Warum Du alles fünfmal sagen musst und wie Dein Kind schon beim ersten Mal anfängt

Shownotes

Du sagst „Leg das Handy weg“, Dein Kind sagt „Gleich“, und wenige Minuten später diskutiert Ihr über gestern, über die Uhrzeit und über alles außer den Hausaufgaben. In dieser Folge schaue ich mit Dir darauf, warum Dein Kind anders reagiert, als Du damals auf Deine Eltern reagiert hast, und warum bei vielen liebevollen Müttern aus Augenhöhe ein ständiges Erklären geworden ist. Du bekommst vier einfache Sätze an die Hand, mit denen Du klar bleibst und Dein Kind trotzdem siehst.

Du erfährst heute:

Warum Gehorsam früher oft funktioniert hat und welchen Preis die Beziehung dafür gezahlt hat

Wie aus dem Wunsch nach Augenhöhe der Gedanke werden kann, jede Entscheidung so lange erklären zu müssen, bis Dein Kind sie einsieht

Warum Dein Kind Verbindung braucht und gleichzeitig Dich als Erwachsene, die weiß, was gilt

Welche zwei Fragen Du Dir stellen kannst, bevor Du die nächste Aufforderung aussprichst

Was „einmal sagen“ im Familienalltag wirklich bedeutet und warum es einen Unterschied macht, ob Du aus der Küche rufst oder zu Deinem Kind hingehst

Wie klare, kleine Aufforderungen Deinem Kind den Anfang erleichtern

Wie Du die Gefühle Deines Kindes ernst nimmst, ohne die Entscheidung jedes Mal neu zu verhandeln

Die vier Sätze für den Moment nach dem „Gleich“: Ansage, Verständnis, Deine Sorge und ein klarer Wunsch

Wenn Du verstehen möchtest, was Dich genau in diesem Moment aus Deiner Klarheit bringt, buch Dir ein Potenzialgespräch mit mir: https://petratrautwein.com/termine/#termin

Transkript anzeigen

00:00:01: Warum muss ich eigentlich alles fünfmal sagen?

00:00:04: Wenn du dir diese Frage immer wieder stellst und dir dann auch noch überlegst, warum du früher eigentlich immer gemacht hast was deine Eltern wollten.

00:00:12: Und es mit deinen Kindern heute so schwierig ist, dann ist diese Folge heute für dich!

00:00:36: Vielleicht hörst du diesen Satz gerade in deinem Kopf.

00:00:39: Genau im Tonfall, indem dein Kind insagt und vielleicht spürst du auch schon was dann in dir passiert?

00:00:45: Du sagst leg das Handy weg und dein Kind sagt gleich!

00:00:52: Fünf Minuten später steht ihr immer noch da und diskutiert über den richtigen Zeitpunkt für die Hausaufgaben.

00:00:58: Und wenn du ehrlich bist, weißt Du in diesem Moment selbst nicht mehr ganz so genau wie Ihr da immer wieder hineingeratet.

00:01:05: Denn eigentlich wolltest Du doch nur das.

00:01:07: dann klingt das Handy weglegt und das Heft zur Hand nimmt!

00:01:13: Meistens abends, wenn der Tag dann vorbei ist und es irgendwann ruhiger wird.

00:01:18: Dann kommt so eine Frage die ganz viele Mamas und ich selber auch kennen.

00:01:23: Ich habe sie mir endlos gestellt.

00:01:25: Ich hab doch immer gemacht das meine Eltern wollten zumindest meistens.

00:01:30: warum macht mein Kind einfach nie was ich sage?

00:01:36: Wir schauen heute gemeinsam darauf, warum dein Kind anders reagiert als du damals reagiert hast und wie du da hinkommen kannst dass du deine Ansagen nicht fünf mal wiederholen musst.

00:01:49: Und du bekommst von mir vier Sätze die dir genau in diesem Moment helfen klar zu bleiben und dein Kind aber trotzdem zu sehen und liebevoll sein!

00:02:00: Lass uns zuerst mal am Anfang bitte einen Schritt zurückgehen, zu der Frage die ich eben gestellt habe.

00:02:05: Ich hab doch auch gemacht was meine Eltern wollten.

00:02:08: Klammer auf in den meisten Fällen, klammer zu!

00:02:11: Es stimmt bei ganz vielen von uns und es lohnt sich wirklich mal ehrlich hinzuschauen warum das so war Viele von uns haben früher gemacht, was ihre Eltern sagten.

00:02:22: Weil sie die Konsequenzen gefürchtet haben.

00:02:25: Manchmal wurde man bestraft und hatte deswegen Angst.

00:02:28: Vielleicht erinnerst du dich an den Moment wo du schon am Thronfall deiner Mama oder deines Papas gehört hast dass es jetzt besser ist einfach zu machen was verlangt wird?

00:02:38: Dieser Druck hat nach außen funktioniert!

00:02:41: Du hast die Hausaufgaben gemacht, du hast ein Zimmer aufgeräumt und Fernseher ausgeschaltet.

00:02:47: Aber dieser Druck hat natürlich einen Preis und den spüren viele von uns bis heute.

00:02:55: In diesen Familien, in unseren Familien war die Beziehung zwischen Eltern und Kinder vor Angst geprägt und Liebe und Vertrauen hatten es wirklich, wirklich schwer da irgendwie durchzuträngen.

00:03:07: Und auch wenn du jetzt nicht vor Angst gezittert hast, hast du doch gedacht oh ich mache jetzt lieber was der Papa oder die Mama sagt und genau das ist letztendlich Angst.

00:03:17: Und dann bist du selber Mama geworden und irgendwann hast du dir gesagt, so möchte ich mein Kind auf gar keinen Fall erzielen.

00:03:25: Du wolltest zuhören, du wolltest seine Bedürfnisse sehen, du wolltest dass es sich bei dir sicher fühlt und ihm auf Augenhöhe

00:03:34: begegnen.".

00:03:35: Und ich möchte ihr an der Stelle ganz klar sagen das ist superso!

00:03:39: Genau so ist es richtig.

00:03:41: Der Entschluss ist was ganz, ganz wertvolles und natürlich ist das ein großer Schritt gerade wenn du anders aufgewachsen bist.

00:03:50: Und in meiner Arbeit mit ganz vielen Mamas, hunderten von Mamas habe ich auch immer wieder erlebt wie aus diesem Wunsch liebevoller zu erziehen als die eigenen Eltern dann ein Ringen wurde um zwar um die einfachsten Dinge ums Handy, um die Hausaufgaben, um das Zimmer, das nicht aufgeräumt wird.

00:04:10: Um das Zähneputzen wo sie keine Lust dazu haben.

00:04:13: und oft sind es gar nicht die ganz ganz großen Themen die uns Mamas erschöpfen sondern diese vielen kleinen Momente jeden Tag in denen so einfache Sachen plötzlich so richtig kompliziert scheinen.

00:04:26: Und um zu verstehen warum das so ist nehme ich dich jetzt mit in einen ganz normalen Nachmittag.

00:04:33: Stellen wir uns vor, dein Kind kommt nach Hause und das Erste, wonach es greift ist eben genau das Handy.

00:04:40: Du siehst es und sagst dann mach bitte erst die Hausaufgaben freundlich und ruhig so wie du's dir vorgenommen hast und dann wartest du!

00:04:50: Du wartest und hoffst dass es diesmal endlich mal klappt.

00:04:55: Und während du wartest, fängt in dir schon was an zu arbeiten.

00:04:59: Du fragst dich innerlich, besteh ich jetzt drauf?

00:05:02: Gibt es dann wieder Streit?

00:05:04: Habe ich heute überhaupt die Kraft dafür?

00:05:06: Vielleicht merkst du sogar wie dein Körper angespannt ist weil du schon ernst wie die nächsten Minuten laufen könnten!

00:05:15: Dein Kind sagt das berühmte gleich oder gleich Mama Und du fängst an zu erklären.

00:05:23: Du erklärst, warum es jetzt anfangen soll.

00:05:26: Warum es besser ist die Hausaufgaben gleichzumachen?

00:05:30: Dein Kind hat einen Einwand dagegen widerspricht dir also liefest du den nächsten Grund!

00:05:35: Dann kommt der nächste Einwand und hast wieder einen Grund.

00:05:39: Und ehe du dich umguckst zeig ihr in dieser Diskussion über gestern und heute, und wer fängt wann an?

00:05:47: Und was macht man zuerst und was kommt danach.

00:05:50: Wer hat wann war's gesagt und so weiter.

00:05:54: Und es hilft die Hausaufgaben?

00:05:56: Die bleiben liegen!

00:05:59: Ich erzählte dieses Szenen so ausführlich weil ich ganz genau weiß dass das in vielen Familien genau so passiert und zwar jeden Tag.

00:06:09: Und ich glaube dass du dich darin vielleicht wieder findest mit diesem Gefühl, das danach in dir trennen bleibt.

00:06:17: Ich wollte doch nur, dass er das Handy weglegt!

00:06:19: Warum ist denn das so schwer?

00:06:22: Warum muss ich alles fünfmal sagen?

00:06:24: oder vielleicht sollte ich besser sagen... warum muss ich alle fünftig mal

00:06:28: sagen?!

00:06:29: Und jetzt schauen wir uns mal an was in dieser Szene eigentlich passiert.

00:06:33: Du hast etwas gesagt und dann hast du gewartet und gehofft.

00:06:38: Die Antwort kam nicht so wie du es dir gewünscht hast und dann hast du angefangen zu begründen.

00:06:45: Mit jenem Grund, den du lieferst, hast du deinem Kind eine neue Möglichkeit gegeben wieder was dagegen zu sagen!

00:06:54: Und aus deiner ganz freundlichen klaren Bitte ist eine Verhandlung geworden um weil dieser Verhandlungen das heißt niemand mehr am Steuer.

00:07:06: Und damit sind wir beim Kern dieser heutigen Folge.

00:07:09: Bei vielen Mamas ist auf dem Weg zu einer liebevolleren Erziehung, nämlich was ganz Bestimmtes durcheinander geraten.

00:07:17: aus dem Satz Ich begegne meinem Kind auf Augenhöhe wurde ganz unbemerkt die Überzeugung dass du jede Entscheidung so lange erklären musst bis dein Kind auf deiner Seite ist bis es das einzieht und sagt ja Mama das mache ich jetzt Lasst es mal kurz wirken.

00:07:38: Und vielleicht erkennst du dich darin?

00:07:41: Vielleicht hast du das Gefühl, dass es dann richtig ist wenn dein Kind wirklich verstanden hat warum wieso weshalb und zustimmt.

00:07:49: und solange es nicht zustimmt erklärst du.

00:07:53: Augenhöhe bedeutet aber nicht, dass niemand mehr führt.

00:07:58: Dein Kind braucht Verbindung, das ist ganz klar.

00:08:01: Aber es braucht gleichzeitig auch Dich als Erwachsene die weiß was gilt und die ihm Orientierung und Sicherheit gibt!

00:08:10: Beides gehört zusammen.

00:08:11: Ein Kind, das sich bei dir sicher fühlen soll, braucht auch jemanden an dem es sich festhalten kann – des Ansagen macht und ich meine jetzt liebevolle Ansagen keine Autoritären!

00:08:23: Und gern wenn's keine Lust hat oder sich nicht losreisen kann ist genau damit unterstützt doch weiterzugehen.

00:08:31: Genau das ist nämlich Führung.

00:08:33: Ganz am Anfang bevor du überhaupt was sagst beginnt das Thema Führungen.

00:08:39: Also wenn du die nächste Aufforderung aussprichst, halt mal kurz inne und frag dich.

00:08:45: Was gilt für mich heute?

00:08:47: Bin ich bereit dabei zu bleiben auch wenn mein Kind das Handy gerade nicht weglegen will!

00:08:53: Die zweite Frage ist super wichtig denn wenn du innerlich schon unsicher bist ob es durchhält dann spürt dein Kind das und dann beginnt die Verhandlung bevor du überhaupt den ersten Satz zu Ende gesprochen hast.

00:09:07: Und jetzt möchte ich dir noch was mitgeben, was ganz ganz viele Mamas entlastet.

00:09:13: Dein Kind muss nämlich die Entscheidung überhaupt nicht gut finden!

00:09:17: Es braucht Klarheit?

00:09:19: Deine

00:09:19: Klarheit?!

00:09:20: Was als nächstes passiert?

00:09:22: Aber es muss nicht allverstanden sein und du musst nicht warten bis dein Kind dir zustimmt so dass deine Entscheidung dann erst gelten kann.

00:09:31: Deine Entscheidung ist deine Entscheidung vollkommen egal was dein Kind sagt.

00:09:36: Und jetzt fragst du dich vielleicht, wie kann man das im Alltag aussehen?

00:09:39: Das Einmal sagen.

00:09:42: Und ich möchte ganz ehrlich mit dir sein, einmal heißt natürlich nicht dass dein Kind nach diesem einen Satz begeistert ausspringt, das Handy weglegt und sofort alles erledigt was du gerne hättest.

00:09:55: Das wäre schon schön aber so funktioniert Familie meistens nicht!

00:10:01: Einmal Sagen heisst für mich, dass du nach deiner ersten klaren Aufforderung weiterhin in der Führung bleibst und es fängt damit an wo du stehst wenn du was sagst zum Beispiel.

00:10:13: Du sprichst nicht aus der Küche heraus mit deinem Kind das im Wohnzimmer sitzt oder so?

00:10:18: Oder während du das Essen vorbereitest oder während du noch im Hausflur gerade nach Hause kommst sondern du gehst hin zu deinem kind und du schaust es wirklich an nimmst Augenkontakt auf klar und fühlst es auch, leg das Handy jetzt bitte auf die Ladestation oder leg das Handys jetzt bitte zur Seite.

00:10:40: Und dann wartest du im Moment?

00:10:42: Und vielleicht kommt dann wieder gleich!

00:10:45: Vielleicht ist dein Kind genervt und es ist in Ordnung, dass darf genervt sein und du musst jetzt trotzdem keinen Vortrag halten und nicht beweisen warum Hausaufgaben wichtig sind.

00:10:57: Du bleibst einfach bei ihm und bei dem was jetzt gilt.

00:11:01: Du könntest zum Beispiel sagen, ja ich sehe du möchtst es weiter schauen.

00:11:05: Das Handy kommt jetzt aber auch weg weil jetzt ist Hausaufgabenzeit und das war unsere Vereinbarung.

00:11:11: Und ich weiß, dass klingt total unspektakulär und deswegen glauben viele Eltern am Anfang nicht, dass sich dadurch wirklich was verändert.

00:11:20: Genau hier passiert aber etwas Entscheidendes!

00:11:24: Du überlässt deinem Kind nach dieser Ansage nicht die Verantwortung dafür ob deine Morte gelten.

00:11:31: Du bist da und begleitest den nächsten Schritt, auch wenn dein Kind keine Lust hat.

00:11:37: Viele meiner Kundinnen haben genau das ausprobiert und erleben immer wieder Ja es funktioniert!

00:11:44: Und ist wirklich so einfach.

00:11:47: Dazu gehört noch ein zweiter Punkt und der wird oft unterschätzt.

00:11:51: Die Aufforderung muss so einfach und klar sein, dass dein Kind auch wirklich weiß was es jetzt tun soll!

00:11:58: Denk mal an den Satz mach mal endlich bitte deine Hausaufgaben.

00:12:02: Für dein Kind kann es sein, dass du meinst soll Mathe lernen, Deutsch lernen, Vokabeln machen, Arbeitsblätter machen.

00:12:09: Ein ganzer Berg von dem's gar nicht weiß wo's anfangen soll.

00:12:12: und vor allem bei jüngeren Kindern ist der Satz hol bitte deinen Mathe-Heft und fang jetzt mit Mathe an eine viel klarere Botschaft.

00:12:21: danach seht ihr dann weiter.

00:12:23: Ältere Kinder brauchen das natürlich nicht so kleinteilig, aber mit Jüngeren sagen wir mal bis zur fünften sechsten Klasse ist es schon viel einfacher.

00:12:32: Oder nehmen räumen dann Zimmer auf!

00:12:35: Das ist für ein Kind einen ganzen Nachmittag voller Stress und Entscheidungen.

00:12:40: Wenn du jetzt sagst, träumt die Bücher vom Boden weg oder räumt sie schmutzige Wäsche in den Wäschekorb.

00:12:45: Oder räumte deine Wäche in die Schränke dann ist es an Anfang.

00:12:49: ein klarer Anfang mit dem dein Kind was anfangen kann.

00:12:53: das heißt klar führen bedeutet Du weißt was du willst und du sagst welche konkrete Schritte jetzt dran sind.

00:13:02: Du bleibst natürlich auch ansprechbar wenn dein kind ihn macht Und dein Kind darf über die Grenze enttäuscht sein, das darf wütend sein dass es jetzt aufhören soll oder das ist jetzt immer aufräumen soll.

00:13:15: Du nimmst die Gefühle auch ernst aber du verhandelst die Entscheidung nicht neu und genau darin liegt die Verbindung die du dir so sehr gewünscht hast also damals gesagt hast du möchtest es anders machen als deine Eltern.

00:13:31: Bevor ich dir jetzt vier Sätze gebe, möchte ich dich einladen einen Moment bei dir zu bleiben.

00:13:36: Vielleicht sitzt du gerade im Auto und du durchfaltest Wäsche – das ist vollkommen in Ordnung!

00:13:41: Nimm die Fragen einfach mit und schau mal!

00:13:44: Die erste Frage lautet Was gilt denn heute bei uns?

00:13:47: Nicht irgendwann nicht grundsätzlich, sondern jetzt heute am Nachmittag wenn dein Kind nach Hause kommt.

00:13:53: Wenn du darauf eine klare Antwort hast bevor die Situation kommt dann stehst du ganz anders da!

00:14:01: Zweite Frage.

00:14:02: bin ich bereit dabei zu bleiben auch wenn mein Kind das Handy gerade nicht weglegen will.

00:14:07: Schwirme ehrlich rein.

00:14:09: Wenn die Antwort zögerlich ist dann ist es ein Hinweis dass du da noch was zu tun hast und dann darfst du da nochmal nacharbeiten.

00:14:17: Die dritte Frage, die geht tiefer.

00:14:21: Was bringt mich denn in dem Moment aus der Klarheit wenn mein Kind gleich sagt?

00:14:27: Habe ich Sorge dass wir streiten, bin nicht müde.

00:14:30: nach einem langen Tag ist es dieses alte Gefühl.

00:14:33: Ich will auf keinen Fall so sein wie meine Eltern.

00:14:37: Du musst jetzt keine Antwort haben.

00:14:38: spür einfach mal hin und nimm die Frage mit.

00:14:42: Und dann zu den Setzen für den moment Die helfen dir klar zu bleiben und dein Kind gleichzeitig auch zu sehen.

00:14:51: Der erste Satz ist diese Ansage, du gehst hin und schaust deinen Kindern und sag leg das Handy jetzt bitte auf die Ladestation oder leg das Handys jetzt bitte weg und dann wartest Du!

00:15:02: Das Kind sagt gleich und du merkst wie du am liebsten erklären würdest, warum du das jetzt möchtest.

00:15:09: und dann kommt stattdessen ein zweiter Satz.

00:15:12: Du sagst einfach ich sehe es ist gerade schwer für dich!

00:15:16: Mit diesem Satz gibst du dem Widerstand deines Kindes eine Möglichkeit zu entfalten.

00:15:21: Du zeigst deinem Kind dass du verstehst dass es schwer ist sich vom Handy zu lösen und trotzdem nimmst du deine Ansage nicht zurück.

00:15:32: Und jetzt der dritte Satz, der zeigt ein bisschen was geht in dir vor.

00:15:37: Ich mache mir Sorgen dass die Hausaufgaben sonst wieder bis in den Abend rutschen wenn du jetzt nicht anfängst zum Beispiel!

00:15:44: Du sprichst aber über deine eigene Sorge und wirst nicht dein Kind vor das es nie irgendwas macht oder faul ist oder unzuverlässig oder sowas.

00:15:55: und das macht einen riesengroßen Unterschied weil so muss dein Kind sich nicht verteidigen.

00:16:00: Und der vierte Satz ist dann ein Wunsch.

00:16:02: Ich möchte jetzt, dass du das Mathehäft holst und beim Anfangen helfe ich dir zum Beispiel!

00:16:09: Also zuerst eine Anzeige machen, dann ich sehe dich Verständnis zeigen.

00:16:14: Deine Sorge ausdrücken und zum Schluss den Wunsch!

00:16:17: Und ganz wichtig das kannst du jetzt natürlich nicht einmal so auswendig lernen und in einem Atemzug runterrattern sondern du schaust wie reagiert dein Kind?

00:16:26: Vielleicht brauchst Du nur den ersten Satz vielleicht braucht's im Moment indem du zeigst Ich seh dir dass es schwer fällt und bleibt bei dem was ihr gemacht haben und so bist du verbunden ohne in ne Verhandlung einzusteigen.

00:16:39: Lass uns nochmal zurückgehen an den Ansagen, an diesen Nachmittag von dem ich dir erzählt habe.

00:16:45: und wir stellen uns noch mal vor dein Kind kommt nach Hause und greift zum Handy.

00:16:49: Du weißt jetzt aber schon vorher was für dich heute gilt und sagst ganz ruhig leg das Handy jetzt bitte weg!

00:16:58: Und du schaust ihm dabei in die Augen.

00:17:01: Vielleicht kommt wieder das gleich.

00:17:03: Aber jetzt sagst du nicht nochmal, warum du das möchtest!

00:17:07: Du begründest es nicht und ihr landet nicht bei gestern und vorgestern sondern wie das Bach lief und Vorwürfen und all sowas in dieser endlos Diskussionsschleife.

00:17:17: Sondern du bleibst hier in der Situation um bei deinem Kind und sagst ich sehe dass das gerade schwierig ist aber ich möchte dass wir das machen was wir vereinbart haben.

00:17:27: vielleicht ist ein kindkind oft enttäuscht und trotzdem passiert was, was sich anders anfühlt als vorher.

00:17:35: Es spürt nämlich dass da jemand ist der weiß wo es lang geht und er es auch nicht allein lässt.

00:17:41: und genau das ist die Augenhöhe die du dir gewünscht hast also damals beschlossen hast dass du es anders machen willst als deine Eltern.

00:17:51: Du musst dann dein Kind nicht mehr überzeugen damit deine Worte gelten.

00:17:55: Du darfst einfach in die Führung gehen und gleichzeitig ganz bei ihnen sein.

00:18:00: Und vielleicht ist das der Gedanke, den du heute mitnimmst?

00:18:02: Du musst nicht lauter werden!

00:18:05: Und es nicht oft sagen sondern es reicht wenn du einmal klar bist und dann dran bleibst.

00:18:12: Vielleicht hast du jetzt beim Zuhören gemerkt dass du längst weißt was bei euch gelten soll.

00:18:18: Und trotzdem kommst du nicht so richtig rein, wenn dein Kind dann gleich sagt, dann fängst du immer wieder an zu erklären und zu zweifeln und nachzugeben.

00:18:26: Ja die Umsetzung ist natürlich schwieriger als sich das jetzt einfach mal mit diesen vier Sätzen so anhört und es ist total normal menschlich und es gibt Gründe dafür, die liegen ganz oft tiefer als die Situation selber und haben vielleicht auch was mit dir zu tun.

00:18:45: Und wenn du jetzt verstehen möchtest, was dich in dem Moment immer wieder aus deiner Klarheit bringt dann lase ich dich ganz herzlich in ein Potenzialgespräch zu mehr ein.

00:18:55: Wir schauen gemeinsam auf eure Situation und was du genau brauchst damit du dein Kind sicher führen kannst Sicher, liebevoll und auf Augenhöhe!

00:19:06: Wir finden den Hebel der Dich wirklich weiterbringt in diesem Gespräch.

00:19:12: Den Link wo Du Dir den Terminkosten frei sichern kannst, den findest du in den Show-Notes.

00:19:19: Ich gand Dir das Du heute zugehört hast Und ich wünsche dir einen Nachmittag an dem ein einziger klarer Satz reicht Bis zur nächsten Woche bei Schulerfolg einfach gemacht.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.