Warum dein Kind nicht macht, was du sagst (und was das mit deinen Eltern zu tun hat)
Shownotes
„Warum macht er einfach nicht, was ich sage? Ich habe das früher doch auch gemacht.“ Diese Frage höre ich in vielen Gesprächen mit Mamas, und in dieser Folge bekommt sie eine ehrliche Antwort, die bei deinen eigenen Eltern beginnt. Ich zeige dir, warum die Autorität von früher heute nicht mehr trägt, was auf dem Weg zur bedürfnisorientierten Erziehung verloren gegangen ist und warum dein Kind deinen inneren Zustand viel deutlicher spürt als deine Worte. Du bekommst einen Schritt mit, der drei Sekunden dauert, und eine Aufgabe für diese Woche, mit der du vom Reagieren ins Führen kommst.
Du erfährst heute:
Warum die Erziehung deiner Eltern nach außen funktioniert hat und was sie die Kinder damals gekostet hat
Was Herbert Renz-Polster über Autorität in der bedürfnisorientierten Erziehung sagt und was Kindern dabei gefehlt hat: Führung, die ohne Kontrolle, Strenge und Strafen auskommt
Warum dein Kind anfängt zu testen, wenn du innerlich wackelst, und welche Frage sein Nervensystem dabei stellt
Warum du alle Bücher verstanden haben kannst und im vierten Konflikt des Tages trotzdem alles weg ist
Wie das Bild vom Elefanten und dem Reiter aus Folge 1 erklärt, warum bisher nichts lange gehalten hat
Die drei Gedanken, die fast jeder Mutter an dieser Stelle kommen, und was eine ehrliche Rechnung zu „Ich habe doch keine Zeit“ zeigt
Die zwei Fragen, die du dir stellst, bevor du in die nächste Situation mit Handy oder Hausaufgaben gehst
Warum du vorher in Ruhe entscheidest, was gilt, damit du im Moment selbst nur noch stehen musst
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Transkript anzeigen
00:00:00: In der heutigen Podcast-Folge geht es um eine Frage, die sich ganz viele Mamas stellen.
00:00:04: Warum macht er oder sie nicht einfach was ich sage?
00:00:08: Ich habe doch früher auch gemacht das meine Eltern von mir wollen!
00:00:12: Genau um diese Frage geht es heute und ich sag dir gleich – Die Antwort hat mit deinen eigenen Eltern zu tun.
00:00:38: Wenn ich Mamas im Gespräch habe und sie mir diesen Satz sagen, warum macht er oder sie denn nicht einfach was sich sage?
00:00:46: Dann klingt dieser Satz nicht gemein.
00:00:49: Sondern traglos.
00:00:51: Sie wissen einfach nicht mehr, wie sie ihre Kinder dazu bringen sollen das zu machen was sie gerne von ihnen hätten.
00:00:58: und es sind ja keine Dinge die irgendwie außergewöhnlich unspektakulär sind sondern ganz normale Hausaufgaben machen Handy weglegen mithelfen im Haushalt usw.
00:01:08: Willkommen zur fünften Folge von dieser kleinen Serie zum Schulstart, der jetzt auch schon eine ganze Weile zurückliegt aber wir sind trotzdem immer noch mittendrin.
00:01:18: Die letzte Folge war sehr unbequem.
00:01:20: heute wird es wieder ein bisschen leichter das habe ich dir versprochen.
00:01:23: und trotzdem gehen wir tief heute denn jetzt kommt der Teil der bei den meisten Müttern ganz ganz viel löst.
00:01:32: fangen die mal bei euren Eltern an!
00:01:39: sehr oft auch härter und es hat funktioniert, zumindest mal nach außen.
00:01:45: Weil Kinder damals gelernt haben wenn ich nicht gehorche gibt es Konsequenzen die wehtun.
00:01:52: Das war also eine Erziehung die mit Angst gearbeitet hat Nicht immer mit ganz lauter direkter Angst Manchmal mit leiser Angst Mit einem Blick Mit Schweigen.
00:02:05: Jetzt bin aber enttäuscht von dir Und ihr habt entschieden für eure Kinder, so möchte ich es nicht machen.
00:02:12: So möchte ich nicht mit meinem Kind umgehen weil das fühlt sich einfach nicht gut an und es ist genau richtig.
00:02:20: und es erfordert natürlich auch ein bisschen Mut, weil ihr wollt eure Kinder sehen du möchtest die Bedürfnisse deines Kindes ernst nehmen und das ist eine der besten Entwicklungen die es in modernen Eltern Generation gegeben hat.
00:02:36: Dann ist aber was passiert, was niemand so richtig kommen gesehen hat.
00:02:41: Es kam eine ganze Bewegung bedürfnisorientiert bindungsorientiert achtsam auf Augenhöhe erziehen.
00:02:48: das waren ein bisschen die Schlagwerte und haben sich zuerst ja auch mal super toll angehört.
00:02:52: Und viele von uns viele von euch haben es aufgesaugt weil sie sich einfach richtig anfühlt Weil du gespürt hast.
00:03:00: Ja genau so möchte ich das mit Herz mit Verbindung.
00:03:05: Herbert Renz Polster ist einer der bekanntesten Kinderärzte im deutschsprachigen Raum, hat auch viele Bücher geschrieben und jahrelang stand er selbst für diesen Ansatz!
00:03:15: Und in einem seiner letzten Bücher hat er was benannt, was ich super, super ehrlich finde... Und was mir total logisch erscheint, viele Eltern haben genau beim Thema Autorität das Gefühl mit bedürfnisorientierter Erziehung nicht weiterzukommen.
00:03:32: Weil wenn du da stehst auf Augenhöhe und mit Respekt und liebevoll und dein Kind sagt einfach nein!
00:03:37: Was machst denn du dann?
00:03:40: Und trotzdem war der Ansatz richtig, beim Bedürfnis orientierten und Beziehungsorientierten erziehen.
00:03:46: Aber es ist dabei was verloren gegangen das Kinder wirklich wirklich brauchen.
00:03:52: Führung nämlich!
00:03:54: Ich meine jetzt nicht autoritäre Führungen ich meine Nichtkontrolle.
00:03:58: Ich meine auch nicht Stränge oder Strafen oder Disziplin im Sinne unserer Eltern.
00:04:07: Menschen brauchen, vor allem Eltern braucht die innerlich wissen wohin es geht.
00:04:14: Ich möchte dir dazu eine kleine Szene erzählen, die dir vielleicht bekannt vorkommt.
00:04:20: Kind kommt nach Hause, wirft die Tasche in die Ecke und greift sofort zum Handy.
00:04:25: Du sagst mach du bitte erst die Hausaufgaben bevor du ans Handy gehst.
00:04:30: Und dann schaust du!
00:04:32: Du hoffst das es klappt?
00:04:34: Du willst keinen Streit.
00:04:36: Du hattest heute schon genug um die Ohren und auch im Job war es vielleicht anstrengend.
00:04:41: Und innerlich fragst du dich schon, fange ich jetzt wieder einen Kampf an?
00:04:46: Weil das wird eh nix werden!
00:04:48: Und genau das spürt dein Kind – nicht deine Worte sondern deinen Zustand.
00:04:54: Und weil es eben spürts, dass du nicht innerlich sicher bist, fängt es an zu testen ob die Grenzen auch wirklich funktionieren Und zwar nicht weil es böse ist, sondern weil sein Nervensystem ganz einfach wissen möchte.
00:05:09: Ist hier jemand der das halten kann?
00:05:12: Diesen Raum diese Grenze, diese Abmachung?
00:05:15: oder muss ich selber schauen Ich des Kind was gilt jetzt und was gilt nicht?
00:05:21: Wenn du wackelst als Elternteil dann drückt es stärker um das auszuprobieren und wenn Du innerlich stehst und klar bist und bei dir bist, dann kann sich dein Kind entspannen.
00:05:34: Und das ist gar nicht mal Erziehungstheorie sondern wieder Neurobiologie, ne?
00:05:39: Und damit sind wir bei der Antwort auf die Frage, die wir am Anfang der Folge schon einmal gestellt haben.
00:05:44: Eure Eltern haben aus Autorität herausgeführt und die Kinder haben aus Angst gehoicht.
00:05:52: Das System hat funktioniert ja... Aber es hat ganz viel gekostet.
00:05:57: Wir haben nämlich als Kinder damals gelernt, ich gehorche damit nicht Schlimmes passiert und deine Kinder die brauchen das nicht zu lernen, sie sollen das nicht lernen!
00:06:08: Ihr gebt Sicherheit ihr gebt Verbindung Das Recht Nein Zu sagen Und eine eigene Meinung zu haben und Es ist uns Eltern Ganz Ganz Wichtig.
00:06:20: Aber jetzt stehen unsere Kinder damit dieser Freiheit und warten sozusagen darauf, dass sie jemand trotzdem klar führt.
00:06:28: Und zwar nicht aus Angst sondern aus Klarheit heraus – das ist ein riesengroßer Unterschied!
00:06:34: Ihr könnt nicht mit der Autorität aus dem letzten Jahrhundert führen und es ist richtig gut so.
00:06:40: Aber ihr müsst das neue Modell verstehen und diese neue Art der liebevollen Frührung beherrschen.
00:06:47: Nicht nur verstehen, sondern wirklich beherrschen.
00:06:51: Und jetzt möchte ich dir was sagen, was ich wirklich ernst meine auch wenn es meiner eigenen Arbeit manchmal widerspricht!
00:06:59: Du kannst dieses Thema lesen Renzpolster Jesper Jul alle Bücher die es gibt und du wirst verstehen, du werst nicken, du streichst dich vielleicht sogar stellen im Buch an und willst ja nochmal drüber schauen?
00:07:11: Und dann kommt dein Kind mit dem Handy und du bist müde Und ist der vierte Konflikt an diesem Tag und alles ist weg.
00:07:20: Das ist eben kein Versagen, sondern das ist wenn du was ausprobierst und weiterlernst aber nicht den richtigen Rahmen dafür hast.
00:07:28: Innere Führung entsteht nicht dadurch dass du etwas verstehst, sondern dadurch dass Du es wirklich tust und es wiederholst in echten Momenten mit Rückmeldungen über die Zeit!
00:07:41: Und bevor ich dir jetzt zeige, wie sich das anfühlt.
00:07:44: Wenn es wirklich funktioniert möchte ich über drei Gedanken mit ihr sprechen.
00:07:49: Sie kommen fast jeder Mama an der Stelle und ich kenne sie alle drei sehr gut.
00:07:55: Der erste Gedanke ist Ich habe doch schon so viel probiert.
00:08:00: Das ist ein super häufiger Gedanke und er ist wirklich berechtigt, weil ihr da draußen die meine Podcast hören, die mit mir in Workshops in meinen Newsletter lesen.
00:08:09: Er habt wirklich viel probiert!
00:08:12: Ihr habt Bücher gelesen, Kurse gemacht, Nachhilfe vielleicht organisiert, Medienverträge aufgesetzt, Belohnungssysteme ausprobierten... Und jetzt sitzt du heute hier, weil sich nichts grundsätzlich verändert hat.
00:08:28: Erinnerst du dich an die erste Folge dieser Serie, an den Elefanten und den Reiter?
00:08:33: Wenn du es nicht gehört hast, solltest das unbedingt machen bevor du weiterhörst.
00:08:37: Weil sonst wird es nicht klar.
00:08:39: ja!
00:08:40: Alles was du bisher probiert hast ist eben beim Reiter angekommen Die Bücher, die tipps die Kurse.
00:08:47: Der Reiter hat alles aufgenommen unverstanden Aber im Moment der Wahrheit am Schreibtisch.
00:08:54: wenn dein Kind weint und müdet is Wenn du müde und erschöpft bist, wenn du nur noch denkst, wann wirkt das endlich alles auf?
00:09:03: Dann übernimmt der Elefant.
00:09:06: Weil dein Nervensystem überlastet ist, fällst du zurück in die alten Muster!
00:09:11: Der kennt des Neue nicht – er kennt nur das alte Muster Und es macht gibt ihm Sicherheit und er weiß dass er daran nichts stärkt und deswegen geht ihr da wieder rein.
00:09:23: Deswegen hat aber das was Du je vorgenommen hast nicht gehalten Nicht weil du was falsch gemacht hast, sondern weil du in dem Reiter gearbeitet hast.
00:09:34: Während der Elefant bei dir noch die Entscheidungen trifft, weil dein Nervensystem noch nicht so weit ist dass der Reiter wirklich die Führung übernehmen kann.
00:09:44: und der Elefanter lernt eben anders.
00:09:46: Der lernt durch Wiederholung im echten Situationen und über die Zeit bis das neue so vertrautes wie das alte.
00:09:55: dann übernimmt er Und du musst dich nicht mehr erinnern, du machst das Neue dann genauso einfach wie du jetzt das Alte machst.
00:10:02: Aber es ist halt ein Weg dahin und da müssen wir relativ lange dafür üben und immer wieder wiederholen Situationen uns vorstellen und immer weiter reingehen an uns arbeiten.
00:10:15: der zweite Gedanke den Du vielleicht hast ich habe doch keine Zeit so was zu machen Und den verstehe ich total gut.
00:10:22: Du bist Mama, vielleicht arbeitest du?
00:10:24: Der Tag hat vierundzwanzig Stunden von denen zwanzig verplant sind mit Job, mit Kindern, mit Familie, mit der Beziehung, vielleicht mit deinen Eltern, mit Freundschaftssport und was wir noch alles auf unserer Liste stehen haben.
00:10:37: Aber lass uns mal ganz kurz ganz ehrlich rechnen Wie lange dauern die Hausaufgaben bei euch jetzt gerade?
00:10:46: Wie viele Diskussionen führt ihr in der Woche über Schule und Handy?
00:10:50: Und wie lange brauchst du danach jedes Mal, um wieder herunterzukommen – um wieder bei dir zu sein.
00:10:56: Um wieder ruhig zu sein!
00:10:59: In den meisten Familien sind es mehrere Stunden jede Woche.
00:11:04: Mehr als eine Stunde jeden Tag schonmal ganz sicher.
00:11:07: Und jetzt die Frage, die ganz unangenehm ist wenn Du nix veränderst.
00:11:12: Wie viele Jahre wirst Du diese Stunden noch
00:11:14: investieren?!
00:11:16: Drei Jahre, fünf Jahre, acht Jahre gelangt dein Kind in die Schule.
00:11:19: Wobei?
00:11:20: damit hört es noch gar nicht auf.
00:11:22: auch wenn die Kinder größer werden ist es vielleicht nicht mehr das Thema Hausaufgaben aber die klare Führung und die Klarheit brauchst du trotzdem wenn du mit deiner größerem Kindern eine gute Beziehung fügeln würchtest.
00:11:35: Es geht jetzt also da nicht darum dass du neue Zeit findest sondern es geht darum wohin deine Zeit gerade hingeht und ob du das nicht verändern kannst.
00:11:46: Der dritte Gedanke bei uns ist alles anders, bei uns es alles schlimmer.
00:11:52: Mein Kind ist zu alt da geht vielleicht nichts mehr.
00:11:55: mein Kind ist so jung das versteht's noch nicht.
00:11:58: meins ist besonders stur.
00:11:59: Bei uns ist die Lage sehr angespannt.
00:12:03: all das kann stimmen Und ich könnte dir jetzt noch fünfzig weitere Abomente anführen und es ändert aber trotzdem nix.
00:12:11: Denn es geht hier nicht um eine Methode, die zufällig zu deinem Kind passen muss sondern es geht um dich.
00:12:18: Du bist diejenige, die die Haltung und den Ton bei euch Zuhause in der Familie setzt jeden Nachmittag In jeder Situation ob du willst oder nicht Der Papa natürlich auch aber meistens ist sehr größer Anteil Bei den Mamas Und deswegen ist es auch ziemlich egal, ob dein Kind sechs oder sechzehn ist.
00:12:39: Ob es laut wird und er sich zurückzieht oder ob's wütend wird.
00:12:43: Wenn du dich veränderst verändert sich das System um dich herum.
00:12:49: Und dann verstehe mich bitte richtig an dir liegt das nicht!
00:12:54: Du bist nicht schuld an dem was gerade schwierig ist aber du machst alles möglich.
00:13:00: Du hast es in der Hand, du bist der Hebel Und das ist deine Machtposition.
00:13:05: Wenn du sagst, ich bin schuld an dem was gerade schwierig ist, dann mach dich diese Gedanken klein und hilflos – um.
00:13:10: Gott sei Dank stimmt er ja nicht!
00:13:13: Wenn du denkst, Ich hab's in der Hand?
00:13:14: Ich kann alles möglich machen.
00:13:16: Ich bin der Hebel der Veränderungen unserer Familie.
00:13:19: Dann wirst Du Handlungssee.
00:13:23: Jetzt möchte ich Dir gerne noch erzählen wie sich das anfühlt wenn das neue Muster oder die neue Haltung dieser Klarheit wirklich sitzt.
00:13:32: Stell dir den gleichen Moment vor wie vor hieinhalb, sieben des Handy.
00:13:36: Du bist müde dein Kind schaut mich auf und legt das Handy nicht weg.
00:13:40: Aber diesmal merkst du es einen Arten zu früher Und du weißt was gerade da passiert?
00:13:47: Du realisierst Was da grade abläuft in dir In deinen kind und zwischen euch.
00:13:55: Und weil du genau das bei ist musst du nicht mehr kämpfen.
00:13:59: Du kannst ruhig bleiben.
00:14:01: Klar, vielleicht einen Satz sah und ein Kind spürt.
00:14:06: da ist jemand der weiß was er tut.
00:14:09: Es spürte es gesehen wird und es fühlt sich sicher bei dir!
00:14:13: Es fühlt dass diese Grenze gilt Und du hast danach kein Schuldgefühl.
00:14:19: Du fällst nicht mehr erschöpft ins Bett mit dem Gedanken warum klappt das eigentlich bei uns nie?
00:14:26: Es ist einfach am Abend, der gut ausgeht Und es ist nur ein Abend.
00:14:32: Es sind ganz viele Abende, vielleicht sogar alle Abende bei euch in der Familie.
00:14:39: Genau das beschreiben wir die Teilnehmerinnen der Academy oder meine Kurschenkundinnen mit denen ich nicht länger arbeite.
00:14:47: Nicht als große Erleuchtung kommt dieser Moment sondern ganz leise!
00:14:51: Es ist einfach ruhiger geworden.
00:14:53: Ich bin ruhiger geborgen.
00:14:55: Die Tanja hat mal zu mir gesagt, ich habe gar nicht gemerkt dass wir seit drei Monaten nicht mehr wegen der Hausaufgaben gestritten haben.
00:15:02: Genau solche Dinge passieren.
00:15:06: Und jetzt möchte ich dir für diese Woche einen Schritt mitgeben.
00:15:09: Kein Zehn Punkte planen?
00:15:11: Ein Moment!
00:15:12: Ich bin nämlich der Ansicht das wenn wir immer den nächsten Schritt angehen und zwar diesen einen der uns wirklich ein Stück weiter bringt besser funktioniert, als wenn wir zehn Punkte Pläne und große Strategien uns in Angriff nehmen.
00:15:28: Also der eine Schritt!
00:15:30: Bevor du das nächste Mal in so ne Situation reingehst des Handy die Hausaufgaben der Widerstand Du weißt ja, wenn du das Thema ansprichst was da jetzt kommt Halte bitte eine Sekunde inne Atme tief durch vielleicht sogar drei mal Und frag dich zwei Dinge.
00:15:49: Erstens weiß ich gerade, was hier gilt.
00:15:53: Bin ich wirklich angekommen mit dem, was ich möchte?
00:15:57: Und da komme ich noch aus dem letzten Termin und bin mit meinen Gedanken noch gar nicht bei meinem Kindl in dieser Situation hier und jetzt also bist du präsent!
00:16:09: Und das zweite – das ist noch ein bisschen ehrlicher Lebe ich das, was ich von meinem Kind erwarte?
00:16:15: Also wenn ich sage leg bitte das Handy weg.
00:16:17: Wie oft bin ich am Handy?
00:16:19: kann ich so einfach weglänge?
00:16:21: oder spätelt mein Kind mir da vielleicht gerade ein Verhalten dass sich von mir selber ganz gut kenne?
00:16:27: und Das ist wieder keine Schuldzuweisung sondern der erste Schritt von innerer Führung Und er dauert drei Sekunden ungefähr.
00:16:37: Die Zeit hast du ganz bestellt Und damit kommen wir zur Aufgabe für diese Woche.
00:16:44: Such dir eine Situation aus, bei der es bei euch regelmäßig hackt!
00:16:50: Nur eine Einzige, die mit dem Handy, den mit den Ausaufgaben, die abends zum Einschlafen oder zum ins Bett gehen und entscheide bevor die Situation kommt was jetzt für dich gilt und was dir wichtig ist nicht mittendrin.
00:17:05: vorher macht ihr klar was du Jetzt möchtest.
00:17:09: Ganz in Ruhe, wenn dein Kopf klar
00:17:12: ist.".
00:17:13: Denn das ist genau der Unterschied zwischen Führen und Reagieren!
00:17:16: Ich gehe rein mit einer klaren Vorstellung was jetzt passieren soll.
00:17:20: Wer mittendrin entscheidet, entscheidet meistens mit einem leeren Akku.
00:17:25: Wer vorher entscheidet muss im Moment selbst dann nur noch des Halten was er sich vorgenommen hat.
00:17:32: Und jetzt beobachte mal wie dein Kind reagiert, wenn du innerlich schon weißt wohin es für euch gehen soll.
00:17:39: Innere Führung ist eine Fähigkeit und Fähigkeiten lernt man nicht an einem Abend.
00:17:45: und deswegen gibt's eben genau die Ausbildung zum Smart-Kids-Punch in der Akademie.
00:17:50: Acht Monate, sechs Module live mit mir in einer kleinen Gruppe ungefähr zwei Stunden in der Woche.
00:17:57: Neben Job und Familie ist das für jede, die es wirklich möchte auf machbar.
00:18:02: Und ich sage ganz bewusst Ausbildung und nicht Kurs, weil du dort nicht Wissen konsumierst.
00:18:08: Du trainierst was mit echten Situationen aus deinem eigenen Alltag?
00:18:12: Mit Rückmeldungen?
00:18:14: Mit jemandem der genau hinschaut?
00:18:16: Solange das Neue genauso vertraut ist wie das Alte... ...und ein Elefant genau das neue übernehmen kann!
00:18:26: Was du dann aufbaust sind vor allem vier Dinge Erstens, dein Kind bekommt eine Struktur fürs Lernen die zu ihm passt.
00:18:33: Es weiß wie es lernt und es braucht dich nicht mehr für jeden Schritt.
00:18:38: Zweitens du richtest deinen Mindset aus – Du kennst deine Trigger!
00:18:42: Du weißt wann's bei dir kippt Und niemand kann dich mehr ins Drama ziehen Nicht dein Kind, nicht dein Mann, nicht die Lehrerin am Telefon und auch nicht dein Chef im Büro.
00:18:54: Viertens Dein Kind wird selbst bemusst weil du es bist.
00:18:57: Kinder übernehmen wieder nicht was wir sagen, sondern sie übernehmen wie wir selber über uns denken.
00:19:03: Und da ist es bei den meisten Mama so dass auch noch ein bisschen Luft nach oben ist und natürlich wird euer Familienleben funktionieren tragfähig nicht perfekt.
00:19:16: ihr redet miteinander und nicht nur über die Schule ihr lacht miteinander und ihr habt Spaß.
00:19:22: Dazu natürlich das Thema Medien.
00:19:24: Damit beginnen wir, weil es bei den meisten Familien tatsächlich die Wurzel ist an der wir das ganze Thema angehen wollen und darüber spreche ich in der nächsten Podcastfolge nächste Woche nochmal ausführlich.
00:19:39: Frauen!
00:19:40: Erzählen mir dann, wenn sie für sich losgegangen sind mit mir in der Academy.
00:19:44: Dass Sie irgendwann Ihren Mann und ihre Kinder gar nicht mehr darum bitten müssen was zu übernehmen oder im Beitrag zu leisten?
00:19:51: Die machen das ganz von alleine!
00:19:53: Und sie machen es voll verantwortlich und nicht weil sie einer Mama einen gefallenen Mal tun wollen und mal unterstützen wollen.
00:20:01: Du musst dich da nicht mehr kümmern und es ist sehr große Unterschied.
00:20:05: ja die Aufgabe ist nicht mehr in deinem Kopf.
00:20:11: Wenn du jetzt genau wissen möchtest, ob das für dich passt, dann sag ich dir noch kurz wie es ablaufen kann.
00:20:17: Weil bei mir gibt's keinen Kauf-Button!
00:20:19: Wir sprechen immer erst mal miteinander.
00:20:21: Dreißig Minuten nur wir beide... Das ist ein kostenfreies Gespräch wo wir schauen Ist das was für dich?
00:20:28: Kommst Du mit Deinen anliegen des was Du verändern möchtes in dieser Academy weiter.
00:20:33: Da schauen wir auf Deine Situation, Deine Ziele und danach sage ich Dir ganz ehrlich Ob das zu Dir passt oder nicht.
00:20:40: Ich sehe in so einem Gespräch relativ schnell Wurans bei euch hakt.
00:20:45: Es ist meine große Stärke.
00:20:47: aus der Erfahrung von über zehn Jahren Coaching heraus natürlich auch, ne?
00:20:51: Nach vielen Jahren und vielen Familien erkenne ich einfach Muster!
00:20:56: Und allein das zu erfahren ist schon ganz, ganz wertvoll.
00:20:59: und viele Mamas sagen mir hinterher dass sich in diesem Gespräch schon viel verschoben hat – ganz unabhängig davon ob sie dann in die Ausbildung kommen sind oder nicht.
00:21:10: Also wir schauen welche Situation dich beschäftigt, was du probiert hast und dann sage ich dir ehrlich wie ich dich sehe.
00:21:17: Auch wenn es so ist dass es nicht passt!
00:21:20: Ich kläre mit dir die Situation nicht.
00:21:22: verkaufe dir nix denn Link zum Terminkalender findest Du unten in den Show Notes Und wenn Dir ein Termin am Wochenende lieber ist dann schreib mir eine Nachricht an PetraetPedratRotweil.com.
00:21:34: auch das kriegen wir geregelt.
00:21:36: Und falls du erst mal in Ruhe schauen möchtest, die Aufzeichnung der Coaching Woche schicke ich dir gerne zu.
00:21:42: Da gehe ich in diese Themen nochmal tiefer mit den Teilnehmerinnen rein!
00:21:46: Mit Ihren Fragen, Ihren Situationen.
00:21:48: auch dafür kannst du mir eine Mail schreiben oder mit dem Link dich direkt anmelden.
00:21:55: In der nächsten Folge schließen wir die Serie dann ab und zwar mit dem Thema, das bei den meisten Familien erklärt warum bisher nichts gehalten oder funktioniert hat.
00:22:05: Es kommt um die Medien!
00:22:07: Und zwar nicht darum wie für Minuten Medienzeit erlaubt sind – diese Frage ist die falsche Richtung.
00:22:14: Ich gehe das Medienthema ganz anders an.
00:22:17: Bis dahin seid liebevoll mit dir und entscheide diese Woche genau Einmal bevor die Situation eskaliert.
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