beim Backer und backt ihn nicht selber

00:31:42: Und man bringt zum Schulfest eine Wassermelone mit, weil das das schnellste Beitrag zum Buffet ist.

00:31:47: Man muss nicht immer Kuchen backen, die man auch noch gradig kreativ verziert oder irgendwie so.

00:31:54: Man darf sich es leicht machen in jedem Lebensbereich und wie das geht, dass zeigt die Melanie den Führungskräften und denen sie im Unternehmen arbeiten und ich zeige das total gerne euch als Familien auch.

00:32:07: Also es kann nicht nur weitergeben, dass man das auch annehmen darf und dass es einfach leicht sein darf.

00:32:13: Weil wir machen ganz vieles.

00:32:14: also ich kann für mich damals ganz viel kompliziert gemacht und ganz ausführlich gemacht weil ich von außen Wertschätzung haben wollte für das, dass ich das Leben ja so genial als Meister und tatsächlich habe es nicht gemeistert.

00:32:28: Wenn ich einen Spiegel geguckt hab war ich tief traurig und seitdem ich eben lieber meinen Kuchen kauf und lieber mal ein Caterer kommen lasse und da entspannter bin kann ich auch entspannt mit den Gästen und mit meinen Leuten da sitzen was ich vorher nicht konnte.

00:32:44: Ja, weil wir ja auch uns immer beweisen wollten.

00:32:45: Also ich wollte auch allen beweisen dass eine Teilzeit Mama mit drei Kindern ihr Leben gewuppt kriegt.

00:32:50: Nein!

00:32:51: Wir müssen es niemanden beweisen.

00:32:53: Wir müssen uns beweisen das wir uns schön machen und sonst müssen wir gar nichts.

00:32:57: Und wenn Ihr jetzt wollt, dass das nächste Schuljahr für Euch leicht ist.

00:33:01: dann lade ich euch jetzt schon ein zur Coachingwoche die im September stattfindet.

00:33:05: Die genauen Termine kommen noch aber Ihr könnt euch schon auf dem Link den wir in den Schonungsverlinken eintragen ihre Angebote auch noch mal unten verlinken.

00:33:15: Super, danke dir, dass ich da sein durfte und ich kann nur an die Mamas und Pappas und Eltern da draußen appellieren sich das anzuschauen diese Ausbildung zu machen weil es ist einfach mehr Gewinn für die Familie auch für sich selbst.

00:33:30: danach natürlich

00:33:32: Danke Melanie!

00:33:32: Ich glaube das war sehr inspirierend und ich hoffe die ein oder andere konnte sich was mitnehmen.

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