"So schlimm ist es ja gar nicht": Warum sich Schulstress nicht von allein auswächst
Shownotes
„So schlimm ist es ja gar nicht." Diesen Satz sagen viele Mütter, und oft stimmt er auf den ersten Blick. In dieser Folge schauen wir auf das, was passiert, wenn wir Dinge einfach weiterlaufen lassen, und auf die leisen Kosten, die sich erst nach Jahren zeigen. Es ist die unbequemste Folge der Serie, und trotzdem gehst du am Ende mit Zuversicht raus, weil du siehst, wo dein Hebel liegt.
Du erfährst heute:
Woran du den Unterschied zwischen einer Phase und einem Muster erkennst und warum sich ein Muster nicht von allein auswächst
Das Bild vom Trampelpfad auf der Wiese: Wie aus einzelnen genervten Nachmittagen eine feste Familiendynamik wird, die ihr beide lauft
Warum nicht die lauten Eskalationen eine Familie verändern, sondern das, was langsam weniger wird, wie das gemeinsame Lachen oder Gespräche über etwas anderes als Schule
Was dein Kind an euren Nachmittagen über sich selbst lernt und warum es diese Sätze bis in Ausbildung, Studium und Job mitnimmt
Warum schlechtere Noten oft Selbstschutz sind und mehr Üben an dieser Stelle selten hilft
Die drei inneren Saboteure Schuldgefühl, Angst vor Ablehnung und Harmoniebedürfnis und warum gerade das Harmoniebedürfnis der teuerste ist
Warum du nicht schuld bist und trotzdem die Einzige, die die Richtung ändern kann, und weshalb diese Verantwortung das Gegenteil von Hilflosigkeit ist
Drei Reflexionsfragen und eine Aufgabe für diese Woche, mit der du deinem stärksten Saboteur einmal bewusst etwas entgegensetzt
Deine Einladung: Die Coachingwoche, aus der diese Serie entstanden ist, ist gerade vorbei. Wenn du die Aufzeichnungen haben möchtest, schreib mir einfach eine Mail an petra@petratrautwein.com, dann schicke ich dir den Zugang. Oder melde dich direkt hier an http://www.petratrautwein.com/smartkidscoachingwoche
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo zur vierten Folge der kleinen Serie zum Schulstart.
00:00:03: Ich sag dir gleich mal, das ist die unbequemste Folge!
00:00:07: Nicht weil ich dir ein schlechtes Gewissen machen will sondern weil wir heute auf was schauen, dass die meisten lieber nicht anschauen.
00:00:15: Was passiert wenn wir die Dinge einfach weiter laufen lassen?
00:00:39: Eine Mama hat mir vor einiger Zeit mal gesagt, so schlimm ist das gar nicht.
00:00:43: Wir kommen schon irgendwie klar nachdem wir diskutiert hatten über ihre Situation.
00:00:49: Ich habe sie gebeten mir einfach mal einen ganzen normalen Nachmittag zu beschreiben was da los ist bei ihr und ihren Kindern Und von dem Moment wo Ihr Sohn zur Tür reinkommt bis zum Abendessen.
00:01:01: und Sie hat angefangen zu erzählen ganz sachlich wer sagt was?
00:01:05: Wo hakt's?
00:01:05: wie geht es dann weiter?
00:01:07: Und irgendwann mit einem Satz es ist stehen geblieben und sagt, weißt du was mir gerade auffällt?
00:01:13: Ich kann dich gar nicht erinnern, wann wir das letzte mal zusammen gelacht haben.
00:01:18: Einfach so und ohne Grund!
00:01:21: Sie hat... Nicht geweint sie ist nicht zusammengebrochen.
00:01:24: So dramatisch war's dann nicht aber sie hat echt gesehen dass die ganze Zeit da etwas war.
00:01:30: Und genau darum gehts heute.
00:01:34: Wenn du jetzt also einen Tag hast, an dem du wenig Kraft hast dann hör die Folge vielleicht lieber morgen denn es wird ein bisschen ungemütlich und wenn du da bleist.
00:01:44: Es ist kein Vorwurf sondern du wirst am Ende genau das Gegenteil davon merken.
00:01:51: Ich fange mal nochmal an mit einem Satz den jede Mama so kennt.
00:01:54: Ah ja das geht schon vorbei.
00:01:56: Da müssen wir halt durch!
00:01:57: Das ist nur eine Phase.
00:02:00: Wenn er in die Pubertät kommt, wird es eh anders.
00:02:03: Wenn sie auf die weiterführende Schule wechselt, dann sortiert sich das nächste Jahr kommten andere Lehrkraft und dann wird's bestimmt besser.
00:02:11: Manchmal ist es richtig Kinder entwickeln, sich Phasen gehen vorbei – nicht jedes Thema braucht unbedingt immer eine Intervention!
00:02:19: Aber es gibt einen Unterschied zwischen Phasem und Mustern und der ist ganz schön wichtig.
00:02:24: Eine Phase geht wirklich vorbei, weil sie an einen Alter gebunden ist.
00:02:29: Ein Muster geht nicht vorbei – es verstärkt sich sogar mit der Zeit, weil es jeden Tag neu eingeübt wird!
00:02:37: Ein Bild macht das für mich immer ganz deutlich du stellst dir eine Wiese vor und jemand läuft einmal quer drüber.
00:02:44: Danach siehst Du fast nix ein bisschen umgeknickt des Gras.
00:02:47: Das stellt sich wieder auf Und man sieht fast gar nichts.
00:02:51: Wenn jetzt aber eine Person jeden Tag den gleichen Weg geht, dann siehst du nach zwei Wochen eine Spur, nach zwei Monaten einen Pfad und nach zwei Jahren vielleicht sogar schon ein festen Weg auf dem nix mehr wächst.
00:03:05: Irgendwann läuft niemand mehr über die Miese weil der Weg ja da ist und er ist bequem, er ist bekannt und er fragt nicht mehr nach.
00:03:13: Und genau so entstehen Familiendynamiken und Muster.
00:03:17: Der erste Nachmittag, an dem du genervt reagiert hast?
00:03:21: Er macht nichts.
00:03:22: Der zweite auch nicht!
00:03:24: Aber wenn ihr jetzt zum fünfundwürzten Mal so miteinander umgegangen seid, dann wächst er nicht mehr so schnell wieder krass an der Stelle und es verrückt er, ihr lauft beide diesen Weg – du und dein Kind.
00:03:38: Ihr wisst wie der Nachmittage ausgeht bevor er anfängt alle beider.
00:03:44: Ich beobachte das in fast jedem Gespräch.
00:03:47: Wenn ich frag, wie läuft's denn bei euch?
00:03:49: Dann kommen meistens die Eskalationen der Streit ums Handy, die Tränen bei den Hausaufgaben, dem Moment wo die Tür knallt.
00:03:56: Das sind die Dinge, die man sieht, die laut sind über die du vielleicht auch mit anderen redest.
00:04:03: Aber diese Eskalationen sind gar nicht das, was die Familie verändert.
00:04:07: Diese nur so eine Spitze!
00:04:09: Was eine Familie wirklich verändert ist viel behutsamer und leiser und liegt drunter.
00:04:15: Das wird langsam weniger ohne dass es einen Moment gibt an dem sie aufgehört hat zum Beispiel eben genau dieses Lachen.
00:04:24: Das hört nicht an einem Tag plötzlich auf.
00:04:26: Es wird seltener und irgendwann merkst du dass du dich nicht erinnern kannst, wann ihr das letzte Mal gelacht habt.
00:04:34: Oder Gespräche die nicht um Schule und Handy gehen?
00:04:38: Früher hat dein Kind dir von seinen Freunden erzählt – von einem Spiel oder einer Idee!
00:04:42: Und jetzt redet ihr über Hausaufgaben, Noten, Dames, Social Media... ...und wenn ihr nicht darüber redet, dann redet Ihr vielleicht ganz oft gar nicht miteinander….
00:04:54: Und auch das Gefühl auf der gleichen Seite zu stehen, dass geht nicht mit einem Knall verloren.
00:04:59: Das verschiebt sich so ein bisschen jeden Nachmittag bis ihr irgendwann nicht mehr nebeneinander steht sondern bis er euch dann gegenübersteht.
00:05:09: und das sind die Kosten über die niemand spricht weil es keine große Krise ist.
00:05:13: Es ist ein Alltag der immer ein bisschen ärmer wird!
00:05:24: Nicht was du ihm sagst, nicht was du ihn wünscht.
00:05:28: Was es aus den Nachmittagen mitnimmt die ihr gerade habt.
00:05:33: Ein Kind das jeden Tag erlebt dass lernen mit Anspannung zu tun hat lernt nicht Mathe Es lernt.
00:05:40: Ich bin jemand bei dem Mathe schwer ist.
00:05:43: ein kindes jeden tag Jemanden hat der ihm über die Schulter schaut lernt keine Selbstständigkeit Es lernt dagegen, ich weiß dass sich das alleine offenbar nicht schaffen kann.
00:05:55: Sonst wird sie ja nicht immer daneben sitzen.
00:05:59: Ein Kind ist ständig gefragt wird ob es schon angefangen hat?
00:06:02: Das lernt keine Verantwortung!
00:06:04: Es lernte.
00:06:05: jemand anderes denkt für mich Ich muss das gar nicht selber machen.
00:06:09: Und das ist der Teil, der mich dann beschäftigt.
00:06:12: Weil er so lang unsichtbar bleibt und viele Familien ihn einfach nicht bemerken und die Sätze über sich nimmt es Kind mit in die Ausbildung ins Studium und in den ersten Job – nicht nur bis zum nächsten Zeugnis!
00:06:26: Dann fängt alles wieder von vorne an.
00:06:29: Wenn wir gerade Überzeugnisse sprechen Eltern denken oft, die Noten würden schlechter weil das Kind zu wenig übt.
00:06:36: Eine Erfahrung ist ein bisschen anders.
00:06:38: Die Noten werden schlechter, weil die ganze Energie wo alles hingeht.
00:06:42: Weil ein Kind es jeden Nachmittag erlebt das Lernen Streit bedeutet lernt nicht besser.
00:06:48: Es lern sich vor dem Lernen zu schützen, weil es unangenehm ist.
00:06:52: Und dann fängt später an, zieht die Sache in die Länge.
00:06:56: Es vermeidet, es sagt nicht Bescheid wenn Tests oder Klausuren anstehen.
00:07:01: Das sieht von außen zwar aus wie Faulheit ist aber in Wahrheit ein Selbstschutzprogramm und deswegen ist mehr üben an der Stelle keine Lösung.
00:07:11: Du kannst ein Kind nicht gegen seinen eigenen Schutzmechanismus zum Lernen bringen du kannst nur den Grund für den Schutz wegnehmen und dann kann man's verändern.
00:07:21: Und jetzt kommt die Frage, wie im Mittelpunkt von der Folge heute steht.
00:07:41: Aber es gibt drei Dinge, die uns davon abhalten und das sind so.
00:07:45: innere Saboteure sag ich da gern dazu.
00:07:48: Die sind jetzt nicht böse sondern im Gegenteil sie sind alle entstanden um dich zu schützen.
00:07:55: Der erste Saboteur ist dein Schuldgefühl.
00:07:58: der klingt in etwa so wenn ich etwas veränder dann gebe ich zu dass es vorher falsch war und dann war alles was sich in den letzten Jahren gemacht habe ein Fehler und ich hab sehr ähnlich richtig drauf.
00:08:10: Das ist sehr menschlich und gleichzeitig ist es eine Falle, weil der Gedanke zwingt dich immer im Alten zu bleiben um dich selber nicht in Frage zu stellen.
00:08:21: Und der Gedange stimmt natürlich überhaupt nicht!
00:08:24: Du hast immer oder du arbeitest immer mit dem was du weißt.
00:08:28: Was Neues zu lernen macht nicht das alte falsch sondern du entwickelst dich weiter Und es macht den Weg, den du damals gesehen hast noch besser.
00:08:38: Du kannst ihn verändern und nochmal besser machen!
00:08:42: Der zweite Saboteur ist die Angst vor Ablehnung.
00:08:46: Da hast du ein bisschen Angst.
00:08:47: wenn du klarer bist könnte dein Kind vielleicht zauber auf dich sein.
00:08:50: Es mag dich nicht mehr so sehr und es wird sagen dass alle anderen Eltern viel cooler sind und nur du eine doofe Mama bist.
00:08:58: Ja?
00:08:58: Das kann passieren.
00:09:00: Kinder testen Grenzen, vor allem wenn sie neu sind – das ist ihr Job tatsächlich!
00:09:06: Aber es gibt einen Unterschied zwischen Sauer sein und sich nicht geliebt fühlen.
00:09:10: Kinder sind immer wieder sauer auf ihre Eltern und trotzdem fühlen sie sich sicher und geliebt... Wenn sie wirklich verunsichert sind, ist was ganz anderes.
00:09:20: Dann wissen Sie nicht, was gilt!
00:09:22: Wenn heute etwas erlaubt ist, was gestern verboten war, weil du gestern mehr Kraft hattest als heute dann ist das Verunsicherung und ganz wichtig.
00:09:32: Du musst kein Freund von deinem Kind sein.
00:09:34: Du bist die Mama oder der Papa und es ist ein ganz anderer Job.
00:09:39: Der dritte Saboteur ist Harmoniebedürfnis, der ist bei Mama sehr häufig.
00:09:44: Ich will einfach dass es so schön ist sagt dieses Stimmchen wir hatten schon Streit und jetzt lasse ich's einfach mal sonst wirds wieder so anstrengend!
00:09:53: Diese Stimme klingt ganz liebenswert aber er kostet unglaublich viel weil du den Konflikt von heute gegen den konflikt vom morgen tauscht und der von morgen ist viel größer weil dein Kind gelernt hat, dass meckern und bohren und immer wieder nachfragen sich lohnt.
00:10:11: Ich sag manchmal das die Harmonie, die du dir durch Nachgeben erkaufst nur geliehen ist und hast du sie mit Zinsen zurückzahlen musst!
00:10:22: Und jetzt geht es um etwas, was super, super wichtig ist.
00:10:25: Du bist nicht schuld an dem, was bei euch schwierig ist.
00:10:28: Das ist mir ganz wichtig und du hast natürlich diese Muster nicht erfunden.
00:10:33: Ganz viele davon hast du selber mitbekommen als Kind in deiner eigenen Kindheit.
00:10:37: andere sind vielleicht aus Erschöpfung entstanden.
00:10:40: Niemand hat dir je gezeigt wie Führung im Familienalltag geht und trotzdem sollst du's können!
00:10:52: Du bist nicht schuld und du bist gleichzeitig die Einzige, die die Richtung ändern kann.
00:10:59: Und es klingt jetzt vielleicht anstrengend ist es aber gar nicht.
00:11:02: Stell dir mal vor, wer andersrum stellt dir vor, es lädt wirklich an deinem Kind an der Schule, an der Lehrkraft, an den Genen?
00:11:09: Dann könntest du gar nichts tun und wärst echt hilflos!
00:11:13: Selbstverantwortung ist jetzt das Gegenteil von Hilflosigkeit weil selbst Verantwortung bedeutet ich habe einen Hebel.
00:11:20: Ich kann was machen.
00:11:22: Deswegen arbeite ich auch ganz oft mit den Mamas und gar nicht mit den Kindern, denn ein Kind kann seinen Nachmittag nicht verändern.
00:11:29: Du kannst es sehr wohl!
00:11:31: Du bist wirklich der
00:11:32: Hebel!".
00:11:33: Und ich gebe dir wieder drei Fragen für diese Woche mit.
00:11:36: Nimm mir mal einen Moment, wenn's ruhig ist – und überleg, was ist bei euch in den letzten Jahren leiser geworden?
00:11:43: Also nicht was ist schlimm sondern was fehlt
00:11:46: dir?!
00:11:48: Zweite Frage, wenn ihr so weitermacht wie es bisher.
00:11:51: Wie sehen eure Nachmittage in einem Jahr aus?
00:11:54: Nicht den Fünffjern sondern einfach nur in einem ja.
00:11:57: und die dritte Welche der drei Saboteure ist bei dir das stärkste des Schuldgefühl?
00:12:03: Die Angst vor Ablehnung oder das Harmoniebedürfnis?
00:12:07: Oder hast du je nach Situation alle drei.
00:12:11: Die Antwort ist nicht angenehm, das habe ich dir schon gesagt und damit kommen wir zu deiner Aufgabe.
00:12:17: Du machst diese Woche mal was, was dein stärkster Saboteur normalerweise verhindert – wenn es das Harmoniebedürfnis ist, hältst du eine Grenze obwohl's unbequem ist.
00:12:28: ein einziges Mal!
00:12:30: Wenn es bei dir Angst vor Ablehnung ist dann sagst du einmal nein und bleibst dabei auch wenn dein Kind dann sauer mit dir is'.
00:12:38: Und wenn es das Schuldgefühl ist, sagst du einmal laut dass du ab jetzt was anders machst.
00:12:44: Du sagst es vor deinem Kind, dass du dazugelernt hast und das ist super, wenn dein Kind das sieht!
00:12:50: Das ist nämlich gleichzeitig die Vorbildfunktion, dass es das auch machen kann.
00:12:55: Dann beobachte mal was passiert bei deinem kind und bei dir?
00:13:00: Meistens ist es ganz überraschend und viel weniger schlimm als du gedacht hast denn dein Saboteur Der hat ja jahrelang was vorhergesagt, was dann gar nicht so eintritt.
00:13:15: Und wenn es jetzt gerade ein bisschen schwer ist, dann möchte ich dir zum Schluss noch mitgeben... Du hast diese Folge bisher hergehört und es sagt was über dich.
00:13:24: Es wäre viel bequemer gewesen auszumachen, du hast hingeguckt und hinschauen ist der einzige Ausgangspunkt den's gibt.
00:13:32: also gratuliert dir und sei stolz auf dich!
00:13:36: Du musst die Woche nichts Großartiges verändern.
00:13:39: Du darfst einfach nur wissen wohin du willst und der Rest kommt an Schritt für Schritt.
00:13:45: Wenn dichs berührt hat, habe ich wieder die Einladung in den Coachingwoche aus der D-Serie entstanden ist und wo wir ganz intensiv mit den Teilnehmerinnen gearbeitet haben.
00:13:55: Und wenn du magst dann schicke ich dir die Aufzeichnung.
00:13:59: Schreib meine Mail an Petra et Petra Trautwand.com Oder trag dich unten über den Link in den Show Notes ein, dann bekommst du die Aufzeichnungen.
00:14:09: Und nächste Folge wird wieder ein bisschen angenehmer – das verspreche ich dir!
00:14:13: Denn da geht's darum wie kannst Du ruhig und klar führen ohne dass Du hart wirst?
00:14:19: Also sei liebevoll mit Dir ganz besonders heute!
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